Investition von ca. 65 Millionen CHF im Jahr 2025: Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin weiht neue Toblerone-Produktionslinie in der Schweiz ein

11.03.2026
  • Die 2025 angekündigte Investition von ca. 65 Millionen Schweizer Franken (CHF) in den Aufbau eines globalen „Center of Excellence" für Toblerone in Bern ist ein klares Bekenntnis zur Schweiz, in der die ikonische Marke 1908 gegründet wurde.
  • Heute deckt das Schweizer Werk ca. 90 % der weltweiten Toblerone-Nachfrage ab.
  • Die Investition erhöht die Produktions- und Innovationskapazitäten von Toblerone, um das weltweite Wachstum der Marke im Premium-Schokoladensegment voranzutreiben.

BERN, Schweiz, 11. März 2026 /PRNewswire/ -- Nach einem Jahr wurde bei den Renovierungsarbeiten im Toblerone-Werk in Bern, Schweiz, ein wichtiger Meilenstein erreicht: die Installation einer brandneuen, hochmodernen Produktionslinie ist abgeschlossen. Als eine der größten Investitionen in das Schokoladenproduktionsnetzwerk von Mondelēz International in den vergangenen zehn Jahren entsteht in Bern ein globales „Center of Excellence" für die ikonische Schweizer Marke Toblerone. Dadurch werden letztlich die Produktionskapazität und Innovationskraft von Toblerone erhöht, um das weltweite Wachstum der Marke im Premiumsegment voranzutreiben und die globale Nachfrage nach der ikonischen Marke in Dreiecksform zu bedienen.

Inauguration of the new production line at the Toblerone plant in Bern Brünnen. From left to right: Thomas Kauffmann (Plant Manager, Toblerone Plant Bern Brünnen), Guy Parmelin (Swiss Federal President), Marieke Kruit (Mayor of Bern), and Volker Kuhn (Executive Vice President & President, Mondelez Europe).

Bundespräsident und Wirtschaftsminister Guy Parmelin hat die neue Produktionslinie gestern in Bern offiziell eingeweiht. In seiner Rede betonte er: „Wenn es ein Produkt gibt, das die Schweiz weltweit repräsentiert, dann ist es Schokolade. Und Toblerone nimmt unter den Schweizer Schokoladen einen ganz besonderen Platz ein. Es ist mehr als nur Schokolade. Es ist ein Stück Schweizer Geschichte. Und ein Symbol schweizerischer Identität und Qualität par excellence. Identität und Qualität. Als Bundespräsident und Wirtschaftsminister freut es mich daher besonders, dass ca. 90 % der Toblerone-Produktion auch weiterhin hier in Bern auf dieser neuen Produktionslinie hergestellt werden."

Die Schweiz – Herz und Heimat von Toblerone

Die berühmte Dreiecksschokolade wurde 1908 von Theodor Tobler und Emil Baumann erfunden und hat sich über Jahrzehnte zu einem Bestseller aus der Schweiz entwickelt. Heute werden ca. 90 % der weltweit verkauften Toblerone-Produkte im Toblerone-Werk in der Schweiz hergestellt. „Wir waren schon immer stolz darauf, hier in der Schweiz zu produzieren. Die Investition unterstreicht unser starkes Engagement für den Standort und ist ein entscheidender Meilenstein auf unserem Weg, das weltweite Wachstum im Premium-Schokoladensegment anzuführen", sagt Iain Livingston, Präsident für Toblerone und World Travel Retail.

Zur Unterstützung der Ambitionen von Mondelēz ist die ikonische 118 Jahre alte Marke gut positioniert, weltweit im Premiumsegment zu wachsen und dabei von ihrer hohen Bekanntheit, ihrer Einzigartigkeit und ihrer Führungsposition im World Travel Retail-Geschäft zu profitieren. Toblerone wird von der Schweiz aus in mehr als 120 Länder der Welt exportiert.

Thomas Kauffmann, Werkleiter Bern: „Wir sind unglaublich stolz auf die neue Toblerone-Produktionslinie sowie auf die Modernisierung der Logistik und der Infrastruktur." Mit der Investition werden auch die Produktionsanlagen für Schokolade und Nougat sowie die Kapazitäten für die Massenproduktion erweitert.

Toblerone auf einen Blick: Wussten Sie schon?

  • Toblerone wurde 1908 in der Schweiz von Theodor Tobler und Emil Baumann erfunden.
  • „Toblerone" ist ein Wortspiel aus den Namen „Tobler" und „Torrone", dem italienischen Namen für Honig-Mandel-Nougat. Die Besonderheit ist die dreieckige Form der Tafel.
  • Seit 1985 wird Toblerone im Werk in Bern, Schweiz, hergestellt, wo heute rund 90 % der Toblerone-Produkte produziert und in mehr als 120 Ländern verkauft werden.

