DÜSSELDORF, Deutschland, 14. April 2026 /PRNewswire/ -- Betreiber von Kläranlagen haben oft Schwierigkeiten, bei dunklem, verschmutztem oder hochviskosem Schlamm eine zuverlässige Messung des Gesamtfeststoffgehalts aufrechtzuerhalten. Hach gab heute die Erweiterung seines Produktportfolios zur Messung des Gesamtfeststoffgehalts um den Hach TS Sensor von Valmet bekannt. Eine mikrowellenbasierte Lösung, die für stabile, kontinuierliche Messungen in anspruchsvollen Schlammanwendungen in Kläranlagen in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Belgien, den Niederlanden und Luxemburg entwickelt wurde.

Der Hach TS-Sensor von Valmet stützt sich auf jahrzehntelange Erfahrung in der mikrowellenbasierten Feststoffmessung und in Abwasseranwendungen und ist weltweit bereits tausendfach im Einsatz. Mit Unterstützung der regionalen Service- und Anwendungsspezialisten von Hach gewährleistet der Sensor eine zuverlässige, kontinuierliche Überwachung bei einer Vielzahl von Schlammsorten – von geringem bis zu sehr hohem Feststoffgehalt – selbst unter dunklen oder verschmutzten Bedingungen. Er ergänzt das optische Produktportfolio von Hach und bietet Kunden die Flexibilität, die für ihre Prozessanforderungen am besten geeignete Messmethode auszuwählen. Zu den typischen Anwendungsbereichen zählen die Überwachung von Primärschlamm, die Eindickung, die Überwachung von Faulschlamm sowie die Steuerung der Zufuhr zur Entwässerung.
Eine zuverlässige Messung des Gesamtfeststoffgehalts hilft Kläranlagen dabei, die Schlammbehandlung zu stabilisieren, den übermäßigen Einsatz von Chemikalien zu reduzieren und eine gleichbleibende Prozessleistung zu gewährleisten, insbesondere unter schwierigen Schlammbedingungen.
„Durch die Erweiterung unseres Portfolios um mikrowellenbasierte Messtechnik unterstützen wir Kläranlagen dabei, unter schwierigen Schlammbedingungen zuverlässige Feststoffmessungen durchzuführen, den Wartungsaufwand zu reduzieren und fundiertere Entscheidungen zur Prozesssteuerung zu treffen", sagte Nicole Puhl, Vice President of Product & Strategy bei Hach.
Mit der neuen der Mirkowellen-Messtechnik unterstützt Hach europäische Kläranlagen dabei, regulatorische Vorgaben sicher einzuhalten und ihre betriebliche Effizienz nachhaltig zu seigern. Weitere Informationen finden Sie unter https://bit.ly/4dinqgr.
Informationen zu Hach
Hach, ein weltweit tätiges Unternehmen für Wasseranalyse und Innovation, entwickelt zuverlässige, präzise Instrumente und Chemikalien, welche die Wasserqualität für Menschen auf der ganzen Welt sicherstellen. Hach verbessert die Wasseranalyse durch Produkte, die unserer Kundschaft Lösungen für verschiedene Branchen wie Kommunal-, Lebensmittel-, Energie- und Produktionswirtschaft bieten. Hach ist ein operatives Unternehmen von Veralto, das seit Oktober 2023 an der Börse notiert ist. Hach bietet ein breites Portfolio an Wasseranalyse- und differenzierten Wasseraufbereitungslösungen, welche die Qualität der wichtigsten Ressource unserer Welt sicherstellen. Besuchen Sie www.Hach.com, um mehr zu erfahren.
Informationen zu Valmet
Valmet ist ein weltweit führender Technologieanbieter für die Prozessindustrie und bietet modernste Technologien, Dienstleistungen sowie geschäftskritische Automatisierungs- und Durchflussregelungslösungen an. Das Unternehmen blickt auf eine über 225-jährige Unternehmensgeschichte zurück und beschäftigt weltweit rund 18.500 Fachkräfte.
Valmet bietet fortschrittliche Abwasserlösungen an, die auf seiner langjährigen Erfahrung mit Messtechnologien basieren, die ursprünglich für die Zellstoff- und Papierindustrie entwickelt wurden. Mit 20 Jahren Erfahrung in der Messung von Feststoffen im Abwasser liefert Valmet kontinuierliche, präzise Online-Daten, die Kläranlagen dabei unterstützen, ihren Betrieb zu optimieren, den Chemikalien- und Energieverbrauch zu senken, Transportkosten zu reduzieren und die allgemeine Nachhaltigkeit zu verbessern.
Besuchen Sie www.valmet.com/automation/analyzers-measurements/wastewater/ um mehr zu erfahren.

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Ein neues Gutachten soll Bewegung in den stockenden Ausbau der Bahnstrecke Leipzig–Chemnitz bringen. Nach Angaben des sächsischen Infrastrukturministeriums wird derzeit eine Machbarkeitsuntersuchung für den Nordabschnitt zwischen Geithain und Leipzig erarbeitet. Die Deutsche Bahn hat dafür ein externes Büro beauftragt. Zu den konkreten Inhalten des Auftrags wurden bislang keine Angaben gemacht, Ziel ist jedoch mehr Klarheit über technische Optionen, Kosten und mögliche Ausbauvarianten.
Die Verbindung zwischen Leipzig und Chemnitz gilt als zentrale Achse für Pendler und die Industrieregion Südwestsachsen. Die Strecke bindet die Region an den Fernverkehr an und wird zugleich vom Güterverkehr genutzt. Historische Belastungen erschweren jedoch den heutigen Betrieb: Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde einer der beiden Gleisstränge als Reparation demontiert, zudem fehlt bis heute eine Oberleitung. Seit Jahren wird daher über einen zweigleisigen Ausbau und eine Elektrifizierung diskutiert, die einen 30-Minuten-Takt im Regionalverkehr und Fernzüge bis nach Chemnitz ermöglichen sollen.
Konkreter ist bisher lediglich der südliche Abschnitt zwischen Geithain und Chemnitz. Nach jüngsten Aussagen des Infrastrukturministeriums sollen die Bauarbeiten dort 2032 beginnen und bis 2035 dauern. Die Finanzierung dieses Abschnitts ist über Mittel von Bund und Land vorgesehen. Deutlich weniger greifbar ist dagegen der Fahrplan für den Nordabschnitt bis Leipzig: Hier stehen grundlegende Planungen noch aus, weshalb es keinen belastbaren Zeitplan gibt.
Für den nördlichen Teil der Strecke sind im Rahmen des Strukturwandels in Kohleregionen knapp 500 Millionen Euro eingeplant. Nach Einschätzung der Beteiligten wird dieser Betrag für einen vollständigen Ausbau jedoch nicht ausreichen. Das laufende Gutachten soll deshalb auch die Finanzierungslücke präziser beziffern und Entscheidungsgrundlagen für weitere Mittel schaffen. Bis die Ergebnisse vorliegen und politische Beschlüsse folgen, bleibt der Ausbau der Schienenverbindung zwischen Leipzig und Chemnitz ein Langfristprojekt mit offenen finanziellen und zeitlichen Parametern.