Sungrow liefert Lösungen für netzdienliches Speichercluster von MaxSolar

30.07.2026

MÜNCHEN, 30. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Mit Vertragsunterzeichnung Ende 2025 für das Projekt Wutzldorf und Spatenstich Anfang Juni haben MaxSolar und Sungrow den Grundstein für das erste netzdienliche Speicherprojekt in Bayern nach § 11a EnWG gelegt. Die Speicherlösung PowerTitan 2.0 für den 25 MWh-Batteriespeicher in der Oberpfalz wurde Mitte Juni vollständig ausgeliefert. Durch die Einbindung in ein regionales Cluster stellt Wutzldorf zusätzliche Flexibilitätsoptionen für Stromnetze und Energiemärkte bereit. Der Speicher übernimmt die optimierte Lade- und Entladeplanung zur gezielten Entlastung des Verteilnetzes – insbesondere bei hoher Solarerzeugung und in Lastspitzenzeiten. 

Sungrow liefert Lösungen für netzdienliches Speichercluster von MaxSolar

Gemeinsam mit dem deutlich größeren Projekt Winterschneidbach (100 MWh), mit geplanter Anlieferung im November 2026, entsteht in Bayern durch die Partnerschaft zwischen Maxsolar und Sungrow ein Speicherpaket mit insgesamt 125 MWh Kapazität. Beide Standorte zeigen mit ihrem Pilotcharakter, dass innovative Batteriespeicher wie der PowerTitan von Sungrow zunehmend zu einem zentralen Baustein für Netzstabilität, Netzdienlichkeit Flexibilität und die Integration erneuerbarer Energien werden.

Stefan Schmidlkofer, Technical Director BESS bei MaxSolar: „Wutzldorf ist für uns ein wichtiger Schritt innerhalb unserer regionalen BESS-Cluster-Strategie. Mit Winterschneidbach folgt nun ein Projekt, das aufgrund seiner Größe und seines netzdienlichen Fokus weit über den einzelnen Standort hinaus Bedeutung hat."

Winterschneidbach: Größter netzdienlicher Großspeicher Deutschlands

Winterschneidbach ist mit 100 MWh der zweite und derzeit größte netzdienliche Batteriespeicher im Verteilnetzgebiet Deutschlands. Beide Standorte werden als Referenzstandorte für netzdienliche beziehungsweise Grid-Support-Anwendungen in Deutschland positioniert.

Moritz Rolf, VP Sungrow Europe und zuständig für DACH, Benelux, Skandinavien & Türkei: „Die Kombination aus Wutzldorf und Winterschneidbach zeigt, wie Speicherprojekte in unterschiedlichen Größenordnungen gemeinsam zur Flexibilität und Stabilität des Energiesystems beitragen können. Wir freuen uns, MaxSolar bei diesen wegweisenden Projekten mit unserer Speichertechnologie zu unterstützen."

Sungrow liefert Speichertechnologie für beide Standorte

Sungrow liefert die Speicherlösungen für beide Projekte und unterstützt MaxSolar damit beim weiteren Ausbau großskaliger Speicherinfrastruktur in Deutschland. Während Wutzldorf den regionalen Cluster-Ansatz stärkt, setzt Winterschneidbach als großer netzdienlicher Speicher einen wichtigen Energiespeicherstandort für künftige Anwendungen im Verteilnetz. Die Inbetriebnahme von Wutzldorf ist in den kommenden Wochen vorgesehen.

 

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Über Sungrow

Sungrow ist ein weltweit führender Anbieter von Technologien für erneuerbare Energien und treibt seit über 29 Jahren nachhaltige Energielösungen voran. Bis Dezember 2025 hat Sungrow weltweit mehr als 1.000 GW an leistungselektronischen Wandlern installiert. Das Unternehmen wird von BloombergNEF als eines der weltweit bankfähigsten Unternehmen für PV-Wechselrichter und Energiespeicher anerkannt. Weitere Informationen unter www.sungrowpower.com.