Informationen zu Mondelēz International

Mondelēz International, Inc. (Nasdaq: MDLZ) unterstützt Menschen in mehr als 150 Ländern weltweit dabei, bewusst zu naschen. Mit einem Nettoumsatz von ca. 38,5 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025 gestaltet MDLZ mit ikonischen globalen und lokalen Marken wie Oreo, Ritz und LU sowie den Keksen und Backsnacks von Clif Bar und Tate's Bake Shop ebenso wie mit den Schokoladenmarken Cadbury Dairy Milk, Milka und Toblerone die Zukunft des Naschens. Mondelēz International ist stolz darauf, Mitglied der Dow Jones Best-in-Class North America and World Indices zu sein, ehemals Dow Jones Sustainability Indices. Besuchen Sie www.mondelezinternational.com oder folgen Sie dem Unternehmen auf X unter x.com/MDLZ.

Foto:  https://mma.prnewswire.com/media/2931182/Inauguration_of_the_new_production.jpg

Foto:  https://mma.prnewswire.com/media/2931183/Freshly_packaged_Toblerone.jpg

Foto:  https://mma.prnewswire.com/media/2931184/Handover_of_a_Toblerone.jpg

Freshly packaged Toblerone on the new production line

 

Handover of a 4.5-kilogram Toblerone to Swiss Federal President Guy Parmelin. From left to right: Guy Parmelin (Swiss Federal President), Thomas Kauffmann (Plant Manager, Toblerone Plant Bern Brünnen), and Volker Kuhn (Executive Vice President & President, Mondelez Europe).

 

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BKA-Chef Münch dringt auf digitale Souveränität bei Ermittlungs-IT

14.03.2026


Zum 75. Jahrestag des Bundeskriminalamts (BKA) stellt Präsident Holger Münch die IT-Strategie der Behörde unter das Leitmotiv der digitalen Souveränität. Das Amt wolle vorhandene Daten für Ermittlungen deutlich besser nutzbar machen, ohne sich dabei in die Abhängigkeit einzelner ausländischer IT-Anbieter zu begeben, sagte Münch der Deutschen Presse-Agentur. In einer Zeit, in der Abhängigkeiten gezielt ausgenutzt werden könnten, müsse genauer geprüft werden, welche Produkte man einkauft und welche Fähigkeiten im eigenen Haus aufgebaut werden, so der BKA-Chef.

Im Zentrum steht für Münch nicht nur die Hoheit über die eigenen Daten, sondern auch die wirtschaftliche und politische Unabhängigkeit von Herstellern. Als Risiko nennt er etwa drastische Erhöhungen von Lizenzgebühren. IT-Fachleute verweisen darüber hinaus auf die wachsende Sorge, politischer Druck könne sich eines Tages in Form gesperrter Zugänge zu Daten oder sogar einer Fernabschaltung von Software durch US-Anbieter äußern. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Frage, wie Ermittlungsbehörden ihre technischen Grundlagen gestalten, an strategischer Bedeutung.

Ein prominentes Beispiel für die Debatte ist der US-Anbieter Palantir. Dessen Analyseplattform "Gotham" wird bereits in mehreren Bundesländern eingesetzt, darunter Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg. Der Hersteller betont, die Datenhoheit verbleibe vollständig bei den jeweiligen Polizeibehörden. Auf Bundesebene signalisiert Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) jedoch nach Darstellung Münchs derzeit kaum Bereitschaft, diese Software für die Bundessicherheitsbehörden zu nutzen. Damit rückt ein eigenständiger Ansatz in den Fokus, der nicht auf eine einzige Komplettlösung setzt.

Münch beschreibt als Zielbild eine IT-Landschaft, die aus verschiedenen Modulen unterschiedlicher Entwickler besteht. Kernstück soll eine Datenintegrationsschicht sein, die das BKA am Markt einkauft. Auf dieser Ebene sollen dann unterschiedliche Analysewerkzeuge laufen – teils bereits vorhandene Systeme, teils Eigenentwicklungen und ergänzend zugekaufte Tools. Erst eine solche Architektur ermögliche es, bislang getrennt vorliegende Informationen aus verschiedenen „Töpfen“ gemeinsam auszuwerten und für operative Ermittlungen nutzbar zu machen. Für die Strafverfolger geht es damit um mehr als reine Effizienzgewinne: Die technische Infrastruktur wird zum zentralen Baustein, um Handlungsfähigkeit und Unabhängigkeit der Behörde langfristig zu sichern.