Furniture China und Maison Shanghai 2026 eröffnen europäischen Einkäufern neue Beschaffungswege in Shanghai

15.06.2026

SHANGHAI, 15. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Mit dem Herannahen der Beschaffungssaison im September bereiten sich die Furniture China und die Maison Shanghai 2026 darauf vor, europäische Möbelhändler, Distributoren, Importeure, Designer und Projektfachleute in Shanghai Pudong zu einem doppelten Messeerlebnis zu begrüßen, das Möbelhandel, Fertigung, Design und Lifestyle-orientierte Innenausstattung miteinander verbindet.

Die Furniture China findet vom 8. bis 11. September 2026 im SNIEC statt. Die Messe wird auch weiterhin als wichtige Beschaffungsplattform für Möbel in Asien dienen und umfasst ein Angebot an Fertigmöbeln, Polstermöbeln, Esszimmermöbeln, Gartenmöbeln, Objektmöbeln, Büroeinrichtungen, Materialien, Beschlägen sowie Ressourcen für die Fertigungslieferkette.

Im Jahr 2026 wird die Messe ihre Kategoriestruktur weiter schärfen, um eine gezieltere Beschaffung zu ermöglichen. Zu den wichtigsten Highlights zählen die erweiterte Outdoor Furniture in Halle E4, die auf die steigende Nachfrage nach Möbeln für den Außenbereich, den Garten, Resorts und die Freizeit reagiert; die neue Dining Plus in Halle N2, die Esszimmermöbel anhand kompletter Essensszenarien und Raumlösungen präsentiert; sowie die umbenannte Commercial Furniture in Halle E5, deren Schwerpunkt auf Büro-, Objekt- und gewerblichen Möbelanwendungen liegt.

Die FMC-bezogenen Bereiche werden Fertigmöbel noch enger mit mehr als 800 Unternehmen der Lieferkette aus den Bereichen Bewegungssysteme, intelligente Komponenten, Stoffe, Leder, Oberflächenmaterialien und Holzressourcen verknüpfen und so europäischen Einkäufern dabei helfen, sowohl Produkte als auch Produktionskapazitäten zu bewerten.

Die vom 7. bis 10. September 2026 im SWEECC stattfindende Maison Shanghai wird die handelsorientierte Messe um eine designorientierte Komponente ergänzen. Unter dem neuen Motto „Design Without Limits" verbindet die Messe Ästhetik, Fertigung, Ideen und zukunftsorientiertes Wohnen in vier Themenhallen: H1 Decoration Aesthetics für Heimtextilien, Materialien und räumliche Gestaltung; H2 New Channel Selection für kuratierte Produkte von geprüften chinesischen Herstellern; H3 Design Highland für zeitgenössisches chinesisches Design und bereichsübergreifende Innovation; sowie H4 Future Presence für originelle Konzepte, Kreative der nächsten Generation und zukünftige Lebensstilmodelle. Als wichtiger Inkubator für aufstrebendes chinesisches Design wird Maison Shanghai internationalen Besuchern dabei helfen, neue Ideen mit kommerziellem Potenzial zu entdecken.

Für europäische Einkäufer bieten die beiden Messen eine einzige effiziente Beschaffungsmöglichkeit in Shanghai. Furniture China konzentriert sich auf die vertikale Handelseffizienz über Produkte, Lieferanten und Lieferketten hinweg, während Maison Shanghai ein horizontales Design-Ökosystem schafft, das die Bereiche Innenausstattung, Lifestyle und gewerbliche Umgestaltung umfasst.

Planen Sie im Voraus mit der offiziellen DTS FurnitureChina APP: Melden Sie sich vorab an, sehen Sie sich die Aussteller an, senden Sie Anfragen und erstellen Sie Ihren Einkaufsplan noch vor Ihrer Ankunft.

Besucher- Die kostenlose Voranmeldung ist bis 6. September 2026, 22:00 Uhr Pekinger Zeit, möglich.

 

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Bayerns Grenzraum als Chancenregion: Regierung stellt Heimatstrategie 2033 vor

15.06.2026

Bayern stellt seine Heimatpolitik auf ein neues Fundament: Mit der weiterentwickelten „Heimatstrategie 2033“ will der Freistaat seine regionalen Strukturen stärken, gesellschaftlichen Zusammenhalt sichern und dabei vor allem den bayerisch-tschechischen Grenzraum stärker in den Blick nehmen. Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) sieht darin eine Fortschreibung der 2014 gestarteten Heimatstrategie, die nun angesichts neuer Herausforderungen angepasst und ausgebaut werden soll. In Nürnberg präsentierte er dazu ein umfangreiches Maßnahmenpaket, das sowohl Kommunen als auch engagierte Bürgerinnen und Bürger gezielt einbinden soll.

Füracker verweist darauf, dass sich in der Grenzregion zu Tschechien bereits viel getan habe, aber weiterhin erhebliches Potenzial schlummere. Dieses wolle man „gemeinsam mit den Menschen“ besser nutzen. Bayerns Erfolgsmodell beruhe auf wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, Innovationskraft und starken Regionen, aber ebenso auf sozialem Zusammenhalt, gelebten Traditionen und einem starken Ehrenamt, so der Minister. Ziel sei es, das besondere Lebensgefühl im Freistaat – in Stadt und Land – langfristig zu sichern und zugleich die Widerstandskraft der Regionen zu erhöhen.

Einen Schwerpunkt der „Heimatstrategie 2033“ legt die Staatsregierung auf Personen, die sich vor Ort in besonderer Weise engagieren. Bereits im Juni ist das Forschungsvorhaben „Heimat-Kümmerer“ gemeinsam mit der Technischen Hochschule Nürnberg angelaufen. Es soll Schlüsselpersonen identifizieren, unterstützen und vernetzen, die ihre Heimat aktiv mitgestalten. Ergänzend ist für den Herbst 2026 eine Bürgerumfrage zum Thema „Werte“ vorgesehen sowie ein „Heimat-Newsletter“, über den Informationen gebündelt und der Austausch mit der Bevölkerung ausgebaut werden sollen.

Parallel dazu sollen die Kommunen finanziell und strukturell gestärkt werden, da sie nach Fürackers Worten der zentrale Ort des Lebens und Zusammenhalts sind. Die bisherige Bilanz der seit 2014 laufenden Strategie – darunter Behördenverlagerungen, Investitionen in den Breitbandausbau oder Initiativen wie ein Dialektpreis – wertet der Minister als Beleg dafür, dass Heimatpolitik konkrete Auswirkungen auf Infrastruktur und Identität haben kann. Mit der Fortschreibung bis 2033 will die Staatsregierung diese Linie fortsetzen, bewährte Maßnahmen weiterführen und neue Initiativen starten, um Bayern als attraktiven und zukunftsfähigen Lebensraum zu positionieren.