Rockwell Automation gibt bekannt, dass Zinkteknik auf Plex Smart Manufacturing- Plattform setzt, um Betriebsabläufe zu standardisieren und globales Wachstum voranzutreiben

11.06.2026

Tier-2-Zinkdruckgusshersteller für die Automobilindustrie nutzt cloudbasierte MES-, QMS-, EDI- und Analysesysteme, um in neuem Werk Echtzeit-Transparenz, Rückverfolgbarkeit und Qualität zu gewährleisten

STOCKHOLM, 11. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Rockwell Automation, das weltweit größte Unternehmen für industrielle Automatisierung und digitale Transformation, gab heute bekannt, dass Zinkteknik, ein weltweit tätiger Tier-2-Zinkdruckgusshersteller für die Automobilindustrie mit Sitz in Schweden, sich für die Nutzung der Plex Smart Manufacturing Platform entschieden hat. Damit wird ein neuer Produktionsstandort unterstützt und eine skalierbare digitale Grundlage für die zukünftige Expansion geschaffen.

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Zinkteknik wird das Manufacturing-Execution-System Plex, das Qualitätsmanagementsystem (QMS), den elektronischen Datenaustausch (EDI) sowie die  Analytics and Operations (A&O) zunächst an seinem neuen Standort im mexikanischen Monterrey einführen. Die Implementierung erfolgt in Zusammenarbeit mit Cumulus, einem Systemintegrator mit Gold-Status aus dem PartnerNetwork™-Ökosystem von Rockwell.

„Zinkteknik ist dieses Projekt von Anfang an mit einem klaren Fokus auf die Geschäftsergebnisse angegangen", sagte Sarah Dana, Director of Enterprise Software Sales, Northern Europe, bei Rockwell Automation. „Das Unternehmen wollte eine Plattform, die einen neuen Greenfield-Betrieb unterstützen kann, sofortige Transparenz und Qualitätskontrolle bieten und im Laufe der Zeit global skalierbar sein kann. Die Wahl fiel auf Plex, da es eine integrierte Echtzeit-Grundlage bietet, die mit den betrieblichen Prioritäten und der langfristigen Wachstumsstrategie von Zinkteknik in Einklang steht."

Zinkteknik ist ein familiengeführter Hersteller, der sich auf hochpräzise Zinkdruckgusskomponenten in Großserie für Automobil-, Elektronik- und Industriemärkte spezialisiert hat. Das Unternehmen betreibt moderne, hochautomatisierte Produktionsstätten in Schweden und Bosnien und bedient Kunden weltweit. Ein starker Fokus liegt dabei auf Qualität und Rückverfolgbarkeit.

Die Plex Smart Manufacturing-Plattform bietet ein einziges, integriertes Stammdatensystem, das Menschen, Maschinen und Prozesse im gesamten Werk und Unternehmen miteinander verbindet. Mit Plex MES erhält Zinkteknik Echtzeit-Einblicke in Arbeitsfortschritte, den Materialfluss und die Produktionsleistung, wodurch Teams schnellere und fundiertere Entscheidungen treffen können. Das integrierte Plex QMS bindet Qualitätsprüfungen direkt in die Produktionsabläufe ein, unterstützt die Einhaltung von Automobilstandards und ermöglicht Korrekturmaßnahmen im geschlossenen Regelkreis.

Plex EDI wird die Kommunikation mit Kunden und Partnern verbessern, während  A&O-Funktionen rollenbasierte Dashboards und Leistungskennzahlen bereitstellen, um Maßnahmen zur kontinuierlichen Verbesserung zu unterstützen. Da Plex als cloudnative Plattform mit einer einzigen Instanz bereitgestellt wird, kann Zinkteknik Prozesse standortübergreifend standardisieren und gleichzeitig die Flexibilität bewahren, sich im Zuge des Unternehmenswachstums an lokale Anforderungen anzupassen.

