Xinhua Silk Road: Das Pop-up-Event Spring Shanghai • Putuo Day rückt den Bezirk Putuo in Mailand ins Rampenlicht

28.04.2026

Beijing, 29. April 2026 /PRNewswire/ -- Ein Pop-up-Event „Spring Shanghai •Putuo Day" fand kürzlich in Mailand, der zweitgrößten Stadt Italiens, statt und ermöglichte es den Einheimischen, in den unverwechselbaren Charme des Putuo-Distrikts in Shanghai einzutauchen.

Photo shows a curator of the pop-up event introducing thematic exhibits to a visitor in Milan, Italy on April 25.

Unter dem Motto „Garten des Lichts" verband die Pop-up-Veranstaltung das kulturelle Erbe von Putuo mit der künstlerischen Ästhetik Mailands und verwandelte einen kleinen Zeitungskiosk am Largo Augusto in vier thematische Räume.

Diese Räume waren jeweils auf das „Licht der Entwicklung", das „Licht der Vitalität", das „Licht der Wärme" und das „Licht der Handwerkskunst" ausgerichtet und schufen gemeinsam eine raffinierte und vielschichtige Ausstellung urbaner Ästhetik.

In der Garten-Spaziergangszone stellte künstliches Grün die Energie der Uferpromenade des Suzhou-Flusses nach, und kulturelle und kreative Produkte aus der Kollektion zum Thema „Halbmarathon Suzhou-Fluss" trugen zur lebhaften Atmosphäre bei.

In der interaktiven Erlebniszone wurde das „Licht der Wärme" durch Stempelsammeln, den Austausch von Nachrichten und Filmvorführungen verkörpert, um einen einladenden Raum zu schaffen, in dem jeder Besucher am interkulturellen Austausch teilnehmen konnte.

Die Zone zum handwerklichen Erbe interpretierte das „Licht der Handwerkskunst" anhand der jahrhundertealten Hero-Markenstifte, der aus Bambusgeflecht gefertigten Produkte usw. und hob so die Brillanz der östlichen Handwerkskunst hervor.

Die Licht-und-Schatten-Fensterzone stand für das „Licht der Entwicklung". Warmes Licht fiel durch hängende goldene Lesezeichen und warf farbenfrohe Reflexionen an Wände und Boden, die an die Buntglasfenster des Mailänder Doms erinnerten.

Während der Veranstaltung posierten Anwohner und Besucher für Fotos mit Lesezeichen zum Thema Licht und Schatten, schrieben herzliche Botschaften auf Postkarten und hielten freudige Momente mit Sofortbildkameras fest.

Außerdem sammelten sie Gedenkbriefmarken als Andenken, erlebten die Eleganz der östlichen Schriftkunst mit Stiften der Marke Hero und sahen sich den VR-Film über den Suzhou Creek-Halbmarathon an, der sich auf den Abschnitt des Suzhou Creek im Bezirk Putuo in Shanghai bezieht und eine immersive Einführung in Putuo bot.

Durch die Überwindung von Sprach- und Entfernungsbarrieren brachte die Pop-up-Veranstaltung den urbanen Charme von Putuo den Menschen in Mailand durch greifbare, fesselnde und unvergessliche Erlebnisse näher.

Original-Link: https://en.imsilkroad.com/p/350373.html

Foto - https://mma.prnewswire.com/media/2967738/photo.jpg

 

Cision View original content:https://www.prnewswire.com/news-releases/xinhua-silk-road-das-pop-up-event-spring-shanghai--putuo-day-ruckt-den-bezirk-putuo-in-mailand-ins-rampenlicht-302756365.html

Umweltministerium will Baubranche über Nachfrage steuern – Widerstand gegen Baustoff-Steuer

14.04.2026

Recycelte Baustoffe sollen nach dem Willen von Umweltminister Carsten Schneider bei künftigen Bauvorhaben des Bundes deutlich stärker zum Einsatz kommen. Der SPD-Politiker sprach in Berlin von einer „Bevorzugungspflicht für Sekundärrohstoffe“, die auch für Großinvestoren wie die Deutsche Bahn und die Autobahngesellschaft gelten solle. In den kommenden Jahren wollen diese staatlichen Akteure Milliardenbeträge in Infrastrukturprojekte stecken – ein Volumen, das aus Sicht des Ministers genutzt werden soll, um den Markt für Recyclingmaterialien zu stärken. Schneider räumte zugleich ein, dass es für eine solche Vorrangregelung bislang keinen abschließenden Konsens innerhalb der Bundesregierung gibt.

Anlass der Ankündigung war die Übergabe eines neuen Gutachtens des Sachverständigenrats für Umweltfragen (SRU) zum sogenannten zirkulären Bauen, die Schneider gemeinsam mit Bauministerin Verena Hubertz (SPD) entgegennahm. Zirkuläres Bauen bedeutet zum einen, bestehende Gebäude möglichst weiter zu nutzen, statt sie abzureißen. Zum anderen sollen im Fall von Abriss oder Umbau möglichst viele Bauteile – von tragenden Materialien bis hin zu Fenstern und Türen – wiederverwendet oder hochwertig recycelt werden. Das Gutachten sieht darin einen zentralen Hebel, um den Ressourcenverbrauch und die Umweltbelastung des Bausektors zu senken.

Die Expertinnen und Experten des SRU verweisen darauf, dass mehr als ein Drittel des deutschen Rohstoffbedarfs auf den Hoch- und Tiefbau entfällt. Zudem verursachen Bau und Gebäude demnach mehr als die Hälfte des jährlichen Abfallaufkommens und einen großen Teil des Flächenverbrauchs. Auch beim Klimaschutz spielt die Branche eine erhebliche Rolle: Die Produktion von Baustoffen steht laut Gutachten für rund acht Prozent der deutschen Treibhausgasemissionen. Durch konsequentes zirkuläres Bauen ließen sich diese Belastungen reduzieren, stoßen in der Praxis jedoch auf Hindernisse wie rechtliche Unsicherheiten bei der Nutzung recycelter Materialien, Sorgen vor Schadstoffbelastungen und höhere Kosten.

Der Sachverständigenrat regt daher an, Umwelt- und Klimafolgen stärker im Preis neuer Baustoffe abzubilden – etwa über eine eigene Steuer oder den CO₂-Preis. Eine solche Verteuerung von Primärrohstoffen soll Recyclingmaterial wirtschaftlich attraktiver machen. Schneider erteilte diesem Vorschlag allerdings eine Absage. Mit „weiteren Steuererhöhungen“ befasse er sich derzeit nicht, betonte der Umweltminister. Stattdessen setzt er auf die Nachfragemacht des Bundes: Wenn staatliche Bauherren systematisch recycelte Baustoffe bevorzugen, sieht Schneider darin den entscheidenden Hebel, um den Markt in Richtung zirkuläres Bauen zu bewegen.