Outward Hound gibt H.I.G. Capital als neuen Mehrheitseigner bekannt, um die nächste Wachstumsphase voranzutreiben

09.07.2026

Die Übernahme verschafft zusätzliche Ressourcen, um die Produktinnovation voranzutreiben, Partnerschaften im Einzelhandel zu stärken und neue Möglichkeiten in verschiedenen Produktkategorien zu erschließen

CENTENNIAL, Colorado, 10. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Outward Hound (das „Unternehmen") gab heute bekannt, dass mit H.I.G. Capital verbundene Fonds die Mehrheitsbeteiligung am Unternehmen übernommen haben. Die Übernahme verschafft Outward Hound zusätzliche Unterstützung, um seine Produktfamilie für Hunde und Katzen weiter auszubauen, die Produktinnovation voranzutreiben, die Partnerschaften mit Kunden zu vertiefen und neue Möglichkeiten in weiteren Produktkategorien zu erschließen.

Outward Hound logo

„Das ist ein aufregender Moment für das Unternehmen", sagte Jared Mosher, CEO von Outward Hound. „Die Unterstützung durch H.I.G. verschafft uns mehr Flexibilität, um in unsere Marken zu investieren, die Produktinnovation voranzutreiben und Wachstumschancen zu nutzen. Wir konzentrieren uns weiterhin darauf, das weiter auszubauen, was Outward Hound für Tierhalter und Handelspartner so wertvoll macht: Unverwechselbare Marken, eine starke Produktentwicklung und vertrauensvolle Kundenbeziehungen."

Vivek Jain, Geschäftsführer bei H.I.G. Capital, fügte hinzu: „Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Outward Hound und dem Führungsteam das Geschäft auszubauen und die sich bietenden Chancen zu nutzen."

Über Outward Hound

Outward Hound® ist ein preisgekrönter Innovator, Entwickler, Hersteller und Vertreiber von hochwertigem Spielzeug, Spielen, Ausrüstung, Fressnäpfen, Schlafplätzen und Leckerlis für Hunde und Katzen. Zu den Marken des Unternehmens zählen Outward Hound®, Best Friends by Sheri®, Catstages™, Wholesome Pride Pet Treats®, Nina Ottosson®, Planet Dog® und Pupstages®. Outward Hound® hat seinen Hauptsitz außerhalb von Denver in Centennial, Colorado. Weitere Informationen finden Sie auf OutwardHound.com und folgen Sie @OutwardHound auf Instagram.

Informationen zu H.I.G. Capital

H.I.G. ist eine weltweit führende Gesellschaft für alternative Anlagen mit einem verwalteten Kapital von 75 Milliarden US-Dollar. Mit Hauptsitz in Miami und Niederlassungen in Atlanta, Boston, Chicago, Los Angeles, New York, San Francisco und Stamford in den Vereinigten Staaten sowie internationalen Partnerbüros in Hamburg, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, Paris, Bogotá, Rio de Janeiro, Dubai und Hongkong hat sich H.I.G. darauf spezialisiert, mittelständischen Unternehmen sowohl Fremd- als auch Eigenkapital zur Verfügung zu stellen, wobei ein flexibler und operativ ausgerichteter Ansatz verfolgt wird, der auf Wertschöpfung abzielt. Seit der Gründung im Jahr 1993 hat H.I.G. weltweit in mehr als 400 Unternehmen investiert und diese betreut. Das aktuelle Portfolio der Gesellschaft umfasst mehr als 100 Unternehmen mit einem Gesamtumsatz von über 53 Milliarden US-Dollar. Weitere Informationen finden Sie auf der H.I.G.-Website unter hig.com.

Medienkontakt

Jared Mosher

CEO

E-Mail: Jared.Mosher@outwardhound.com

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Nach BAG-Urteil: Bremen startet Vorreiterprojekt zur Zeiterfassung an Schulen

15.06.2026

Im Land Bremen beginnt nach den Sommerferien ein Pilotprojekt, das den Arbeitsalltag von Lehrkräften grundlegend verändern könnte. An neun ausgewählten Schulen erfassen die Lehrerinnen und Lehrer künftig ihre gesamte Arbeitszeit digital – weit über die bisher dokumentierten Unterrichtsstunden hinaus. Bildungsenator Mark Rackles (SPD) spricht von einem Schritt, der Schule "perspektivisch" verändern werde. Erste Auswertungen des Testlaufs werden für Ende 2027 oder Anfang 2028 erwartet.

Hintergrund ist die gewachsene Bandbreite an Aufgaben, die im bisherigen System kaum abgebildet wird. Neben Unterricht kommen Elternarbeit, Team- und Gremienarbeit, Konferenzen, Schulentwicklungsprojekte sowie Fahrten hinzu. Lehrkräfte berichten zudem von regelmäßigem Arbeiten am Abend oder am Wochenende, etwa für Vorbereitung, Korrekturen oder digitale Kommunikation mit Eltern und Schülerinnen und Schülern. Nach Ansicht des Senats soll diese Belastung künftig sichtbar und systematisch erfasst werden.

Technisch setzt Bremen auf ein digitales Tool, auf das Lehrkräfte per Smartphone oder Rechner zugreifen können. Sie tragen Datum, Uhrzeit und Art der Tätigkeit ein – zur Auswahl stehen Kategorien wie "Unterricht", "Coaching" oder "Austausch"; auch Abwesenheiten durch Krankheit oder Urlaub werden eingepflegt. Das Projekt ist auf ein gesamtes Schuljahr angelegt. In einer Einführungsphase lernen Lehrkräfte die Anwendung kennen, anschließend analysieren Projektgruppen erste Ergebnisse und suchen insbesondere mit stark belasteten Lehrkräften das Gespräch, um gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen.

Politisch und arbeitsrechtlich geht es um mehr als ein Softwareprojekt. Nach einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts von 2022 müssen alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – und damit auch Lehrkräfte – ihre Arbeitszeit erfassen. Der Bremer Testlauf soll daher grundsätzliche Fragen klären: In welchem Umfang ist Wochenendarbeit zulässig? Wie wird eine Klassenfahrt bewertet? Wie lassen sich Teilzeitmodelle, Datenschutz und Gestaltungsspielräume bei der Arbeitszeit unter einen Hut bringen? Rackles betont, das Vorhaben sei nicht nur für Bremen gedacht, sondern solle Erkenntnisse für alle Bundesländer liefern.