ZÜRICH, 12. März 2026 /PRNewswire/ -- The Adecco Group (SIX: ADEN), das weltweit führende Unternehmen für Talent- und Technologiedienste, gab heute einen bedeutenden Fortschritt bei seinem wegweisenden Ansatz für den menschenzentrierten Einsatz von KI und Technologie bekannt. Das Unternehmen hat mit Salesforce eine neue mehrjährige Vereinbarung bis 2027 unterzeichnet, die unbegrenzten globalen Zugang zu Agentforce 360 umfasst, dem vollständigen Portfolio von Salesforce-Lösungen für das Agentic Enterprise zur Verbindung von Apps, Daten sowie KI-Agenten auf einer einzigen vertrauenswürdigen Plattform. Durch die Vertiefung der bestehenden Partnerschaft mit Salesforce werden die drei globalen Geschäftseinheiten des Konzerns, Adecco, LHH und Akkodis, die Einführung agentenbasierter KI in großem Maßstab in mehreren Schlüsselmärkten beschleunigen.

Adecco hat bereits im Vereinigten Königreich deutliche Erfolge erzielt, wo KI-Agenten aus Agentforce 360 in zentralen Teilen des Rekrutierungsprozesses eingeführt wurden, um Zeit für hochwertige persönliche Interaktionen zu schaffen und damit sowohl den Kundenservice als auch das Erlebnis für Kandidaten zu verbessern. Durch die Automatisierung von Routineaufgaben hat Agentforce 360 Adecco zu Zeiteinsparungen von 15 Prozent verholfen und die Zeit bis zur Stellenbesetzung deutlich verkürzt, die Besetzungsquoten erhöht sowie die Kosten der Leistungserbringung gesenkt.
Die schnelle Skalierung agentenbasierter KI wird durch das globale Betriebsmodell der Gruppe unterstützt, das integrierte Onshore Delivery Center sowie Nearshore- und Offshore-Hubs in Indien, Polen, Mexiko sowie Marokko umfasst. Der strategische Schwerpunkt liegt auf dem Aufbau starker menschlicher Beziehungen über das Omni-Channel-Netzwerk in mehr als 60 Ländern.
Denis Machuel, Geschäftsführer von The Adecco Group, sagte: „Wir bleiben Vorreiter bei der menschenzentrierten Einführung von KI. Der unbegrenzte Zugang zu Agentforce ermöglicht uns, bewährte agentenbasierte KI-Lösungen weltweit und markenübergreifend schnell zu skalieren. Dies verbessert die Geschwindigkeit, Qualität sowie Zuverlässigkeit unserer Dienste und schafft Freiräume für unsere Beschäftigten, damit sie sich auf die menschlichen Interaktionen konzentrieren können, die sie zu diesem Beruf bewogen haben.
Die Welt der Arbeit wird durch KI beschleunigt und The Adecco Group agiert als strategischer Partner, um unsere 100 000 Kunden bei der strategischen Neuausrichtung ihrer Belegschaften sowie bei der Personal- und Talentstrategie zu begleiten, die erforderlich ist, um mit der Einführung von KI geschäftliche Wirkung zu erzielen. Diese Vereinbarung schafft echten Mehrwert für Kunden, Kandidaten und unsere Beschäftigten."
Madhav Thattai, Bereichsleiter auf Senior-Ebene und geschäftsführender Leiter Agentforce bei Salesforce, sagte: „Indem The Adecco Group die Experimentierphase hinter sich lässt und zu einem vollumfänglichen Agentic Enterprise übergeht, beweist das Unternehmen, dass autonome Agenten die Verlässlichkeit und Vorhersehbarkeit liefern können, die für den Betrieb eines globalen Unternehmens erforderlich sind. Mit Agentforce 360 verfügt Adecco nun über eine ‚Always-on'-Grundlage, um Millionen Arbeitssuchende mit Karrierechancen zu verbinden und bis Ende 2026 mithilfe von Agenten 50 % seines Umsatzes zu unterstützen. Diese Partnerschaft macht die Vision von Salesforce greifbar: Menschen und Agenten arbeiten auf einer einzigen vertrauenswürdigen Plattform zusammen und erzielen in großem Maßstab messbare Geschäftsergebnisse."
Mit Data 360, der vertrauenswürdigen Grundlage für den Unternehmenskontext von Agentforce 360, konnte The Adecco Group Daten aus mehr als 30 Salesforce-Instanzen und Unternehmenssystemen zu einem einzigen Kandidatenprofil in Echtzeit zusammenführen. Dadurch erhalten die rund 27 000 Beschäftigten im Recruiting die nötige Transparenz, um Talente schneller zuzuordnen, Prioritäten gezielter zu setzen sowie agentenbasierte Arbeitsabläufe weltweit voranzutreiben. Die weltweite Einführung von Agentforce Voice dürfte diese Dynamik weiter beschleunigen und die Produktivität der Recruiter erhöhen, die Vermittlung beschleunigen und jedem Bewerber ein besseres Erlebnis bieten.
Die nächste Einführungsphase bei Adecco wird sich darauf konzentrieren, im Vereinigten Königreich weitere Agenten zu koordinieren, den Einsatz in Frankreich und anderen wichtigen Regionen auszubauen sowie agentenbasierte Fähigkeiten auf Nearshore- und Offshore-Hubs auszuweiten. Dadurch können kleinere Länder von höherer Wettbewerbsfähigkeit und einer besseren Qualität bei der Erfüllung von Kundenanforderungen profitieren.
