Membership expands cross-industry collaboration as platform scales global IP enforcement program
BOSTON, April 14, 2026 /PRNewswire/ -- Temu, the global online marketplace, has become a member of the International AntiCounterfeiting Coalition (IACC), joining a network of more than 250 companies and organizations across 40+ countries dedicated to combating counterfeiting and piracy. The membership marks the latest step in Temu's expanding IP protection program, which has grown substantially since the platform's launch in 2022.
"Protecting intellectual property is essential when building a marketplace that consumers and brands can trust," said a Temu spokesperson. "Joining the IACC reflects our ongoing commitment to IP protection, and we look forward to constructive collaboration with industry peers and stakeholders."
Temu joins as a General Member of the IACC and will seek to deepen collaboration with brands, industry associations and enforcement agencies across the coalition's network. Temu will contribute to cross-industry working groups, share expertise and advance joint efforts to strengthen intellectual property protection and consumer safety worldwide.
"We're pleased to welcome Temu as a member of the IACC and its continued efforts in intellectual property protection," said Bob Barchiesi, President of the International AntiCounterfeiting Coalition. "Addressing counterfeiting requires coordinated, cross-industry action. The IACC brings stakeholders together to align efforts and share best practices. We look forward to Temu's active participation in our network as we continue advancing a safer and more trusted online ecosystem worldwide."
The IACC membership builds on Temu's existing partnership with the organization. In May 2025, Temu signed a Memorandum of Understanding with the IACC and joined its Marketplace Advisory Council (MAC) as an inaugural member — a cross-industry forum that includes online marketplaces, payment providers and global brands.
Temu's IP enforcement system operates across every stage of the platform, from seller vetting and pre-listing screening to 24/7 post-listing monitoring. The system's proactive monitoring database covers more than 6,700 brands using more than 38 million images and 9 million keywords. Over 99.9% of takedown requests are resolved within three business days, with an average resolution time of less than one business day.
Through its Brand Guardian Initiative, launched in April 2024, Temu works directly with more than 1,500 brands, providing enforcement tools, one-on-one support and regular enforcement data insights.
About Temu
Temu is a global e-commerce platform connecting consumers with millions of manufacturers, brands, and business partners. Operating in more than 90 markets worldwide, Temu is committed to providing affordable, high-quality products that enable customers to live better lives.
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Mehr als zehn Jahre nach Bekanntwerden der Manipulationen an Diesel-Fahrzeugen von Volkswagen geht die strafrechtliche Aufarbeitung in eine weitere Runde. Vor dem Landgericht Braunschweig beginnt ein dritter großer Betrugsprozess im Zusammenhang mit der sogenannten Abschaltsoftware. Angeklagt sind fünf zum Teil ehemalige Mitarbeiter des Konzerns und eines Zulieferers. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen unter anderem Beihilfe zum gewerbsmäßigen Betrug vor; im Falle einer Verurteilung drohen mehrjährige Haftstrafen. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Im Mittelpunkt steht erneut die Software, mit der Millionen Fahrzeuge der VW-Marken auf Prüfständen bessere Abgaswerte erreichten als im regulären Straßenbetrieb. Nach Auffassung der Ermittler entstand den Käufern dadurch ein Milliardenschaden. Die nun angeklagten Beschuldigten sollen zwischen November 2006 und September 2015 in unterschiedlichen Zeiträumen an Entwicklung und Implementierung der Funktion beteiligt gewesen sein oder sie unterstützt haben. Ziel sei es gewesen, Volkswagen hohe Gewinne zu sichern und darüber mittelbar von Gehalts- und Bonuszahlungen zu profitieren.
Der neue Prozess fügt sich ein in eine Serie von Verfahren, mit denen deutsche Gerichte den Dieselskandal juristisch aufarbeiten. Bereits im Mai 2025 endete nach mehreren Jahren Verhandlung der erste große Betrugsprozess in Braunschweig mit Urteilen gegen vier Angeklagte: Zwei erhielten Haftstrafen, zwei Bewährungsstrafen. Die Verurteilten sehen sich als Bauernopfer und haben Revision eingelegt; eine Entscheidung darüber steht aus, der tatsächliche Haftantritt dürfte sich entsprechend verzögern. Ein zweites Verfahren gegen fünf teils ehemalige Führungskräfte des Konzerns läuft seit November 2025, den vier Männern und einer Frau werden unter anderem Betrug, Steuerhinterziehung und strafbare Werbung vorgeworfen. Für diesen Prozess sind Termine bis mindestens Ende 2026 angesetzt.
Prominent, aber derzeit ruhend, bleibt das Verfahren gegen den früheren Vorstandschef Martin Winterkorn. Er war im ersten Braunschweiger Prozess zunächst Mitangeklagter, sein Verfahren wurde jedoch aus gesundheitlichen Gründen abgetrennt und wegen Verhandlungsunfähigkeit vorläufig eingestellt. Winterkorn hatte vor Gericht strafrechtliche Verantwortung zurückgewiesen. Ein rechtskräftiges Urteil im Kontext der Dieselaffäre liegt hingegen aus München vor: Ex-Audi-Chef Rupert Stadler wurde dort zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und neun Monaten sowie zur Zahlung von 1,1 Millionen Euro verurteilt. Parallel dazu hatte VW in den USA, wo der Skandal 2015 durch eine Mitteilung der Umweltbehörde EPA öffentlich geworden war, bereits mehr als 20 Milliarden Dollar an Strafen und Entschädigungen gezahlt; frühere Mitarbeiter wurden dort zu langen Freiheitsstrafen verurteilt.