MILAN and SEOUL, South Korea, April 22, 2026 /PRNewswire/ -- Kia Corporation today presented full details of its Vision Meta Turismo concept car at Milan Design Week. The event marked the global debut of the Kia Vision Meta Turismo concept, following its initial reveal in Korea last year, where it was unveiled in December to celebrate the brand's 80th anniversary.

The Vision Meta Turismo concept embodies Kia's futuristic vision of an evolved approach to mobility. The design combines dynamic driving performance with a lounge-inspired interior, paying homage to the speed and elegance of 1960s long-distance touring.
Karim Habib, Executive Vice President and Head of Kia Global Design, commented:
"The Vision Meta Turismo marks a significant milestone, demonstrating how Kia's 'Opposites United' design philosophy also shapes our future vision of mobility. Harmonizing the spirit of 1960s long-distance touring with the limitless possibilities of an immersive digital experience, we have created a vehicle that moves beyond the bounds of tradition.
"The Vision Meta Turismo is a physical manifestation of Kia's continuous push forward – bringing together bold design and sophisticated technology – to transform electric mobility into a deeply emotional and engaging experience. This concept embodies Kia's vision of a future where mobility is not just about the destination, but about creating human-centered spaces that engage, stimulate, and inspire our customers in ways yet to be imagined."
What are the key features of the Vision Meta Turismo concept car?
The design philosophy brings together unexpected pairings to uncover new perspectives; interactions that happen through tension, harmony and dynamism. Embodying these values, the Vision Meta Turismo is a contemporary reinterpretation of three core experiences.
How does Kia's 'Opposites United' design ethos shape the Vision Meta Turismo?
Kia's design philosophy, 'Opposites United', is evident in the design of Vision Meta Turismo, where soft surfaces meet technical geometry. The concept's extreme cab-forward architecture underpins an advanced, sleek silhouette with a low and wide profile clad in a 'soft geometric' surface language.
Faceted surfaces with soft transitions create strong, constant cores – visible when light hits the body – highlighting the balance between sensitive sculpture and technical precision for a futuristic aesthetic that appears both precisely machined and naturally fluid. This is a clear embodiment of Kia's 'Opposites United' design philosophy, where seemingly contradicting elements fuse together to create a transformative new design paradigm.
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Mehr als zehn Jahre nach Bekanntwerden der Manipulationen an Diesel-Fahrzeugen von Volkswagen geht die strafrechtliche Aufarbeitung in eine weitere Runde. Vor dem Landgericht Braunschweig beginnt ein dritter großer Betrugsprozess im Zusammenhang mit der sogenannten Abschaltsoftware. Angeklagt sind fünf zum Teil ehemalige Mitarbeiter des Konzerns und eines Zulieferers. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen unter anderem Beihilfe zum gewerbsmäßigen Betrug vor; im Falle einer Verurteilung drohen mehrjährige Haftstrafen. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Im Mittelpunkt steht erneut die Software, mit der Millionen Fahrzeuge der VW-Marken auf Prüfständen bessere Abgaswerte erreichten als im regulären Straßenbetrieb. Nach Auffassung der Ermittler entstand den Käufern dadurch ein Milliardenschaden. Die nun angeklagten Beschuldigten sollen zwischen November 2006 und September 2015 in unterschiedlichen Zeiträumen an Entwicklung und Implementierung der Funktion beteiligt gewesen sein oder sie unterstützt haben. Ziel sei es gewesen, Volkswagen hohe Gewinne zu sichern und darüber mittelbar von Gehalts- und Bonuszahlungen zu profitieren.
Der neue Prozess fügt sich ein in eine Serie von Verfahren, mit denen deutsche Gerichte den Dieselskandal juristisch aufarbeiten. Bereits im Mai 2025 endete nach mehreren Jahren Verhandlung der erste große Betrugsprozess in Braunschweig mit Urteilen gegen vier Angeklagte: Zwei erhielten Haftstrafen, zwei Bewährungsstrafen. Die Verurteilten sehen sich als Bauernopfer und haben Revision eingelegt; eine Entscheidung darüber steht aus, der tatsächliche Haftantritt dürfte sich entsprechend verzögern. Ein zweites Verfahren gegen fünf teils ehemalige Führungskräfte des Konzerns läuft seit November 2025, den vier Männern und einer Frau werden unter anderem Betrug, Steuerhinterziehung und strafbare Werbung vorgeworfen. Für diesen Prozess sind Termine bis mindestens Ende 2026 angesetzt.
Prominent, aber derzeit ruhend, bleibt das Verfahren gegen den früheren Vorstandschef Martin Winterkorn. Er war im ersten Braunschweiger Prozess zunächst Mitangeklagter, sein Verfahren wurde jedoch aus gesundheitlichen Gründen abgetrennt und wegen Verhandlungsunfähigkeit vorläufig eingestellt. Winterkorn hatte vor Gericht strafrechtliche Verantwortung zurückgewiesen. Ein rechtskräftiges Urteil im Kontext der Dieselaffäre liegt hingegen aus München vor: Ex-Audi-Chef Rupert Stadler wurde dort zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und neun Monaten sowie zur Zahlung von 1,1 Millionen Euro verurteilt. Parallel dazu hatte VW in den USA, wo der Skandal 2015 durch eine Mitteilung der Umweltbehörde EPA öffentlich geworden war, bereits mehr als 20 Milliarden Dollar an Strafen und Entschädigungen gezahlt; frühere Mitarbeiter wurden dort zu langen Freiheitsstrafen verurteilt.