INTAMSYS zum exklusiven FFF-3D-Druck-Sponsor von WorldSkills Shanghai 2026 ernannt

15.06.2026

SHANGHAI, 15. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit mit WorldSkills Lyon 2024 wurde INTAMSYS erneut zum exklusiven FFF-3D-Druck-Sponsor des 48. WorldSkills Competition ernannt, der 2026 in Shanghai stattfinden wird.

Im Rahmen der Vorbereitungen für die Veranstaltung unterstützte INTAMSYS kürzlich die zentrale Bewertung und den Probe-Wettbewerb zu Schulungszwecken. Das Unternehmen sorgte für die Bereitstellung der Ausrüstung, die Materialversorgung und den umfassenden technischen Support in vier Fachbereichen: 05 Maschinenbau-CAD, 57 Additive Fertigung, 59 Industriedesign-Technologie und 64 Unbemannte Flugsysteme.

Während des gesamten Wettbewerbs arbeitete INTAMSYS eng mit den Organisatoren und den technischen Teams zusammen, um einen stabilen Gerätebetrieb, eine gleichbleibende Druckleistung und zeitnahen Support vor Ort zu gewährleisten. Im Anschluss an die Veranstaltung übermittelte das WorldSkills Shanghai 2026 Executive Bureau ein Dankesschreiben, in dem die Beiträge des Unternehmens zur Veranstaltungsorganisation, zu den technischen Dienstleistungen, zur Betriebsstabilität und zur Kommunikation gewürdigt wurden.

Die erneuerte Partnerschaft spiegelt die hohen technischen Standards des WorldSkills Competition wider. In Bereichen wie der additiven Fertigung, dem Industriedesign, dem Maschinenbau und unbemannten Flugsystemen dient der 3D-Druck als wichtiges Bindeglied zwischen digitalem Design, technischer Validierung, funktionaler Fertigung und realen Anwendungen.

Wettbewerbsfähige Geräte müssen daher mehr leisten, als nur Teile zu produzieren. Sie müssen unter intensiven Bedingungen zuverlässig funktionieren, bei verschiedenen Anwendern und Aufgaben konsistente Ergebnisse liefern und technische Anforderungen erfüllen, die mit denen in industriellen Umgebungen vergleichbar sind. Diese Erwartungen stehen im Einklang mit dem Kernwert der FFF-Technologie in Industriequalität: stabile, wiederholbare und überprüfbare Fertigungsleistung.

Durch die Unterstützung mehrerer WorldSkills-Wettbewerbe hat INTAMSYS seine Stärken in den Bereichen FFF-Technologie in Industriequalität, Veranstaltungsunterstützung, technische Koordination und globale Dienstleistungserbringung unter Beweis gestellt.

Mit Blick auf die Zukunft wird INTAMSYS die berufliche Bildung weiterhin mit fortschrittlicher Fertigung verbinden, indem es Industriestandards, Prozess-Know-how und praktische Anwendungserfahrung auf die WorldSkills-Bühne bringt und so mehr jungen Fachkräften hilft, die für die Zukunft der Fertigung erforderlichen Fähigkeiten zu entwickeln.

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Französische Budgetpläne lösen Kursdruck auf Rheinmetall-Aktie aus

15.06.2026

Die Zukunft des deutsch-französischen Panzerprojekts MGCS gerät zunehmend ins Wanken. Armin Papperger, Vorstandschef des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall, schließt einen Rückzug Frankreichs aus dem Vorhaben nicht mehr aus. In einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ sprach er von einem „Gefahrenszenario“, betonte allerdings, dass bislang keine endgültigen Entscheidungen gefallen seien. Die Diskussionen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem mit dem Ende des Kampfflugzeugprojekts FCAS (Scaf) bereits ein anderes zentral geplantes Vorzeigeprojekt der Verteidigungskooperation zwischen Berlin und Paris gescheitert ist.

Nach Informationen Pappergers plant Frankreich, das Budget für das „Main Ground Combat System“ (MGCS) drastisch zu kürzen. Im Gespräch ist demnach ein Ansatz von weniger als der Hälfte der ursprünglichen Planungen. Zwar unterstrich der Rheinmetall-Chef, dass es „null Entscheidungen über das finale Budget“ gebe, doch ein reduzierter Finanzrahmen hätte nach seiner Einschätzung unweigerlich die Streichung von Leistungsumfängen und weitere Verzögerungen zur Folge. „Wenn man weniger Geld zur Verfügung hat, wird man nicht schneller, und wir sind jetzt schon sehr langsam“, sagte er. Bereits jetzt liegt das Programm, das seit rund einem Jahrzehnt läuft, weit hinter den ambitionierten politischen Ankündigungen zurück.

Das MGCS-Projekt wurde auf Initiative der Regierungen Frankreichs und Deutschlands gestartet, um ein gemeinsames, plattformübergreifendes Bodenkampfsystem zu entwickeln, das ab etwa 2040 die Kampfpanzer Leopard 2 und Leclerc ersetzen soll. Beteiligt sind neben Rheinmetall der französische Technologiekonzern Thales sowie KNDS – ein Zusammenschluss des deutschen Herstellers Krauss-Maffei Wegmann und des staatlichen französischen Rüstungsunternehmens Nexter. Trotz der politischen Bedeutung des Vorhabens sind die finanziellen Mittel bislang überschaubar: Die vier Partnerunternehmen haben in rund zehn Jahren zusammen lediglich 25 Millionen Euro erhalten, was Papperger als „offensichtlich sehr wenig Geld“ bezeichnete.

Parallel zum schleppend verlaufenden MGCS treiben Rheinmetall und KNDS Deutschland auf deutscher Seite bereits eine Zwischenlösung voran. Der in der Militärfachpresse inoffiziell „Leopard 3“ genannte neue Kampfpanzer soll nach aktueller Planung Anfang der 2030er Jahre in Dienst gestellt werden und damit die Lücke überbrücken, bis ein mögliches MGCS-System verfügbar wäre. Für MGCS selbst wird die Einsatzreife derzeit erst in den 2040er Jahren erwartet – ein Zeithorizont, den Papperger als „eine Wahnsinnszeit“ bezeichnete. Vor diesem Hintergrund stellte er die grundsätzliche Realisierung des Projekts offen in Frage: „Ich kann heute nicht sagen, ob es überhaupt ein MGCS geben wird.“ Die jüngsten Budgetüberlegungen in Paris verstärken diese Unsicherheit und nähren Zweifel daran, ob Europa den angestrebten gemeinsamen Panzer der Zukunft tatsächlich auf die Spur bringen kann.