Uzum secures over $130 million in strategic investment led by the sovereign entities of the Sultanate of Oman

10.03.2026

TASHKENT, Uzbekistan, March 10, 2026 /PRNewswire/ -- Uzum (the "Company"), Uzbekistan's leading digital ecosystem, is pleased to announce the closing of a strategic investment exceeding $130 million, anchored by the sovereign entities of the Sultanate of Oman (the "Investor").

Uzum

The transaction combines primary equity and structured capital and establishes a $2.3 billion pre-money valuation reference point, with conversion terms linked to the Company's next qualified financing round. The investment marks a significant step-up from Uzum's previous funding rounds and materially strengthens the Company's positioning ahead of its Series B.

The transaction also includes participation from existing international shareholders VR Capital, Tencent, and FinSight Ventures, underscoring strong international confidence in Uzum's long-term growth and Uzbekistan's rapidly expanding digital economy.

The capital will be used to accelerate Uzum's next phase of growth across its core verticals — e-commerce, digital banking, payments, and consumer lending — with a focus on expanding product depth, strengthening infrastructure, and increasing access to digital services nationwide. Uzum has built a fully integrated ecosystem combining commerce and fintech at a national scale. Its platforms — including Uzum Market, Uzum Tezkor, Uzum Bank, and Uzum Nasiya — are used by over 20 million people, representing more than half of Uzbekistan's population.

Global conviction in Uzbekistan's growth story

The Investor brings long-term regional expertise and a strong focus on high-growth consumer and technology markets. The partnership reflects growing international interest in Uzbekistan as one of the most attractive emerging digital economies globally.

"This investment is a strong endorsement of both Uzum's strategy and Uzbekistan's digital potential," commented Djasur Djumaev, Founder and CEO of Uzum.

"We are focused on building an infrastructure of national scale — technology-driven, inclusive, and designed for everyday use by millions of people and businesses. The support from the Investor, alongside our existing global shareholders, gives us strong momentum as we prepare for Series B and continue scaling our ecosystem."

Uzum was advised on this transaction by DLA Piper. The Investor was advised by Greenberg Traurig.

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Uzum Group Logo

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Dankesbriefe als Trost: Was Organspende für Familien bedeutet

14.03.2026


In Deutschland ist die Zahl der Organspender im vergangenen Jahr leicht gestiegen – der Bedarf bleibt jedoch deutlich höher. Nach Angaben der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) haben 985 Menschen nach ihrem Tod ein oder mehrere Organe gespendet, ein Plus von 3,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt wurden damit mehr als 3.000 Organe übertragen. Gleichzeitig stehen laut DSO rund 8.200 Patientinnen und Patienten auf den Wartelisten und warten oft vergeblich auf ein Spenderorgan.

Die DSO und die Landesärztekammer Hessen nehmen diese Diskrepanz zum Anlass, in einer Veranstaltung in Frankfurt die Wirkung von Organspenden sichtbar zu machen. Empfängerinnen und Empfänger schildern dort, wie Transplantationen ihr Leben verändert haben, Angehörige berichten, wie sie die Entscheidung zur Spende getroffen haben. Ziel ist es, die abstrakte Statistik mit persönlichen Erfahrungen zu verbinden – und damit mehr Menschen zu motivieren, sich frühzeitig mit der eigenen Haltung zur Organspende zu beschäftigen und diese zu dokumentieren.

Ein Beispiel dafür ist Lea Jantschke. Ihre Mutter starb 2020 plötzlich an einem Hirnaneurysma, die Familie entschied sich zur Organspende. Ein Jahr später erhielt Jantschke den ersten Brief eines Empfängers der Niere ihrer Mutter. Der Kontakt erfolgt anonym, doch der emotionale Effekt ist für die Angehörigen groß. Der Brief sei für sie „wie ein kleiner Gruß“ von der Mutter gewesen, sagt die 27-Jährige. Das Schreiben habe ihrer Familie in der Trauerphase Halt gegeben, der Gedanke, die Mutter sei nun „ein Teil von dieser Familie“, habe sie besonders berührt.

Gleichzeitig macht die DSO deutlich, wie hoch der Druck auf Angehörige ist, wenn keine dokumentierte Entscheidung des Verstorbenen vorliegt. In den meisten Fällen hätten sich Betroffene zu Lebzeiten nicht mit dem Thema Organspende auseinandergesetzt, erläutert die Stiftung. Dann müssen Angehörige in einer emotionalen Ausnahmesituation und unter Zeitdruck entscheiden – häufig mit dem Ergebnis, dass sie eine Spende ablehnen, weil der Wille der verstorbenen Person nicht bekannt ist. Ärztliche Vertreter der DSO werben deshalb nachdrücklich dafür, den eigenen Standpunkt zur Organspende zu Lebzeiten festzuhalten, um sowohl Wartende auf ein Organ als auch die eigenen Angehörigen zu entlasten.