SPARTANBURG, S.C., 23. April 2026 /PRNewswire/ -- Von ultraklaren Verpackungen bis hin zu leichteren, besser recycelbaren Strukturen entwickelt Milliken & Company die Leistungsfähigkeit von Polymeren in Alltagsanwendungen weiter. Auf der Interpack 2026, die vom 7. bis 13. Mai in Düsseldorf stattfindet, wird Milliken additive Technologien der nächsten Generation vorstellen, die Verarbeitern und Markeninhabern helfen sollen, ihre Effizienz, Designflexibilität und Materialleistung in großem Maßstab zu verbessern. Milliken-Experten werden am 11. und 12. Mai auch an den Spotlight Forum-Sitzungen teilnehmen und anhand von Beispielen aus der Praxis zeigen, wie das Unternehmen Marken bei der Entwicklung fortschrittlicher Verpackungslösungen unterstützt hat.

"Die Zukunft der Verpackung hängt davon ab, wie gut Materialien und Prozesse zusammenarbeiten", sagt Wim Van De Velde, Executive Vice President und Managing Director des Geschäftsbereichs Kunststoffadditive bei Milliken. "Auf der Interpack stellen wir Technologien vor, die unsere Kunden dabei unterstützen, ihre Leistung zu verbessern und gleichzeitig leichtere und besser recycelbare Verpackungsdesigns zu ermöglichen."
Seit mehr als 60 Jahren nutzt Milliken die Materialwissenschaft, um Lösungen anzubieten, die die Ressourceneffizienz maximieren und den Ressourcenverbrauch minimieren. Zu den auf der Interpack 2026 vorgestellten lebensmittelverträglichen Innovationen gehören:
Von Klärmitteln bis hin zu Farbstoffen, Konzentraten und vielem mehr ist das Additiv-Portfolio von Milliken speziell darauf ausgerichtet, die heutigen Verpackungsherausforderungen zu lösen. Besuchen Sie den Milliken-Stand C18 in Halle 10 auf der Interpack 2026 oder interpack2026.milliken.com, um mehr zu erfahren.
Informationen zu Milliken
Milliken nutzt die Materialwissenschaft, um schon heute die Durchbrüche von morgen zu ermöglichen. Entdecken Sie unser innovatives Portfolio an Textilien, Bodenbelägen, Spezialchemikalien und Gesundheitslösungen unter milliken.com und auf Facebook, Instagram und LinkedIn.
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Mehr als zehn Jahre nach Bekanntwerden der Manipulationen an Diesel-Fahrzeugen von Volkswagen geht die strafrechtliche Aufarbeitung in eine weitere Runde. Vor dem Landgericht Braunschweig beginnt ein dritter großer Betrugsprozess im Zusammenhang mit der sogenannten Abschaltsoftware. Angeklagt sind fünf zum Teil ehemalige Mitarbeiter des Konzerns und eines Zulieferers. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen unter anderem Beihilfe zum gewerbsmäßigen Betrug vor; im Falle einer Verurteilung drohen mehrjährige Haftstrafen. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Im Mittelpunkt steht erneut die Software, mit der Millionen Fahrzeuge der VW-Marken auf Prüfständen bessere Abgaswerte erreichten als im regulären Straßenbetrieb. Nach Auffassung der Ermittler entstand den Käufern dadurch ein Milliardenschaden. Die nun angeklagten Beschuldigten sollen zwischen November 2006 und September 2015 in unterschiedlichen Zeiträumen an Entwicklung und Implementierung der Funktion beteiligt gewesen sein oder sie unterstützt haben. Ziel sei es gewesen, Volkswagen hohe Gewinne zu sichern und darüber mittelbar von Gehalts- und Bonuszahlungen zu profitieren.
Der neue Prozess fügt sich ein in eine Serie von Verfahren, mit denen deutsche Gerichte den Dieselskandal juristisch aufarbeiten. Bereits im Mai 2025 endete nach mehreren Jahren Verhandlung der erste große Betrugsprozess in Braunschweig mit Urteilen gegen vier Angeklagte: Zwei erhielten Haftstrafen, zwei Bewährungsstrafen. Die Verurteilten sehen sich als Bauernopfer und haben Revision eingelegt; eine Entscheidung darüber steht aus, der tatsächliche Haftantritt dürfte sich entsprechend verzögern. Ein zweites Verfahren gegen fünf teils ehemalige Führungskräfte des Konzerns läuft seit November 2025, den vier Männern und einer Frau werden unter anderem Betrug, Steuerhinterziehung und strafbare Werbung vorgeworfen. Für diesen Prozess sind Termine bis mindestens Ende 2026 angesetzt.
Prominent, aber derzeit ruhend, bleibt das Verfahren gegen den früheren Vorstandschef Martin Winterkorn. Er war im ersten Braunschweiger Prozess zunächst Mitangeklagter, sein Verfahren wurde jedoch aus gesundheitlichen Gründen abgetrennt und wegen Verhandlungsunfähigkeit vorläufig eingestellt. Winterkorn hatte vor Gericht strafrechtliche Verantwortung zurückgewiesen. Ein rechtskräftiges Urteil im Kontext der Dieselaffäre liegt hingegen aus München vor: Ex-Audi-Chef Rupert Stadler wurde dort zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und neun Monaten sowie zur Zahlung von 1,1 Millionen Euro verurteilt. Parallel dazu hatte VW in den USA, wo der Skandal 2015 durch eine Mitteilung der Umweltbehörde EPA öffentlich geworden war, bereits mehr als 20 Milliarden Dollar an Strafen und Entschädigungen gezahlt; frühere Mitarbeiter wurden dort zu langen Freiheitsstrafen verurteilt.