COMO, Italien, 18. April 2026 /PRNewswire/ -- Auf seiner jährlichen Huawei European Partner Conference 2026 in Como, Italien, bekräftigte Huawei, dass Partner den Eckpfeiler seines Unternehmensgeschäfts in Europa bilden. Das Unternehmen hob seinen partnerorientierten Ansatz als wichtigsten Wachstumsmotor hervor und betonte die entscheidende Rolle, die sein Ökosystem für den langfristigen Geschäftserfolg spielt.
„Unser Partner-Ökosystem ist die Kernstrategie für unser langfristiges Wachstum", sagte Willi Song, Präsident von Huawei Europe Enterprise Business. „In den nächsten Jahren werden wir die Zusammenarbeit mit unseren bestehenden Partnern vertiefen und gleichzeitig vielversprechende neue Partner gewinnen."

Europäische Partner trugen über 90 % zum Unternehmensumsatz von Huawei bei und trugen maßgeblich zum rasanten Wachstum des letzten Jahres bei, wobei die Bereitstellung und Implementierung von Dienstleistungen mittlerweile fast vollständig von Partnern geleitet wird. Auf dieser Dynamik aufbauend beschleunigt Huawei die Investitionen in seine Partnerstrategie, um die Zusammenarbeit weiter zu stärken und die Marktchancen zu erweitern.
„Huawei plant, weitere Partner als Gold- und Silber-Reseller zu gewinnen. Wir verpflichten uns zu nachhaltigen, strategischen Investitionen in mehr Ressourcen: die Ausbildung von über 10.000 zertifizierten Ingenieuren, die Investition von mehr als 20 Millionen US-Dollar in Marketing sowie die Öffnung von über 90 % unserer Produktdienstleistungen für unsere Partner", fügte Song hinzu.
Darüber hinaus bekräftigte Huawei, dass 90 % seines Portfolios innerhalb von 2 bis 4 Wochen europaweit geliefert werden können, während die Wartezeiten für Speicherprodukte auf dem Markt bis zu 8 Monate betragen. Die Speicherprodukte von Huawei können innerhalb von 2 Monaten geliefert werden.
Die „Partner + Huawei"-Strategie bleibt zentral
Mit mehr als 5.000 Partnern in Europa verzeichnet Huawei ein anhaltendes Wachstum bei partnergeführten Transaktionen, Kompetenzen und dem Gesamtbeitrag.
Huawei betonte seinen anhaltenden Fokus auf die Verbesserung von Partnerrichtlinien, Supportsystemen und Enablement-Programmen, um den Lösungsverkauf zu vereinfachen und Kundenherausforderungen besser zu bewältigen. Wie Song es formulierte, möchte das Unternehmen „ein stabiles Win-Win-System aufbauen" und durch verbesserte Anreizstrukturen, Ressourcenzuweisung, offene Zusammenarbeit und gemeinsame Innovation Vertrauen schaffen.
Bis heute wurden gemeinsam mit Partnern mehr als 100 szenarienbasierte Lösungen entwickelt. Ergänzt werden diese Bemühungen durch die operative Effizienz von Huawei bei der Produktlieferung, der schnellen Versorgung, der durchgängigen Transparenz sowie wertvollen Mechanismen für Partner-Feedback.
Zusammenarbeit mit Partnern zur Erfüllung von Kundenbedürfnissen
Mit Blick auf die Zukunft wird sich Huawei weiterhin auf seine 2+2+1-Strategie für branchenorientiertes Wachstum in Schlüsselsektoren in Europa konzentrieren, darunter öffentliche Dienste, Gesundheitswesen, Bildung, Internetdienstanbieter, Fertigung, Gastgewerbe und Einzelhandel. Das Unternehmen erwartet für 2026 ein Wachstum seines europäischen Unternehmensgeschäfts, wobei der Großteil des Umsatzes über Partner generiert werden soll.
Huawei baut zudem sein Vertriebsgeschäft durch seine eKit 4+10+N-Strategie aus, wobei ein starker Fokus auf der Zusammenarbeit mit CFT-Partnern (Client Facing Tier) und verbesserten Anreizen liegt.
Durch kontinuierliche Investitionen, eine vertiefte Zusammenarbeit und ein gemeinsames Bekenntnis zu kundenorientierter Innovation möchte Huawei seine Partner in die Lage versetzen, ein nachhaltiges und profitables Wachstum in ganz Europa zu erzielen.
Informationen zu Huawei
Huawei wurde 1987 gegründet und ist ein weltweit führender Anbieter von Infrastruktur im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) und intelligenten Geräten. Wir beschäftigen rund 208.000 Mitarbeitende und sind in mehr als 170 Ländern und Regionen tätig, um mehr als drei Milliarden Menschen weltweit zu bedienen. Unsere Vision und Mission ist es, jedem Menschen, jedem Haus und jedem Unternehmen die digitale Welt näher zu bringen, um eine umfassend vernetzte, intelligente Welt zu schaffen.
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Ein neues Gutachten soll Bewegung in den stockenden Ausbau der Bahnstrecke Leipzig–Chemnitz bringen. Nach Angaben des sächsischen Infrastrukturministeriums wird derzeit eine Machbarkeitsuntersuchung für den Nordabschnitt zwischen Geithain und Leipzig erarbeitet. Die Deutsche Bahn hat dafür ein externes Büro beauftragt. Zu den konkreten Inhalten des Auftrags wurden bislang keine Angaben gemacht, Ziel ist jedoch mehr Klarheit über technische Optionen, Kosten und mögliche Ausbauvarianten.
Die Verbindung zwischen Leipzig und Chemnitz gilt als zentrale Achse für Pendler und die Industrieregion Südwestsachsen. Die Strecke bindet die Region an den Fernverkehr an und wird zugleich vom Güterverkehr genutzt. Historische Belastungen erschweren jedoch den heutigen Betrieb: Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde einer der beiden Gleisstränge als Reparation demontiert, zudem fehlt bis heute eine Oberleitung. Seit Jahren wird daher über einen zweigleisigen Ausbau und eine Elektrifizierung diskutiert, die einen 30-Minuten-Takt im Regionalverkehr und Fernzüge bis nach Chemnitz ermöglichen sollen.
Konkreter ist bisher lediglich der südliche Abschnitt zwischen Geithain und Chemnitz. Nach jüngsten Aussagen des Infrastrukturministeriums sollen die Bauarbeiten dort 2032 beginnen und bis 2035 dauern. Die Finanzierung dieses Abschnitts ist über Mittel von Bund und Land vorgesehen. Deutlich weniger greifbar ist dagegen der Fahrplan für den Nordabschnitt bis Leipzig: Hier stehen grundlegende Planungen noch aus, weshalb es keinen belastbaren Zeitplan gibt.
Für den nördlichen Teil der Strecke sind im Rahmen des Strukturwandels in Kohleregionen knapp 500 Millionen Euro eingeplant. Nach Einschätzung der Beteiligten wird dieser Betrag für einen vollständigen Ausbau jedoch nicht ausreichen. Das laufende Gutachten soll deshalb auch die Finanzierungslücke präziser beziffern und Entscheidungsgrundlagen für weitere Mittel schaffen. Bis die Ergebnisse vorliegen und politische Beschlüsse folgen, bleibt der Ausbau der Schienenverbindung zwischen Leipzig und Chemnitz ein Langfristprojekt mit offenen finanziellen und zeitlichen Parametern.