Biobasierte Materialien entwickeln sich zu einem führenden Trend, der die Zukunft der Mode sowohl im Athleisure-Bereich als auch bei der luxuriösen Konfektionsmode prägt.
NEWARK, Delaware, 29. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Sorona®, das teilweise biobasierte Polymer von Covation Biomaterials (CovationBio™), und die weltweit führende Trendforschungsagentur WGSN veröffentlichen heute die Materialtrends, die die Textilindustrie bis 2027 und darüber hinaus prägen werden. Diese Ergebnisse basieren auf einer umfassenden Untersuchung der Anwendungsmöglichkeiten biobasierter Funktionsfasern sowie globaler Daten.
Highlights
Diese Erkenntnisse kommen zu einem entscheidenden Zeitpunkt, da globale Modemarken mit dem Druck durch sich wandelnde Lieferketten und sich weiterentwickelnde Verbrauchererwartungen konfrontiert sind. Der weltweite Markt für Biomaterialien wird bis 2029 voraussichtlich ein Volumen von 285,3 Milliarden US-Dollar erreichen und dabei mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 14,5 % wachsen – ein Tempo, das deutlich über dem der Sektoren für herkömmliche Textilien und synthetische Fasern liegt. Die Suchdaten der Verbraucher bestätigen dies ebenfalls: Die Suchanfragen nach „Naturfasern" sind stark angestiegen: Die Suchanfragen nach „Unterwäsche aus Wolle" stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 61 % und die nach „Leggings aus Baumwolle" um 21 %. Das Interesse an „chemikalienfreien Materialien" nimmt weltweit zu, und es gibt keine Anzeichen für eine Abschwächung dieses Trends.
Die drei wichtigsten Trends, die voraussichtlich die Entwicklung der Bekleidungsbranche beeinflussen werden:
New Nature, ein Projekt, das sich mit kreislaufwirtschaftlichen, biobasierten und hybriden Faserkombinationen befasst, die auf einem neuen Verständnis natürlicher Materialien basieren;
Climate Flex, das der steigenden Nachfrage nach temperaturregulierenden, leistungsstarken Textilien in einem sich wandelnden Klima gerecht wird
Sensory Empowerment– ein Konzept, das die Prioritäten der Verbraucher in Bezug auf hautverträgliche, haptisch ansprechende und auf das Wohlbefinden ausgerichtete Textilien widerspiegelt.
In allen drei Trends bietet Sorona® handelsübliche Lösungen, die Marken dabei unterstützen, biobasierte Inhaltsstoffe mit den von Verbrauchern erwarteten Hochleistungseigenschaften zu kombinieren, darunter Elastizität, Knitterfreiheit, Atmungsaktivität, Langlebigkeit und Tragekomfort. Sorona® wird teilweise aus nachwachsenden pflanzlichen Rohstoffen hergestellt und lässt sich mit Natur- oder Zellulosefasern mischen, um die inhärenten Leistungsgrenzen dieser Fasern zu überwinden und gleichzeitig ihre natürliche Textur und Haptik zu bewahren.
Durch sein etabliertes „Common Thread"-Zertifizierungsprogramm für Stoffe und seine 25-jährige Zusammenarbeit mit einem Netzwerk aus Webereien, Marken und Designern hat Sorona® ein modernes Modell dafür entwickelt, wie Bekleidungsdesigner leistungsstarke Stretchstoffe, komfortable Strickwaren mit Rückstellkraft sowie gewebte Textilien für luxuriöse Freizeitkleidung, Konfektionsmode, Athleisure, intelligente Sportbekleidung und Uniformen beschaffen.
Informationen zu Sorona®
Sorona® ist ein innovatives, zu 37 % biobasiertes Polymer, das seit über 25 Jahren eine einzigartige Kombination aus Komfort und hoher Leistungsfähigkeit bietet. Seine natürliche Weichheit, seine Elastizität und Rückstellkraft, seine Atmungsaktivität sowie seine Knitterfestigkeit tragen dazu bei, Stoffe herzustellen, die besser aussehen, sich besser anfühlen und länger halten. Ob als Filament- oder Stapelfaser – Sorona® lässt sich mühelos mit Natur- und Zellulosefasern wie Wolle, Baumwolle und Leinen mischen und verleiht Athleisure-, Activewear-, Freizeit- und Konfektionsbekleidung damit verbesserte Eigenschaften. Weitere Informationen finden Sie unter Sorona.com. Folgen Sie @soronafiber auf Instagram.