Über MaxSolar

Als ganzheitlicher Infrastrukturentwickler und Betreiber decken wir die gesamte Wertschöpfungskette der neuen Energiewirtschaft ab. Mit Erneuerbaren Energien, flexiblen Speicherlösungen und regionalen Wärme- und Mobilitätskonzepten stärken wir die Resilienz der Versorgung und Wettbewerbsfähigkeit von Industrie-, Techunternehmen sowie Kommunen. Zudem bietet MaxSolar Power Purchase Agreements (PPAs) für eine langfristige und planbare Versorgung mit grünem Strom. Mit einer Projektpipeline von 6,1 Gigawatt und sechs Standorten in Deutschland ist MaxSolar sowohl regional als auch national aktiv. www.maxsolar.com 

Logo (PRNewsfoto/Sungrow Power Supply Co., Ltd)

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Medizin-Chips treiben Silicon Saxony in neue Wachstumsphase

15.06.2026

Silicon Saxony schärft sein Profil als europäischer Technologiestandort – und setzt dabei zunehmend auf hochspezialisierte Anwendungen. Mit dem Zukunftscluster SEMECO (Secure Medical Microsystems and Communications) startet in Dresden die zweite Förderphase für medizinische Halbleiter, während die sächsische Halbleiter- und Softwarebranche trotz schwacher Konjunktur weiter Beschäftigung aufbaut. Branchenangaben zufolge ist die Zahl der Jobs in diesem Ökosystem binnen eines Jahres um 1.500 auf rund 82.500 zum Stichtag 30. September 2025 gestiegen, ein Plus von knapp zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr.

SEMECO entwickelt medizinische Halbleiter als Schlüsseltechnologie für sichere, vernetzte und intelligente Medizintechnik. Für die kommenden drei Jahre erhält der Cluster im Rahmen der Clusters4Future-Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) bis zu 15 Millionen Euro Fördermittel. Der Freistaat Sachsen begleitet das Bündnis seit Beginn und unterstützt zusätzliche regionale Forschungs- und Entwicklungsprojekte über die EFRE-Technologieförderung 2021 bis 2027. Seine aktuellen Entwicklungen präsentiert SEMECO auf den Silicon Saxony Days, die vom 15. bis 17. Juni 2026 in Dresden stattfinden sollen.

In der zweiten Förderphase richtet SEMECO den Fokus stärker auf standardisierbare medizinische Halbleiterplattformen und deren Transfer in industrielle und klinische Anwendungen. Die spezialisierten Mikrosysteme bündeln Sensorik, Datenverarbeitung, sichere Kommunikation und KI-gestützte Funktionen, zugeschnitten auf Anforderungen der Medizintechnik. Auf Basis eines modularen Plattformansatzes entstehen kombinierbare Halbleiter-, Elektronik- und Softwarekomponenten, die sich sicher integrieren und schrittweise weiterentwickeln lassen. KI-gestützte Methoden sollen zudem Zertifizierung und Zulassung unterstützen und damit den Technologietransfer in die medizinische Praxis beschleunigen – von tragbaren Ultraschallgeräten und intelligenten Vitaldatensensoren bis zu Kommunikationsimplantaten für Menschen mit eingeschränktem Hör- und Sprachvermögen.

Parallel dazu sieht der Branchenverband Silicon Saxony den gesamten Standort vor einer neuen Wachstumsphase. Das jüngste Beschäftigungsplus verteilt sich nach Verbandsangaben nahezu gleichmäßig auf Halbleiterindustrie und Softwarebranche. Die Investitionen der vergangenen Jahre entfalteten zunehmend Wirkung, sagte Frank Schönefeld, Vorsitzender des Präsidiums von Silicon Saxony. Vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlich schwachen Lage unterstreiche die Entwicklung die langfristige Attraktivität des Standorts. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von großen Fabrikprojekten bis zu mittelständischen Zulieferern für Reinraum- und Fabrikinfrastruktur, Spezialgase, Chemikalienversorgung und Messtechnik – rechnet der Cluster mit zusätzlichen Impulsen durch Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und technologische Souveränität. Die Prognose von mehr als 100.000 Beschäftigten bis zum Ende des Jahrzehnts bleibt aus Sicht des Verbands unverändert bestehen.