HOYA BIT wird weltweit erste von BSI nach ISO 14068-1 zertifizierte klimaneutrale Kryptobörse

26.04.2026

TAIPEH, 26. April 2026 /PRNewswire/ -- HOYA BIT, eine in Taiwan ansässige Kryptobörse, gab kürzlich bekannt, dass sie als weltweit erste Kryptobörse die BSI-Zertifizierung der Klimaneutralität nach ISO 14068-1 erhalten hat. Bryn Sutton, Bereichsleiter bei BSI, und Aiman Ali, globaler Leiter für Nachhaltigkeit, reisten nach Taiwan, um die Zertifizierung persönlich zu überreichen. Dies spiegelt die hohe Wertschätzung von BSI für HOYA BIT wider.

HOYA BIT Founder and Chairperson Zoe Peng (Left) and the Vice President of BSI Bryn Sutton (Right) at the HOYA BIT 2026 carbon neutrality certification ISO 14068-1 awarding ceremony.

Durch die Integration von Kohlenstoff-Governance, Informationstransparenz und Prüfungen durch Dritte in seine Kerntätigkeit hat HOYA BIT einen zuverlässigen Rahmen für die Branche der digitalen Vermögenswerte geschaffen.

BSI ist die weltweit erste nationale Normungsorganisation, und ihre Zertifizierungen werden von weltweit führenden Technologieunternehmen, darunter Microsoft und Google, als Maßstab für die Einhaltung von Vorgaben zur digitalen Governance anerkannt.

Die ISO 14068-1 verlangt von Unternehmen, Kohlenstoffemissionen über den gesamten Lebenszyklus offenzulegen, einen Reduktionspfad festzulegen und sich Prüfungen durch Dritte zu unterziehen. Unter der Leitung von Gründerin Zoe Peng setzte HOYA BIT auf die SBTi-Methodik und Gold Standard-Projekte zur Kohlenstoffkompensation, wobei das Unternehmen vorrangig Initiativen für erneuerbare Energien unterstützt, die messbare Fortschritte in Richtung der SDGs bewirken.

„Die Branche der digitalen Vermögenswerte kann auf international anerkannte und überprüfbare Weise auf die Markterwartungen an Governance, Rechenschaftspflicht und Transparenz reagieren", sagte Zoe Peng. „Der Schlüssel zur Reife der Branche liegt nicht nur in funktionalen Innovationen – er liegt darin, durch überprüfbare Maßnahmen konsequent zu zeigen, dass einer Plattform vertraut werden kann."

HOYA BIT was invited to attend BSI's 125th Anniversary Gala, represented by Founder Zoe Peng.

HOYA BIT wurde außerdem eingeladen, an der Feier zum 125-jährigen Bestehen von BSI teilzunehmen – ein Zeichen dafür, dass Taiwans Branche für digitale Vermögenswerte in den globalen Dialog über nachhaltige Governance eingetreten ist. Künftig wird HOYA BIT die Offenlegung kohlenstoffbezogener Informationen weiter verbessern und Nutzern verschiedene Möglichkeiten bieten, sich an Maßnahmen zur Kohlenstoffreduzierung zu beteiligen, damit Nachhaltigkeit zu einer gemeinsamen, umsetzbaren Verpflichtung wird.

Foto – https://mma.prnewswire.com/media/2963235/image2.jpg

Foto – https://mma.prnewswire.com/media/2964933/HOYA_BIT_was_invited_to_attend_BSI_s_125th_Anniversary_Gala__represented_by_Founder_Zoe_Peng.jpg

Cision View original content:https://www.prnewswire.com/news-releases/hoya-bit-wird-weltweit-erste-von-bsi-nach-iso-14068-1-zertifizierte-klimaneutrale-kryptoborse-302753634.html

Insolvenzen steigen erneut: Gastgewerbe, Bau und Logistik besonders unter Druck

14.04.2026

Die Welle an Unternehmensinsolvenzen in Deutschland setzt sich zu Jahresbeginn fort, auch wenn das Tempo zunächst etwas gedämpfter ausfällt. Im Januar meldeten die Amtsgerichte 1.919 beantragte Firmenpleiten, ein Plus von 4,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Im Dezember war der Anstieg mit knapp 14 Prozent noch deutlich kräftiger ausgefallen. Die Statistik bildet zudem nur die Fälle ab, die von den Gerichten so weit bearbeitet werden, dass sie in die amtliche Erfassung einfließen – der Insolvenzantrag selbst kann laut Bundesamt oft fast drei Monate zurückliegen.

Besonders hart trifft es weiterhin das Gastgewerbe. Hier verzeichneten die Statistiker 9,1 Insolvenzen je 10.000 Unternehmen und damit die höchste Quote aller Branchen. Überdurchschnittlich betroffen waren außerdem Verkehr und Lagerei sowie das Baugewerbe. Die Belastungen aus schwacher Nachfrage, gestiegenen Kosten und dem Ende vieler Pandemie-Sonderhilfen spiegeln sich damit weiter im Insolvenzgeschehen wider, auch wenn die Januar-Zahlen im historischen Vergleich noch nicht die stärksten Ausschläge zeigen.

Ein Blick auf die Quartalsdaten des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) deutet jedoch auf eine deutlich angespanntere Lage hin. Das IWH, das die Entwicklung der Insolvenzen monatlich auswertet, zählte im ersten Quartal 2026 insgesamt 4.573 Firmenpleiten – den höchsten Stand seit mehr als 20 Jahren. Höher lagen die Zahlen zuletzt im dritten Quartal 2005. Allein im März registrierte das Institut 1.716 Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften, 71 Prozent mehr als in einem durchschnittlichen März der Jahre 2016 bis 2019 und damit deutlich über dem Niveau der Vor-Corona-Zeit.

Nach Einschätzung von IWH-Forscher Steffen Müller ist kurzfristig keine nachhaltige Entspannung zu erwarten. Es sei möglich, dass sich die sehr hohen Werte aus dem März im laufenden Quartal wiederholten, sagte er. Bereits 2025 war die Zahl der Unternehmenspleiten nach amtlichen Angaben auf den höchsten Stand seit 2014 gestiegen: 24.064 Fälle entsprachen einem Zuwachs von gut 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Schon 2023 und 2024 hatten die Insolvenzen jeweils um mehr als 20 Prozent zugelegt. Vor diesem Hintergrund dürfte der moderate Januar-Anstieg eher als Zwischenstopp in einem längerfristigen Aufwärtstrend zu werten sein als als Beginn einer Trendwende.