Das Vista der nächsten Generation kombiniert „Essentials L2" – die fortschrittlichste Farbanalyse-Software ihrer Kategorie – mit deutlich mehr integrierter Rechenleistung, und das, ohne bestehende Methoden oder Zubehör zu verändern
RESTON, Virginia, 21. Juli 2026 /PRNewswire/ -- HunterLab, der weltweite Maßstab für Farbmessung, kündigte heute Vista® L2 an – die nächste Generation seines Spektrophotometers zur Messung von Transmissionsfarbe und Trübung (Haze) bei transparenten und transluzenten Flüssigkeiten und Feststoffen. Vista L2 erweitert den Spektralbereich auf 710 nm, umfasst Essentials L2 – die branchenweit fortschrittlichste Software zur Farbanalyse – und bietet mehr Rechenleistung sowie Speicherplatz. Das Ergebnis sind erweiterte Möglichkeiten für Qualitätskontrollteams in den Bereichen Getränke, Speiseöle, flüssige Chemikalien, Pharmazeutika, transluzente Kunststoffvorformlinge und Umweltprüfungen.
Der erweiterte Bereich schärft die Unterscheidung zwischen der tatsächlichen Farbe, gemessen als Extinktion, und der Trübung, gemessen als Lichtstreuung. Diese Klarheit hilft Herstellern, Instabilitäten in flüssigen Produkten frühzeitig zu erkennen und die Farbstabilität mit größerer Sicherheit zu beurteilen. Der Messbereich bis 710 nm ermöglicht zudem Chlorophyllmessungen bei 630, 670 und 710 nm gemäß AOCS Cc 13d-55 – einer Methode zur Überwachung der Oxidation und zur Sicherung der Haltbarkeit von Speiseölen.
„Qualitätsteams müssen immer mehr Messungen in immer engeren Zeiträumen durchführen, ohne dass zusätzliche Geräte oder Personal bereitgestellt werden", so Bob Weaver, Präsident von HunterLab. „Das Vista L2 wurde genau für diese Anforderungen entwickelt. Es erweitert den Messbereich eines einzelnen Geräts und nutzt dabei dieselben Methoden und dasselbe Zubehör, die unsere Kunden bereits verwenden, sodass das Upgrade zusätzliche Funktionen bietet, ohne den Betriebsablauf zu stören."
Das Vista L2 baut auf der bewährten Vista-Plattform auf und behält deren Transmissionsgeometrie, Vollspektrum-LED-Beleuchtung sowie die Touchscreen-Oberfläche bei. Zu den neuen und verbesserten Funktionen gehören 32 GB interner Speicher – ausreichend für Millionen von Messungen –, ein HDMI-Ausgang zur Anzeige der Ergebnisse auf externen Bildschirmen sowie ein integrierter Wellenlängen-Prüfstandard, der für eine gleichbleibende Leistung sorgt. Essentials L2 wird per USB-Stick oder direkter Internetverbindung aktualisiert.
Vista L2 ist das einzige Transmissionsmessgerät, das das Beer-Lambert-Gesetz mit der erforderlichen Präzision anwendet, um die absolute Farbe anhand von Standardküvetten und -fläschchen zu ermitteln. Es ermittelt automatisch die Farbe von Speiseölen bei Weglängen von 5,25 Zoll oder 1 Zoll und misst die APHA-Farbe in kleineren Küvetten als bei Konkurrenzsystemen erforderlich, wodurch die Abhängigkeit von kostspieligen Spezialküvetten verringert wird. Austauschbare Halterungen und Grundplatten – in den Ausführungen „Multifunktional", „Präzision" und „Selbstzentrierend" – positionieren Flüssigkeiten, Fläschchen, Küvetten, durchscheinende Kunststoffvorformlinge, Folien und Durchflussproben mithilfe von Magnetbefestigungen und Positionierstiften für wiederholbare Ergebnisse.
Vista L2 ist ab sofort erhältlich. Weitere Informationen und Anfragen für Vorführungen finden Sie unter https://www.hunterlab.com/en/contact/.
Informationen zu HunterLab
HunterLab, das 1952 gegründet wurde, ist ein weltweit führender Anbieter von Lösungen zur Farb- und Aussehensmessung für Branchen wie die Lebensmittel- und Getränkeindustrie, die Kunststoffindustrie, die chemische Industrie und die Pharmaindustrie. Mit Instrumenten, denen in mehr als 75 Ländern vertraut wird, treibt HunterLab die Wissenschaft der Farbe durch Innovation, Präzision und Kundenpartnerschaft kontinuierlich voran.
Medienkontakt:
HunterLab Marketing
marketing@hunterlab.com
www.hunterlab.com
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In Sachsen bleiben trotz anhaltend hoher Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften mehr als 8.000 Lehrstellen unbesetzt. Besonders das Handwerk und technische Berufe stehen unter Druck, geeigneten Nachwuchs zu finden. Das sächsische Wirtschaftsministerium reagiert mit einer Offensive für Ausbildung und Qualifikation und nimmt dabei gezielt das Handwerk in den Blick.
„Eine gute Ausbildung eröffnet jungen Menschen hervorragende Perspektiven. Gerade in Zeiten von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz bleibt klar: Viele Leistungen im Handwerk lassen sich nicht einfach automatisieren“, sagte Wirtschaftsminister Dirk Panter (SPD) der Deutschen Presse-Agentur. Künstliche Intelligenz könne weder Kabelbäume binden noch Gebäudetechnik installieren oder Industrieanlagen warten, betonte der Minister. Ziel sei es, für angehende Fachkräfte die „besten Bedingungen für Ausbildung und Aufstieg“ im Freistaat zu schaffen.
Allein im Handwerk wird in Sachsen in rund 130 Berufen ausgebildet. Der Bedarf ist groß, insbesondere in technischen und handwerklichen Bereichen. „Wer dort einsteigt, kann großartig Karriere machen“, wirbt Jörg Dittrich, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks. Unternehmen im Freistaat melden seit Jahren einen wachsenden Bedarf an qualifizierten Kräften – zugleich bleibt ein erheblicher Teil der angebotenen Lehrstellen unbesetzt.
Politik und Handwerk wollen deshalb auch früher ansetzen und die Berufsorientierung an Schulen stärken. Dittrich berät dazu gemeinsam mit der Chemnitzer Fleischermeisterin und Bundestagsabgeordneten Nora Seitz (CDU) sowie Sachsens Kultusminister Conrad Clemens (CDU), wie Jugendliche stärker für eine berufliche Laufbahn im Handwerk gewonnen werden können. Wirtschaftsminister Panter will sich zudem vor Ort ein Bild von moderner Ausbildung und Aufstiegschancen machen – unter anderem im Zentrum für Aus- und Weiterbildung Leipzig und beim Handwerksunternehmen Elektro-Anlagenbau Rübner GmbH & Co. KG.