Nach einem erfolgreichen Kickstarter-Projekt, bei dem 2,34 Millionen US-Dollar gesammelt wurden, wird das Open-Source-Unternehmen sein mit einer RTX 5090M ausgestattetes Gerät vom 4. bis 8. September in Halle H5.2, Stand 454, vorstellen.
SAN FRANCISCO, 3. August 2026 /PRNewswire/ -- Olares, das Start-up für persönliche KI-Cloud-Lösungen, gab heute bekannt, dass Olares One auf der IFA Berlin 2026 seine Europa-Premiere feiern wird. Mit dieser Markteinführung wird eine agentengestützte Plattform vorgestellt, die erstklassige Hardware mit einem Open-Source-Betriebssystem kombiniert und europäischen Verbrauchern KI sowie echte Datenhoheit direkt zugänglich machen soll.
Die Premiere erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Transparenzpflichten des EU-KI-Gesetzes wirksam werden, was die Nachfrage nach KI-Systemen verstärkt, bei denen Daten nicht auf Servern Dritter gespeichert werden. Olares begegnet dieser Nachfrage mit Local-first-Computing auf Grundlage seines Open-Source-Betriebssystems. Lokale Modelle und ständig aktive Agenten werden nativ ausgeführt, um sensible Dokumente zu analysieren, visuelle Inhalte zu erstellen sowie mehrstufige Recherchen zu automatisieren, wobei die Verarbeitung genau dort erfolgt, wo sich Ihre Arbeit befindet.
Ausgestattet mit einer NVIDIA-RTX-5090M-GPU und einem Intel-Core-Ultra-9-275HX-Prozessor ist Olares One darauf ausgelegt, komplexe Agenten-Workloads direkt auf dem Schreibtisch des Nutzers zu bewältigen. Diese Premiere knüpft an den Erfolg der Kickstarter-Kampagne vom Januar an und bestätigt die starke weltweite Nachfrage nach privater KI, die für den praktischen Einsatz entwickelt wurde.

„Europas Vorreiterrolle im Bereich der Regulierung spiegelt die weltweite Nachfrage nach vertrauenswürdiger KI wider", sagte Peng Peng, Gründer von Olares. „Olares One beweist, dass Datenschutz, Transparenz und Leistung auf Ihrem Schreibtisch Hand in Hand gehen können."
Erleben Sie die Agentic-Ära auf der IFA Olares lädt Medienvertreter, Entwickler, Partner und Technikbegeisterte ein, das Olares-One-Ökosystem auf der IFA 2026 in Halle H5.2, Stand 454, hautnah zu erleben.
Informationen zu Olares
Mit einer Gesamtfinanzierung von 100 Millionen US-Dollar hat sich Olares zum Ziel gesetzt, KI durch Open-Source-Software und eine Infrastruktur im Besitz der Nutzer zu demokratisieren. Das Flaggschiffprodukt des Unternehmens, Olares One, ist eine persönliche KI-Cloud auf Basis der RTX 5090M, die lokale Modelle und ständig aktive Agenten in sicheren Sandbox-Umgebungen ausführt, die Bereitstellung von Apps aus dem Olares Market mit nur einem Klick unterstützt und über ein vollständig überprüfbares Open-Source-Betriebssystem verfügt.
Weitere Informationen finden Sie auf https://www.olares.com/.
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Silicon Saxony schärft sein Profil als europäischer Technologiestandort – und setzt dabei zunehmend auf hochspezialisierte Anwendungen. Mit dem Zukunftscluster SEMECO (Secure Medical Microsystems and Communications) startet in Dresden die zweite Förderphase für medizinische Halbleiter, während die sächsische Halbleiter- und Softwarebranche trotz schwacher Konjunktur weiter Beschäftigung aufbaut. Branchenangaben zufolge ist die Zahl der Jobs in diesem Ökosystem binnen eines Jahres um 1.500 auf rund 82.500 zum Stichtag 30. September 2025 gestiegen, ein Plus von knapp zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr.
SEMECO entwickelt medizinische Halbleiter als Schlüsseltechnologie für sichere, vernetzte und intelligente Medizintechnik. Für die kommenden drei Jahre erhält der Cluster im Rahmen der Clusters4Future-Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) bis zu 15 Millionen Euro Fördermittel. Der Freistaat Sachsen begleitet das Bündnis seit Beginn und unterstützt zusätzliche regionale Forschungs- und Entwicklungsprojekte über die EFRE-Technologieförderung 2021 bis 2027. Seine aktuellen Entwicklungen präsentiert SEMECO auf den Silicon Saxony Days, die vom 15. bis 17. Juni 2026 in Dresden stattfinden sollen.
In der zweiten Förderphase richtet SEMECO den Fokus stärker auf standardisierbare medizinische Halbleiterplattformen und deren Transfer in industrielle und klinische Anwendungen. Die spezialisierten Mikrosysteme bündeln Sensorik, Datenverarbeitung, sichere Kommunikation und KI-gestützte Funktionen, zugeschnitten auf Anforderungen der Medizintechnik. Auf Basis eines modularen Plattformansatzes entstehen kombinierbare Halbleiter-, Elektronik- und Softwarekomponenten, die sich sicher integrieren und schrittweise weiterentwickeln lassen. KI-gestützte Methoden sollen zudem Zertifizierung und Zulassung unterstützen und damit den Technologietransfer in die medizinische Praxis beschleunigen – von tragbaren Ultraschallgeräten und intelligenten Vitaldatensensoren bis zu Kommunikationsimplantaten für Menschen mit eingeschränktem Hör- und Sprachvermögen.
Parallel dazu sieht der Branchenverband Silicon Saxony den gesamten Standort vor einer neuen Wachstumsphase. Das jüngste Beschäftigungsplus verteilt sich nach Verbandsangaben nahezu gleichmäßig auf Halbleiterindustrie und Softwarebranche. Die Investitionen der vergangenen Jahre entfalteten zunehmend Wirkung, sagte Frank Schönefeld, Vorsitzender des Präsidiums von Silicon Saxony. Vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlich schwachen Lage unterstreiche die Entwicklung die langfristige Attraktivität des Standorts. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von großen Fabrikprojekten bis zu mittelständischen Zulieferern für Reinraum- und Fabrikinfrastruktur, Spezialgase, Chemikalienversorgung und Messtechnik – rechnet der Cluster mit zusätzlichen Impulsen durch Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und technologische Souveränität. Die Prognose von mehr als 100.000 Beschäftigten bis zum Ende des Jahrzehnts bleibt aus Sicht des Verbands unverändert bestehen.