Die Strategie von The Adecco Group besteht darin, KI mit einem klar menschenzentrierten Ansatz einzusetzen. Das Unternehmen bekennt sich klar zu einer verantwortungsvollen, skalierbaren KI-Innovation, während es sein Betriebsmodell weiter neu ausrichtet, um den sich wandelnden Anforderungen von Kunden und Kandidaten weltweit gerecht zu werden. Akkodis und LHH werden ihre durchgängigen Recruiting-Prozesse weiterentwickeln, dabei auf den von Adecco entwickelten Prozessen aufbauen und diese Vereinbarung nutzen.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
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Informationen zu The Adecco Group
The Adecco Group ist das weltweit führende Unternehmen für Talent- und Technologieexpertise. Unser Ziel ist es, die Zukunft der Arbeit für alle zu gestalten. Mit unseren drei globalen Geschäftseinheiten – Adecco, Akkodis und LHH – in 60 Ländern ermöglichen wir Menschen eine nachhaltige und lebenslange Beschäftigungsfähigkeit, liefern digitale sowie ingenieurtechnische Lösungen zur Unterstützung der Transformation zur Smart Industry und helfen Organisationen, ihre Belegschaften zu optimieren. The Adecco Group geht mit gutem Beispiel voran und setzt sich für nachhaltige Beschäftigungsfähigkeit sowie für resiliente Volkswirtschaften und Gemeinschaften ein. The Adecco Group AG hat ihren Sitz in Zürich, Schweiz (ISIN: CH0012138605) und ist an der SIX Swiss Exchange (ADEN) notiert.
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Zalando hat für das Geschäftsjahr 2025 deutlich verbesserte Kennzahlen vorgelegt und setzt zugleich ein starkes Signal an den Kapitalmarkt: Der Berliner Online-Modehändler steigerte den Konzernumsatz um 16,8 % auf 12,3 Milliarden Euro, das bereinigte EBIT legte um 15,6 % auf 591 Millionen Euro zu. Der Kurs reagierte spürbar: Nach der Zahlenvorlage legte die im DAX notierte Aktie kräftig zu und machte einen Teil der vorangegangenen Verluste wett. Auf Wochensicht verteuerte sich das Papier um rund 12 %, auf Monatssicht ergibt sich ein Plus im niedrigen einstelligen Prozentbereich, auch wenn die Bilanz seit Jahresbeginn weiterhin negativ bleibt.
Getrieben wird die Entwicklung vor allem durch Zalandos strategischen Fokus auf Daten und Künstliche Intelligenz. Das Unternehmen nutzt KI über die gesamte Daten- und Infrastrukturplattform hinweg und positioniert sich als Vorreiter für die nächste Generation des sogenannten agentic commerce in Europa. Im B2C-Geschäft zahlt sich insbesondere der Multi-App-Ansatz aus: Das Bruttowarenvolumen stieg auf 17,6 Milliarden Euro, das bereinigte EBIT in diesem Segment kletterte auf 536 Millionen Euro. Die Zahl der aktiven Kundinnen und Kunden erreichte mit 62 Millionen einen neuen Rekordwert, was auf eine weiter steigende Reichweite der Plattform hindeutet.
Auch im B2B-Bereich läuft das Geschäft deutlich besser. Zalando meldet einen Umsatzanstieg um 14,6 % auf 1,1 Milliarden Euro, das bereinigte EBIT hat sich mehr als verdoppelt. Die Softwareeinheit SCAYLE expandiert in die USA und konnte dort einen bedeutenden Auftrag für das globale Direktvertriebsgeschäft von Levi's® gewinnen. Zusätzlichen Rückenwind verspricht sich der Konzern von der Integration des übernommenen Modehändlers ABOUT YOU: Die ursprünglich bis 2029 erwarteten jährlichen Synergien von 100 Millionen Euro sollen nun bereits 2028 realisiert werden. Für 2026 stellt das Management eine weitere Beschleunigung und anhaltend profitables Wachstum in Aussicht und sieht das Unternehmen damit auf Kurs zu seinen mittelfristigen Zielen bis 2028.
Vor diesem Hintergrund kündigte Zalando ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von bis zu 300 Millionen Euro an. Damit will der Konzern überschüssiges Kapital an die Anteilseigner zurückführen und unterstreicht zugleich sein Vertrauen in die eigene Fähigkeit zur Margenausweitung und nachhaltigen Cash-Generierung. An der Börse kam die Ankündigung gut an: Die Marktkapitalisierung liegt bei rund 5,7 Milliarden Euro, basierend auf etwa 264 Millionen ausstehenden Aktien. Analysten und Anleger beobachten nun, inwieweit die Kombination aus KI-Investitionen, internationalem Ausbau des B2B-Geschäfts und konsequenter Kapitalallokation die bisherige Kursvolatilität reduzieren und den Wert des Unternehmens langfristig stützen kann.
Überschattet werden die starken Zahlen jedoch von der Entscheidung, das große Logistikzentrum in Erfurt zum Ende September zu schließen. Der Thüringer Standort, der seit Jahren ein wichtiger Baustein im europäischen Logistiknetzwerk von Zalando war, steht damit vor dem Aus. Die Schließung sorgt regional für Kritik und wirft Fragen nach den sozialen und strukturellen Folgen für Beschäftigte und Standort auf. Für Zalando ist der Schritt Teil einer umfassenden Neuaufstellung der operativen Infrastruktur, bei der Effizienzgewinne und die zunehmende Automatisierung im Logistikbereich eine zentrale Rolle spielen dürften. Wie sich der Umbau konkret auf Kostenstruktur, Servicequalität und öffentliche Wahrnehmung auswirkt, bleibt eine der zentralen Fragen für die kommenden Jahre.