Retail Algorithmic Trading Set to Outpace Institutional Segment Through 2030, TakeProfit Reports

10.03.2026

SAN FRANCISCO, March 10, 2026 /PRNewswire/ -- TakeProfit Inc, operator of the cloud trading platform TakeProfit.com, this week announced the launch of a cloud-based strategy backtesting module available to both paid and free-tier users. The release expands the platform's systematic trading infrastructure amid accelerating growth in the retail algorithmic trading segment.

Retail Algorithmic Trading Set to Outpace Institutional Segment Through 2030, TakeProfit Reports

The newly introduced module enables users to design, test, and evaluate quantitative trading strategies directly within a browser-based environment without requiring local software installation. According to the company, the functionality is integrated into existing Workspaces and supports custom indicators developed in Indie, the platform's Python-based scripting language.

The launch comes as third-party industry research indicates sustained expansion in the global algorithmic trading market. Data from Fortune Business Insights, Grand View Research, Mordor Intelligence, and IMARC Group estimate the market at approximately $21 billion in 2024, with projections reaching nearly $43 billion by 2030 at a compound annual growth rate of 12.9 percent.

Within that expansion, retail investors are identified as one of the fastest-growing segments, reflecting broader adoption of systematic and quantitative trading methodologies outside traditional institutional environments.

TakeProfit noted that the data reflects a broader structural shift in who uses algorithmic and quantitative trading tools. "The growth in the retail segment points to traders who want systematic approaches but are working with platforms designed for institutional workflows or built around proprietary scripting environments," Pavel Medvedev, Digital Growth Strategist at TakeProfit.com stated. "This gap is where cloud-native infrastructure and modular trading environments are finding traction."

The company develops Indie, a Python-based scripting language for custom indicator development, and operates a cloud-based Indicator Marketplace where independent analysts and Creators can publish and monetize trading tools. The platform also includes the TakeProfit Screener, modular Workspaces, and an integrated Community Feed that allows market participants to share research and trading ideas within the ecosystem.

Through its Widgets architecture and centralized Widget Hub, traders can configure charting layouts, screening modules, data panels, and execution components inside flexible, browser-based Workspaces.

Market data referenced in this commentary was compiled from Fortune Business Insights, Grand View Research, Mordor Intelligence, and IMARC Group reports reflecting conditions as of Q4 2024. The full commentary is available at TakeProfit.com.

About TakeProfit

TakeProfit is a cloud trading platform for self-directed traders and algorithmic market participants. Operated by TakeProfit Inc, the platform combines advanced charting, Indie scripting for custom indicator development, a cloud-based Indicator Marketplace, the TakeProfit Screener, modular Workspaces, Widgets, a centralized Widget Hub, and a Community Feed designed to support independent Creators.

The company was founded by Alexey Shulzhenko, Founder & CEO and former CMO of TradingView. More information is available at TakeProfit.com.

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Starke Zahlen, harter Einschnitt: Zalando wächst zweistellig und macht Logistikstandort Erfurt dicht

14.03.2026


Zalando hat für das Geschäftsjahr 2025 deutlich verbesserte Kennzahlen vorgelegt und setzt zugleich ein starkes Signal an den Kapitalmarkt: Der Berliner Online-Modehändler steigerte den Konzernumsatz um 16,8 % auf 12,3 Milliarden Euro, das bereinigte EBIT legte um 15,6 % auf 591 Millionen Euro zu. Der Kurs reagierte spürbar: Nach der Zahlenvorlage legte die im DAX notierte Aktie kräftig zu und machte einen Teil der vorangegangenen Verluste wett. Auf Wochensicht verteuerte sich das Papier um rund 12 %, auf Monatssicht ergibt sich ein Plus im niedrigen einstelligen Prozentbereich, auch wenn die Bilanz seit Jahresbeginn weiterhin negativ bleibt.

Getrieben wird die Entwicklung vor allem durch Zalandos strategischen Fokus auf Daten und Künstliche Intelligenz. Das Unternehmen nutzt KI über die gesamte Daten- und Infrastrukturplattform hinweg und positioniert sich als Vorreiter für die nächste Generation des sogenannten agentic commerce in Europa. Im B2C-Geschäft zahlt sich insbesondere der Multi-App-Ansatz aus: Das Bruttowarenvolumen stieg auf 17,6 Milliarden Euro, das bereinigte EBIT in diesem Segment kletterte auf 536 Millionen Euro. Die Zahl der aktiven Kundinnen und Kunden erreichte mit 62 Millionen einen neuen Rekordwert, was auf eine weiter steigende Reichweite der Plattform hindeutet.

Auch im B2B-Bereich läuft das Geschäft deutlich besser. Zalando meldet einen Umsatzanstieg um 14,6 % auf 1,1 Milliarden Euro, das bereinigte EBIT hat sich mehr als verdoppelt. Die Softwareeinheit SCAYLE expandiert in die USA und konnte dort einen bedeutenden Auftrag für das globale Direktvertriebsgeschäft von Levi's® gewinnen. Zusätzlichen Rückenwind verspricht sich der Konzern von der Integration des übernommenen Modehändlers ABOUT YOU: Die ursprünglich bis 2029 erwarteten jährlichen Synergien von 100 Millionen Euro sollen nun bereits 2028 realisiert werden. Für 2026 stellt das Management eine weitere Beschleunigung und anhaltend profitables Wachstum in Aussicht und sieht das Unternehmen damit auf Kurs zu seinen mittelfristigen Zielen bis 2028.

Vor diesem Hintergrund kündigte Zalando ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von bis zu 300 Millionen Euro an. Damit will der Konzern überschüssiges Kapital an die Anteilseigner zurückführen und unterstreicht zugleich sein Vertrauen in die eigene Fähigkeit zur Margenausweitung und nachhaltigen Cash-Generierung. An der Börse kam die Ankündigung gut an: Die Marktkapitalisierung liegt bei rund 5,7 Milliarden Euro, basierend auf etwa 264 Millionen ausstehenden Aktien. Analysten und Anleger beobachten nun, inwieweit die Kombination aus KI-Investitionen, internationalem Ausbau des B2B-Geschäfts und konsequenter Kapitalallokation die bisherige Kursvolatilität reduzieren und den Wert des Unternehmens langfristig stützen kann.

Überschattet werden die starken Zahlen jedoch von der Entscheidung, das große Logistikzentrum in Erfurt zum Ende September zu schließen. Der Thüringer Standort, der seit Jahren ein wichtiger Baustein im europäischen Logistiknetzwerk von Zalando war, steht damit vor dem Aus. Die Schließung sorgt regional für Kritik und wirft Fragen nach den sozialen und strukturellen Folgen für Beschäftigte und Standort auf. Für Zalando ist der Schritt Teil einer umfassenden Neuaufstellung der operativen Infrastruktur, bei der Effizienzgewinne und die zunehmende Automatisierung im Logistikbereich eine zentrale Rolle spielen dürften. Wie sich der Umbau konkret auf Kostenstruktur, Servicequalität und öffentliche Wahrnehmung auswirkt, bleibt eine der zentralen Fragen für die kommenden Jahre.