Für Zinkteknik spiegelt die Entscheidung für Plex ein umfassenderes Engagement für Digitalisierung und operative Exzellenz wider. Als digitale Grundlage für die neue Anlage von Zinkteknik wird die Plex Smart Manufacturing Platform dem Unternehmen helfen, manuelle Prozesse zu reduzieren, die Datengenauigkeit zu verbessern und eine schnellere Produktionsaufnahme zu unterstützen. Da Zinkteknik den Einsatz von Plex auf weitere Standorte ausweitet, wird die Plattform eine stärkere Abstimmung zwischen den Betriebsabläufen ermöglichen und dem Unternehmen dabei helfen, die hohen Anforderungen der globalen Automobilzulieferkette weiterhin zu erfüllen.

Informationen zu Rockwell Automation

Rockwell Automation, Inc. (NYSE: ROK), ist ein weltweit führendes Unternehmen für industrielle Automatisierung und digitale Transformation. Wir verbinden die Vorstellungskraft von Menschen mit dem Potenzial der Technologie, um die Grenzen des Menschenmöglichen zu verschieben und die Welt produktiver und nachhaltiger zu machen. Rockwell Automation hat seinen Hauptsitz in Milwaukee, Wisconsin, und beschäftigt am Ende des Geschäftsjahres 2025 rund 26.000 Problemlöser, die sich für unsere Kunden in mehr als 100 Ländern einsetzen. Um mehr darüber zu erfahren, wie wir das Connected Enterprise® in Industrieunternehmen zum Leben erwecken, besuchen Sie http://www.rockwellautomation.com .

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Hamburg investiert 1,2 Milliarden Euro in Neuaufstellung der BG Kliniken

12.06.2026

Die BG Kliniken und das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) treiben eine umfassende Neuordnung der stationären Versorgung in der Hansestadt voran. Kern des Vorhabens sind zwei Neubauten und eine deutlich engere Verzahnung beider Einrichtungen, insbesondere in der Behandlung von Schwerstverletzten. Grundlage bilden Absichtserklärungen, die von Senat, Bezirksvertretern und Klinikverantwortlichen unterzeichnet und im Hamburger Rathaus vorgestellt wurden. Insgesamt sollen mehr als 1,2 Milliarden Euro investiert werden, finanziert aus Mitteln der gesetzlichen Unfallversicherung.

Herzstück des Projekts ist ein neuer Standort des BG Klinikums Hamburg auf dem Campus des UKE in Eppendorf. Das Haus zur Versorgung von Schwerstverletzten wird baulich mit einem geplanten Erweiterungsbau des UKE verbunden. In diesem UKE-Neubau sind unter anderem ein Krebszentrum sowie eine erweiterte Notfallaufnahme vorgesehen. Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) verweist auf die erwarteten Synergien: Es gelte, Spitzenmedizin so zu organisieren, dass sie zugleich medizinisch führend und wirtschaftlich tragfähig sei – ein Vorteil nicht nur für Hamburg, sondern für den gesamten norddeutschen Raum.

Parallel dazu soll der bestehende Standort des BG Klinikums in Hamburg-Bergedorf grundlegend neu ausgerichtet werden. In einem Neubau mit rund 350 Betten sind ein neues Querschnittgelähmten-Zentrum, Einrichtungen für die Frührehabilitation und weitere Reha-Angebote sowie ein sportmedizinisches Zentrum geplant. Der Standort soll sich auf die Versorgung von Menschen mit Rückenmarksverletzungen und auf fachübergreifende Rehabilitation konzentrieren. Ergänzt werden die Strukturen durch ein medizinisches Versorgungszentrum mit Notfallangeboten. Das dortige Luftrettungszentrum und die Rettungswache bleiben nach den bisherigen Plänen bestehen.

Politik und Klinikleitungen sehen in der Verdichtung der Angebote an den zwei Standorten eine Stärkung der regionalen Versorgungslandschaft. Die Gesundheitsversorgung im Hamburger Osten soll ausgebaut, gleichzeitig der Eppendorfer Campus als Knotenpunkt für Spitzenmedizin, Forschung, Lehre und Weiterbildung profiliert werden. Wissenschaftssenatorin Maryam Blumenthal spricht von optimalen Bedingungen für Fächer wie Unfallchirurgie, Traumatologie und muskuloskelettale Medizin. Zusammen mit Ausbauschritten in umliegenden Häusern, etwa der Zentralen Notaufnahme des Agaplesion Bethesda Krankenhauses Bergedorf, entsteht ein Netz zusätzlicher Kapazitäten für die wachsende Bevölkerung der Metropolregion.