OCI Global Sells Shares of Methanex Corporation

14.04.2026

AMSTERDAM, April 14, 2026 /PRNewswire/ -- OCI Global (Euronext: OCI), ("OCI") announced today that its wholly owned subsidiary OCI Chemicals B.V. has sold 2 million common shares ("Shares") of Methanex Corporation ("Methanex"), representing approximately 2.6% of the issued and outstanding Shares (the "Disposition"). The sale price was US$58.30 per share, resulting in net proceeds of approximately US$116.6 million, after customary fees and expenses. The Disposition was made on 13 April as a block trade.

Immediately prior to the Disposition, OCI had beneficial ownership of, or control and direction over, 4,612,962 Shares, representing approximately 6.0% of the issued and outstanding Shares. As a result of the Disposition, OCI now owns or exercises control or direction over an aggregate of 2,612,962 Shares, representing approximately 3.4% of the issued and outstanding Shares.

About OCI Global

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Additional Information

OCI effected the Disposition for investment purposes. Depending on market conditions and other factors, including Methanex's business and financial condition, OCI may in future acquire securities of Methanex or sell some or all of the securities of Methanex that it may own at any such time.

Cautionary Statement on Forward-Looking Information

Certain information contained in this press release, including any information relating to OCI's investment in Methanex, constitutes "forward-looking statements". All statements, other than statements of historical fact, are forward-looking statements. The words "may" and "will" and similar expressions identify forward-looking statements. In particular, this press release contains forward-looking statements including, without limitation, with respect to the potential for OCI to acquire securities of Methanex in future or to dispose of some or all of such securities that OCI owns at any time. Forward-looking statements are necessarily based upon a number of assumptions, including material assumptions considered reasonable by OCI as at the date of this press release in light of management's experience and perception of current conditions and expected developments, and are inherently subject to significant business, economic, and competitive uncertainties and contingencies.

Many of these uncertainties and contingencies can affect our actual results and could cause actual results to differ materially from those expressed or implied in any forward-looking statements made by, or on behalf of, us. Readers are cautioned not to put undue reliance on forward-looking statements which are not guarantees of future events, and speak only as of the date made. All of the forward-looking statements made in this press release are qualified by these cautionary statements. OCI disclaims any intention or obligation to update or revise any forward-looking statements whether as a result of new information, future events or otherwise, except as required by applicable law.

 

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Von Braunschweig bis München: Die juristische Bilanz des VW-Dieselskandals

14.04.2026

Mehr als zehn Jahre nach Bekanntwerden der Manipulationen an Diesel-Fahrzeugen von Volkswagen geht die strafrechtliche Aufarbeitung in eine weitere Runde. Vor dem Landgericht Braunschweig beginnt ein dritter großer Betrugsprozess im Zusammenhang mit der sogenannten Abschaltsoftware. Angeklagt sind fünf zum Teil ehemalige Mitarbeiter des Konzerns und eines Zulieferers. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen unter anderem Beihilfe zum gewerbsmäßigen Betrug vor; im Falle einer Verurteilung drohen mehrjährige Haftstrafen. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Im Mittelpunkt steht erneut die Software, mit der Millionen Fahrzeuge der VW-Marken auf Prüfständen bessere Abgaswerte erreichten als im regulären Straßenbetrieb. Nach Auffassung der Ermittler entstand den Käufern dadurch ein Milliardenschaden. Die nun angeklagten Beschuldigten sollen zwischen November 2006 und September 2015 in unterschiedlichen Zeiträumen an Entwicklung und Implementierung der Funktion beteiligt gewesen sein oder sie unterstützt haben. Ziel sei es gewesen, Volkswagen hohe Gewinne zu sichern und darüber mittelbar von Gehalts- und Bonuszahlungen zu profitieren.

Der neue Prozess fügt sich ein in eine Serie von Verfahren, mit denen deutsche Gerichte den Dieselskandal juristisch aufarbeiten. Bereits im Mai 2025 endete nach mehreren Jahren Verhandlung der erste große Betrugsprozess in Braunschweig mit Urteilen gegen vier Angeklagte: Zwei erhielten Haftstrafen, zwei Bewährungsstrafen. Die Verurteilten sehen sich als Bauernopfer und haben Revision eingelegt; eine Entscheidung darüber steht aus, der tatsächliche Haftantritt dürfte sich entsprechend verzögern. Ein zweites Verfahren gegen fünf teils ehemalige Führungskräfte des Konzerns läuft seit November 2025, den vier Männern und einer Frau werden unter anderem Betrug, Steuerhinterziehung und strafbare Werbung vorgeworfen. Für diesen Prozess sind Termine bis mindestens Ende 2026 angesetzt.

Prominent, aber derzeit ruhend, bleibt das Verfahren gegen den früheren Vorstandschef Martin Winterkorn. Er war im ersten Braunschweiger Prozess zunächst Mitangeklagter, sein Verfahren wurde jedoch aus gesundheitlichen Gründen abgetrennt und wegen Verhandlungsunfähigkeit vorläufig eingestellt. Winterkorn hatte vor Gericht strafrechtliche Verantwortung zurückgewiesen. Ein rechtskräftiges Urteil im Kontext der Dieselaffäre liegt hingegen aus München vor: Ex-Audi-Chef Rupert Stadler wurde dort zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und neun Monaten sowie zur Zahlung von 1,1 Millionen Euro verurteilt. Parallel dazu hatte VW in den USA, wo der Skandal 2015 durch eine Mitteilung der Umweltbehörde EPA öffentlich geworden war, bereits mehr als 20 Milliarden Dollar an Strafen und Entschädigungen gezahlt; frühere Mitarbeiter wurden dort zu langen Freiheitsstrafen verurteilt.