Informationen zu CovationBio
Covation Biomaterials LLC wurde 2022 in Newark, Delaware, gegründet und ist ein weltweit führender Innovator im Bereich kommerziell erhältlicher, leistungsstarker und nachhaltiger Lösungen für die Bekleidungs- und Haushaltswarenindustrie. Die Tradition bahnbrechender wissenschaftlicher Innovationen des Unternehmens begann vor 25 Jahren mit der Markteinführung des Sorona®-Polymers und setzt sich bis heute fort – mit dem Ziel, neuartige Biomaterialien in großem Maßstab für verschiedene Branchen bereitzustellen, darunter auch die neueste Innovation bioPTMEG, deren Markteinführung für das Jahr 2026 geplant ist. Weitere Informationen finden Sie unter CovationBio.com sowie auf LinkedIn.
Informationen zu WGSN
WGSN ist der weltweit führende Trendforscher und verfügt über 28 Jahre Erfahrung in 38 Städten auf sechs Kontinenten. Mithilfe seiner firmeneigenen Methodik wandelt WGSN Makrotrendanalysen in umsetzbare, verbraucherorientierte Strategien für Marken und Hersteller weltweit um. Weitere Informationen finden Sie unter wgsn.com.
Medienkontakt: Heather Barbod, heather@inspireelemental.com
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Im Streit um die Behandlung sogenannter Heavy User im Mobilfunk hat das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht (OVG) die Bundesnetzagentur vorläufig in die Schranken gewiesen. Die Bonner Aufsichtsbehörde hatte einem bundesweit tätigen Mobilfunkanbieter untersagt, Kunden mit unbegrenztem oder sehr großem Datenvolumen bei überlasteten Funkzellen mit geringerer Priorität zu bedienen. Diese Form der sogenannten Depriorisierung darf nach der einstweiligen OVG-Entscheidung vorerst weiter angewendet werden. Der Beschluss im Eilverfahren ist nicht anfechtbar.
Nach Auffassung des 13. Senats ist derzeit offen, ob die entsprechende Vertragsklausel des Anbieters mit europäischem Recht vereinbar ist. Im Kern geht es um die Frage, ob eine nachrangige Behandlung von Vielnutzern eine nicht gerechtfertigte Ungleichbehandlung von Kunden darstellt. Bevor in der Hauptsache entschieden wird, will das OVG Münster den Europäischen Gerichtshof (EuGH) um eine Vorabentscheidung bitten. Damit wird der Konflikt um Datenpriorisierung und Netzmanagement auf die europäische Ebene verlagert.
Gegenstand des Verfahrens ist insbesondere, ob der Datentransport datenintensiver Anwendungen wie hochauflösendem Videostreaming während einer Netzüberlastung eingeschränkt oder verlangsamt werden darf. Der betroffene Mobilfunkanbieter sieht dies in seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen vor, um Kapazitäten in ausgelasteten Funkzellen zu steuern. Die Bundesnetzagentur hatte angeordnet, dass diese Klausel nicht umgesetzt werden darf und damit faktisch einen Riegel vor entsprechende Maßnahmen gegen Heavy User geschoben.
In der Vorinstanz hatte sich die Bundesnetzagentur noch durchgesetzt: Das Verwaltungsgericht Köln hatte die Position der Behörde bestätigt. Das OVG änderte diese Entscheidung nun (Az. 13 B 1232/25) und gab dem Anbieter im Eilverfahren Recht. Mit der geplanten Vorlage an den EuGH dürfte der Fall Signalwirkung für die Auslegung europäischer Vorgaben zur Gleichbehandlung von Internetverkehr und zu den Spielräumen der Netzbetreiber beim Umgang mit stark belasteten Mobilfunkzellen entfalten.