SHANGHAI, 27. April 2026 /PRNewswire/ -- Shanghai Zhenhua Heavy Industries Co., Ltd. (ZPMC) hat einen wichtigen Meilenstein beim Bau eines Tiefseekranschiffs für das Guangzhou Salvage Bureau erreicht: Die Fertigung der Spudcans des Schiffes, die die größten der Welt sein sollen, hat bei ZPMC Offshore Engineering begonnen.
Das Schiff, das als Chinas längstes und am tiefsten operierendes Hubkranschiff konzipiert ist, misst 138 Meter in der Gesamtlänge, hat eine Breite von 55 Metern und eine Tiefe von 10 Metern. Es hat einen Entwurfstiefgang von 6,5 Metern und bietet Platz für eine 150-köpfige Besatzung bei uneingeschränkter Einsatzfähigkeit. Das Schiff ist mit Chinas längsten Hubbeinen, die 142 Meter lang sind, und einem 1.600-Tonnen-Beinkran ausgestattet, der die Installation von Pfählen in Wassertiefen von bis zu 90 Metern und Hubhöhen von bis zu 210 Metern über Deck ermöglicht. Das Schiff wird von einem vollelektrischen Antriebssystem angetrieben und ist mit vier Azimut-Strahlrudern ausgestattet. Es verfügt über eine verbesserte Fähigkeit zur dynamischen Positionierung der Klasse 2 (DP2), die Notfalleinsätze und Bergungsarbeiten unter komplexen Offshore-Bedingungen ermöglicht. Das Multi-Mission-Design ermöglicht auch den Transport und die Installation von Offshore-Windkraftanlagen, die Wartung von Plattformen und die Bereitstellung von Unterkünften und bietet damit eine flexible Mehrzweckfähigkeit für den Offshore-Betrieb.
Als primäres tragendes Bauteil der Hubstützen spielt der Spudcan eine entscheidende Rolle bei der Gewährleistung der Schiffsstabilität und der Betriebssicherheit in tiefen Gewässern und schwierigen Umgebungen. Insgesamt werden vier Spudcans gebaut, die in ihrer Größe neue Maßstäbe setzen werden: 9,5 Meter hoch, 17 Meter lang und 16 Meter breit. Bemerkenswert ist, dass etwa 60 % jeder Struktur aus Spezialstahlblech besteht, was einen ungewöhnlich hohen Anteil für Spudcans dieser Art darstellt. Nach ihrer Fertigstellung werden diese Komponenten ein robustes und zuverlässiges Fundament für den Tiefseebetrieb bilden, das die Widerstandsfähigkeit gegenüber Wind- und Wellenlasten verbessert und gleichzeitig die betriebliche Widerstandsfähigkeit insgesamt erhöht.
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Circus SE hat gemeinsam mit der Finexity AG ihre erste asset-basierte Anleihe im siebenstelligen Volumen erfolgreich platziert und zugleich einen strategischen Finanzierungskorridor für weitere Kapitalmarkttransaktionen von bis zu 50 Millionen Euro eröffnet. Die Emission wurde über die digitale Kapitalmarktplattform von Finexity strukturiert und innerhalb weniger Wochen nach dem Start Mitte März vollständig bei Privatanlegern der Finexity Invest GmbH untergebracht. Circus, ein global tätiges KI-Robotik-Unternehmen mit Fokus auf autonome Versorgungssysteme, nutzt die Mittel, um den Rollout seiner KI-basierten Robotik-Infrastruktur voranzutreiben.
Die Anleihe ist über eine eigens gegründete Zweckgesellschaft (SPV) strukturiert und durch autonome KI-Roboter von Circus besichert, die für die Produktion von Mahlzeiten eingesetzt werden. Dieses Modell verbindet industrielle Asset-Finanzierung mit digitaler Kapitalmarkt-Distribution und soll als Blaupause für die weltweite Skalierung weiterer Robotik-Deployments dienen. Nach Unternehmensangaben unterstreicht der zügige Platzierungserfolg die Investorennachfrage nach asset-basierten Strukturen, die auf planbare Cashflows aus operativen Technologien abzielen.
Parallel zur Ersttransaktion haben Circus und die Finexity Group eine mehrstufige Rahmenvereinbarung über Kapitalmarktfinanzierungen mit einem Gesamtvolumen von bis zu 50 Millionen Euro geschlossen. Damit schaffen beide Partner einen skalierbaren Finanzierungsrahmen, der den globalen Ausbau der Robotik-Infrastruktursysteme von Circus sowohl im Verteidigungssektor als auch im zivilen Bereich unterstützen soll. Finexity sieht Circus als Vertreter einer neuen Generation industrieller Technologieunternehmen mit asset-basierten, kalkulierbaren Zahlungsströmen, denen über strukturierte Emissionen ein effizienter Zugang zum Kapitalmarkt eröffnet werden soll.
Für kommende Transaktionen planen Circus und Finexity eine hybride Anleihestruktur, die eine konventionelle mit einer tokenisierten Tranche kombiniert. Ziel ist es, institutionelle Investoren und digitale Kapitalmarktteilnehmer in einer gemeinsamen Struktur zu adressieren und so die Platzierungskraft deutlich zu erhöhen. Während die erste Anleihe ausschließlich über Finexity Invest vertrieben wurde, soll der Vertrieb künftiger Tranchen breiter aufgesetzt werden: Neben dem eigenen Retail-Zugang sollen auch an den Finexity-Handelsplatz angebundene Vertriebspartner wie Sparkassen und Vermögensverwalter eingebunden werden.