- Unterzeichnung einer Partnerschaftsvereinbarung mit der Oman Engineering Company für Projekte im Bereich grüner Wasserstoff -
OSAKA, Japan, 14. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Die Kanadevia Corporation (im Folgenden „Kanadevia") hat eine Partnerschaftsvereinbarung mit der Bahwan Engineering Company LLC (im Folgenden „BEC"), einem führenden Ingenieurunternehmen in Oman, geschlossen, um einen Rahmen für die Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Projekten im Bereich grüner Wasserstoff in Oman zu schaffen.
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Bild: Wasserstoffproduktionssystem
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Diese Vereinbarung zielt darauf ab, die Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen in allen Phasen der Projektentwicklung zu stärken, einschließlich der Angebotserstellung, der Planung, der Beschaffung, der Fertigung und des Vertriebs im Rahmen von Projekten für kohlenstoffarme Kraftstoffe wie grünen Wasserstoff und E-Methan in Oman. Durch die Kombination der Kerntechnologie von Kanadevia im Bereich der Wasserelektrolyse-Stacks, die das Herzstück seiner Wasserstoffproduktionssysteme bildet, mit der umfassenden lokalen Erfahrung von BEC in den Bereichen Bauwesen und Ingenieurwesen sowie dessen starkem Kundenstamm werden die beiden Unternehmen eine Struktur schaffen, um qualitativ hochwertigere Lösungen für den schnell wachsenden Markt für kohlenstoffarme Kraftstoffe in Oman bereitzustellen.
Im Wasserstoffsektor errichtet Kanadevia derzeit in Tsuru, Präfektur Yamanashi, Japan, eine Massenproduktionsanlage für Wasserelektrolyse-Stacks, die eine Kernkomponente von Wasserelektrolysesystemen darstellen, mit dem Ziel, durch großtechnische Fertigung die Kosten zu senken und die Lieferkapazitäten zu erhöhen. Darüber hinaus hat Kanadevia im Rahmen seiner Bemühungen zur Verwirklichung einer wasserstoffbasierten Gesellschaft beschlossen, in einen Wasserstofffonds zu investieren, und treibt eine Reihe von Wachstumsstrategien im Wasserstoffgeschäft voran.
In Oman engagiert sich Kanadevia zudem aktiv in wasserstoffbezogenen Methanisierungsprojekten. Das Unternehmen hat bereits einen Vertrag mit Oman LNG LLC abgeschlossen, um technische Überprüfungen und Ingenieurarbeiten zur Entwicklung einer der weltweit größten kommerziellen Methanisierungsanlagen durchzuführen, in der abgeschiedenes CO₂ mithilfe von grünem Wasserstoff in E-Methan (synthetisches Methan) umgewandelt wird.
Durch diese Partnerschaft wird Kanadevia den politischen Vorgaben und gesellschaftlichen Erwartungen beider Länder gerecht werden, sein Geschäft in Bereichen der Dekarbonisierung – einschließlich grünem Wasserstoff – stetig ausbauen und zur Verwirklichung einer nachhaltigen, energiebasierten Gesellschaft beitragen.
Informationen zur Kanadevia Corporation
Standort: 7-89, Nankokita 1-chome, Suminoe-ku, Osaka 559-8559, Japan
Gegründet: 1. April 1881
Unternehmensüberblick: Ein umfassendes Ingenieurunternehmen, das weltweit in drei Geschäftsbereichen (Umwelt, Maschinenbau und Infrastruktur sowie CO₂-neutrale Lösungen) tätig ist und dessen Schwerpunkte auf der Kreislaufwirtschaft, der Dekarbonisierung sowie sicheren und prosperierenden Gemeinden liegen.
Offizielle Website: https://www.kanadevia.com/english/
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Nach gut zehn Monaten Bauzeit ist die stark befahrene Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin wieder vollständig in Betrieb – allerdings mit sechs Wochen Verspätung gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan. Am frühen Morgen fuhr der erste Fernzug um 5.36 Uhr mit leichter Verspätung vom Hamburger Hauptbahnhof in Richtung Hauptstadt ab, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Bereits seit Samstagabend nutzen Güterzüge den Korridor, seit Sonntag rollen auch wieder Fern- und Regionalzüge regulär über die sanierte Verbindung.
Für Tausende Pendlerinnen und Pendler entfällt damit der belastende Ersatzverkehr mit Bussen. Während der Generalsanierung war der Fernverkehr über Stendal und Uelzen umgeleitet worden, regionale Verbindungen zwischen Hamburg und Berlin fielen monatelang aus. Schon Mitte Mai hatte die Bahn einen ersten Teilabschnitt entlastet und die durchgehende Verbindung zwischen Hamburg und Schwerin wieder aufgenommen. Nun ist die gesamte Achse zurück im Netz – die Bahn warnt jedoch vor Anlaufschwierigkeiten und empfiehlt, Fahrzeiten vorab zu prüfen.
Die Wiederinbetriebnahme verläuft holprig. Am ersten Betriebstag sammelten sich auf der frisch sanierten Strecke Verspätungen von mindestens 15 Minuten, teils deutlich darüber. Fernzüge benötigten am Sonntag in der Regel mehr als zwei Stunden und 15 Minuten zwischen den Hauptbahnhöfen, obwohl die schnellsten ICE nach Abschluss der Arbeiten eigentlich in rund einer Stunde und 47 Minuten verkehren sollen. Hintergrund ist unter anderem, dass das für Tempo 230 ausgelegte LZB-Zugsicherungssystem auf Teilen der Trasse noch nicht abgenommen ist. Auf diesen Abschnitten gilt vorerst das PZB-System mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 160 Stundenkilometern.
Die Bauarbeiten auf der 2025 begonnenen Generalsanierung umfassten nach Bahnangaben die Erneuerung von 165 Kilometern Gleisen und die Instandsetzung weiterer 61 Kilometer. Zudem wurden 249 Weichen eingebaut und 28 Bahnhöfe modernisiert. Der ursprünglich bis Ende April angesetzte Abschluss verzögerte sich durch einen harten Winter und gefrorenen Boden, der den Zeitpuffer aufbrauchte. Mit der jetzt abgeschlossenen Kernsanierung ist die Verbindung zwischen den beiden größten deutschen Städten infrastrukturell deutlich erneuert, ihre geplante Höchstleistung im Fahrplanbetrieb dürfte aber erst erreicht werden, wenn die technischen Zugsicherungssysteme auf der gesamten Strecke vollumfänglich verfügbar sind.