PARIS und HANGZHOU, China, 31. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Paris und Hangzhou sind zwar durch Tausende von Meilen voneinander getrennt, verbinden jedoch seit langem eine unausgesprochene Verbundenheit. Diese Verbundenheit erhielt beim Hangzhou-Promotion-Event eine neue Bedeutung, das am Ufer der Seine einen ganz neuen Dialog in Gang brachte.
Die Veranstaltung, die gemeinsam vom Hangzhou International Communication Center (HZICC) und dem Linping District International Communication Center ausgerichtet wurde, stand unter dem Motto „Dialog der Kulturen: Vom Kulturerbe zur Industriegeschichte" und präsentierte ein Hangzhou, das auf eine lange Geschichte zurückblickt und gleichzeitig mutig in die Zukunft blickt.

Nach der Mittelmeer-Dialogtour „Hangzhou – ein Fenster zur 5000-jährigen Zivilisation Chinas" im Jahr 2025 hat das HZICC seinen Schwerpunkt von der Erforschung antiker Wurzeln auf den Aufbau industrieller Beziehungen verlagert. „Hangzhou verwandelt seine industriellen Stärken, seine Innovationskraft und seine Stadtgeschichten in eine globale Erzählung, die man spüren, verstehen und teilen kann", sagte Ji Tao, Betriebsleiter des Zentrums.
Die Stimmen der Unternehmen haben diese Geschichte zum Leben erweckt. Eine Diskussionsrunde zum Thema industrielle Synergien und kultureller Austausch trug zur Vertiefung der Diskussion bei.
Cainiao Global Supply Chain stellte seine Bemühungen vor, die Lieferzeit zwischen China und Frankreich auf drei Tage zu verkürzen, während AliExpress auf die zunehmenden Lokalisierungsmöglichkeiten sowie auf Steuerreformen in der EU hinwies, die Premium-Marken dazu veranlassen, lokale Lagerhäuser zu errichten.
E-Fashion Town blickte auf eine zehnjährige Zusammenarbeit mit dem Institut Français de la Mode und internationalen Marken zurück. CFMOTO beschrieb, wie chinesische Powersport-Marken ihre Konkurrenten durch Technologie und Markenbildung überholen.
Charles-Emmanuel Dewees, Gründer der NICE-Plattform für kulturellen Austausch, äußerte sich unmissverständlich: „Können Webromane zu einer gemeinsamen Sprache werden? Auf jeden Fall. Wenn Sprache kein Hindernis ist, ist es die gemeinsame Sprache, die das Herz berührt."
Vor dem Konferenzsaal wurden an einem Ausstellungsstand aus Hangzhou Bauklötze mit Zapfen- und Nut-Verbindungen, Teegeschirr aus Seladon, Stadtmaskottchen und andere kulturelle und kreative Produkte präsentiert. Der französische Besucher Hugo Nicoli, der zuvor am Westsee Tee getrunken hatte, sagte, die Porzellan- und Architekturminiaturen hätten in ihm den Wunsch geweckt, mit seiner Familie wiederzukommen.
Die Beförderung war erst der Anfang. Das HZICC-Team verbrachte vier Tage mit Dreharbeiten in Paris – von der Produktauswahl in einem Büro von Tmall Global über die Paketsortierung in einem Cainiao-Lager bis hin zu einer Probefahrt im CFMOTO-Geschäft und einem Modeerlebnis in der Boutique „MEILLEUR MOMENT".
Die Geschichten, die entlang der Seine in Frankreich gesammelt wurden, gelangten schließlich zurück zum Großen Kanal in China – zwischen zwei Gewässern ist die Entfernung nie so groß, wie sie scheint.
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Die Zahl der Demenzerkrankungen in Deutschland könnte bis 2060 deutlich ansteigen und das Versorgungssystem spürbar unter Druck setzen. Nach neuen Prognosen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) dürfte die Zahl der Betroffenen bei weiter steigender Lebenserwartung von derzeit rund 1,3 Millionen auf bis zu 2,1 Millionen zunehmen. Grundlage der Berechnungen ist ein kleinräumiges Prognoseverfahren, das das Institut gemeinsam mit den Universitäten Trier, Rostock und Köln entwickelt hat.
Die Analyse reicht hinunter bis auf die Ebene von 400 Kreisen und kreisfreien Städten und macht deutliche regionale Unterschiede sichtbar. Bereits 2020 lag der Anteil der Demenzkranken zwischen 1,0 Prozent in Tübingen und 2,6 Prozent in der brandenburgischen Prignitz. Für das Jahr 2060 erwarten die Forscher eine Spanne von 1,7 Prozent Demenzkranken in München bis zu 6,2 Prozent im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg. Besonders betroffen sind damit vor allem ländliche Regionen im Osten, die überdurchschnittlich altern.
Parallel zur wachsenden Zahl von Demenzfällen schrumpft der Pool potenzieller Pflege- und Betreuungspersonen im Erwerbsalter. Laut Studie kamen im Jahr 2020 rechnerisch noch 38 Menschen im erwerbsfähigen Alter auf einen Demenzfall. Bis 2060 dürfte dieses Verhältnis auf 21 Erwerbspersonen pro Fall sinken. Damit würden deutlich mehr Erkrankte von einer deutlich kleineren Zahl potenziell Erwerbstätiger versorgt werden müssen – mit entsprechenden Konsequenzen für Pflegeinfrastruktur, Kommunen und Sozialversicherungen.
Die Autoren der Studie betonen zugleich, dass der prognostizierte Anstieg nicht zwangsläufig ist. Nach heutigem wissenschaftlichem Stand lassen sich Demenzrisiken durch Prävention spürbar senken. Eine konsequentere Behandlung von Bluthochdruck und Diabetes, der Verzicht auf Rauchen oder ein höheres Bildungsniveau könnten dazu beitragen, etwa die Hälfte der Neuerkrankungen zu vermeiden. In einem solchen Szenario würde sich die Zahl der Demenzfälle im Jahr 2060 nicht weiter erhöhen, sondern sich auf einem Niveau zwischen 1,3 und 1,5 Millionen stabilisieren. Die Spannbreite der Projektionen zeigt damit, wie stark der künftige Versorgungsdruck von heute eingeleiteten Präventionsstrategien abhängen dürfte.