Shanghai Electric präsentiert auf der Carbon Neutrality Expo 2026 ganzheitliche Kooperationslösungen für den Übergang zur CO₂-Neutralität

16.06.2026

SHANGHAI, 17. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Shanghai Electric („Unternehmen") (SEHK: 02727, SSE: 601727) hat seine Teilnahme an der „Shanghai International Carbon Neutrality Expo 2026" für Technologien, Produkte und Errungenschaften (Carbon Neutrality Expo 2026), die vom 10. bis 12. Juni in Shanghai unter dem Motto „Engineering the Optimal Zero-Carbon Solution" stattfand, erfolgreich abgeschlossen.

Durch die Präsentation von Errungenschaften im Bereich des CO₂-neutralen Parkbaus, von Innovationen im Bereich der CO₂-armen Technologien sowie von umweltfreundlichen Produktlösungen stellte Shanghai Electric seine Kernkompetenzen in den Bereichen Synergieeffekte entlang der gesamten Wertschöpfungskette, bedarfsgerechte Anpassung und Projektabwicklung unter Beweis. Die integrierte Wertschöpfungskette für Energieanlagen ermöglicht maßgeschneiderte Lösungen für vielfältige Anwendungsfälle und fördert eine umweltfreundliche, kohlenstoffarme Entwicklung.

Gewerbegebiete sind wichtige Plattformen für eine umweltfreundliche und kohlenstoffarme Entwicklung. Auf der Messe veröffentlichte Shanghai Electric das „White Paper on Technical Measures for Zero-Carbon Park Planning and Construction" (Weißbuch zu technischen Maßnahmen für die Planung und den Bau CO₂-neutraler Parks), das systematische und umsetzbare Leitlinien für die Entwicklung umweltfreundlicher und CO₂-armer Parks bietet. Mit den Schwerpunkten Energieeffizienz, Energiesubstitution und Kreislaufwirtschaft bietet Shanghai Electric umfassende Dienstleistungen von der Planung über den Bau bis hin zum Betrieb an. Die ganzheitlichen Lösungen des Unternehmens umfassen die Versorgung mit sauberer Energie, kohlenstoffarme Infrastruktur, Ressourcenrecycling und intelligentes Betrieb und Wartung.

In den letzten Jahren hat das Unternehmen mehrere Demonstrationsprojekte zur Entwicklung umweltfreundlicher und kohlenstoffarmer Industrieparks vorangetrieben, darunter das Projekt „Zero-Carbon Bay" in der Sonderwirtschaftszone Lingang in Shanghai sowie einen intelligenten Energiepark in Shantou in der Provinz Guangdong. Das Lingang-Projekt, das als einer der ersten 52 nationalen CO₂-neutralen Parks Chinas und als einziges Projekt in Shanghai diese Auszeichnung erhalten hat, unterstreicht die Rolle von Shanghai Electric bei der Planung, dem Bau und der betrieblichen Umsetzung sowie die Fähigkeit des Unternehmens, integrierte CO₂-neutrale Systeme für fortschrittliche Fertigungsindustrien zu errichten. Das Shantou-Projekt vereint Windkraft, Solarenergie, Speicherkapazitäten, Ladeinfrastruktur und intelligentes Energiemanagement und hat das erste Zertifikat für CO₂-Neutralität in der Provinz Guangdong erhalten.

Mit umfassenden Kompetenzen im Bereich der neuen Energien – von Wind- und Solarenergie über Energiespeicher und Wasserstoff bis hin zur Kernenergie – deckt Shanghai Electric die gesamte CO₂-freie Wertschöpfungskette ab, von der Stromerzeugung bis hin zu intelligenten Plattformen und energiesparenden Anlagen. Die Synergie über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg bildet eine solide technologische und industrielle Grundlage für die Entwicklung von CO₂-freien Szenarien.

Shanghai Electric hat zudem zum zweiten Mal in Folge Daten zu seinem Beitrag zur Reduzierung der CO₂-Emissionen veröffentlicht. Im Jahr 2025 erzielte das Unternehmen eine Reduzierung von rund 389 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalent und setzte dabei weiterhin auf seine umweltfreundlichen Technologien und industriellen Kompetenzen, um den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft voranzutreiben.

Unterdessen stellte Shanghai Electric seine ESG-Entwicklungsstrategie für die nächste Phase vor und bekräftigte damit sein Engagement für Innovationen im Bereich sauberer Technologien, für ein kohlenstoffarmes Management und für eine nachhaltige Unternehmensführung, während das Unternehmen gemeinsam mit globalen Partnern den weltweiten Übergang zu einer kohlenstofffreien Wirtschaft unterstützt.

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WIdO-Analyse: Prävention könnte Hunderttausende Demenzerkrankungen verhindern

15.06.2026

Die Zahl der Demenzerkrankungen in Deutschland könnte bis 2060 deutlich ansteigen und das Versorgungssystem spürbar unter Druck setzen. Nach neuen Prognosen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) dürfte die Zahl der Betroffenen bei weiter steigender Lebenserwartung von derzeit rund 1,3 Millionen auf bis zu 2,1 Millionen zunehmen. Grundlage der Berechnungen ist ein kleinräumiges Prognoseverfahren, das das Institut gemeinsam mit den Universitäten Trier, Rostock und Köln entwickelt hat.

Die Analyse reicht hinunter bis auf die Ebene von 400 Kreisen und kreisfreien Städten und macht deutliche regionale Unterschiede sichtbar. Bereits 2020 lag der Anteil der Demenzkranken zwischen 1,0 Prozent in Tübingen und 2,6 Prozent in der brandenburgischen Prignitz. Für das Jahr 2060 erwarten die Forscher eine Spanne von 1,7 Prozent Demenzkranken in München bis zu 6,2 Prozent im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg. Besonders betroffen sind damit vor allem ländliche Regionen im Osten, die überdurchschnittlich altern.

Parallel zur wachsenden Zahl von Demenzfällen schrumpft der Pool potenzieller Pflege- und Betreuungspersonen im Erwerbsalter. Laut Studie kamen im Jahr 2020 rechnerisch noch 38 Menschen im erwerbsfähigen Alter auf einen Demenzfall. Bis 2060 dürfte dieses Verhältnis auf 21 Erwerbspersonen pro Fall sinken. Damit würden deutlich mehr Erkrankte von einer deutlich kleineren Zahl potenziell Erwerbstätiger versorgt werden müssen – mit entsprechenden Konsequenzen für Pflegeinfrastruktur, Kommunen und Sozialversicherungen.

Die Autoren der Studie betonen zugleich, dass der prognostizierte Anstieg nicht zwangsläufig ist. Nach heutigem wissenschaftlichem Stand lassen sich Demenzrisiken durch Prävention spürbar senken. Eine konsequentere Behandlung von Bluthochdruck und Diabetes, der Verzicht auf Rauchen oder ein höheres Bildungsniveau könnten dazu beitragen, etwa die Hälfte der Neuerkrankungen zu vermeiden. In einem solchen Szenario würde sich die Zahl der Demenzfälle im Jahr 2060 nicht weiter erhöhen, sondern sich auf einem Niveau zwischen 1,3 und 1,5 Millionen stabilisieren. Die Spannbreite der Projektionen zeigt damit, wie stark der künftige Versorgungsdruck von heute eingeleiteten Präventionsstrategien abhängen dürfte.