Fünfzig Jahre Kreislaufwirtschaft: Centriforce feiert Meilenstein

03.08.2026

LIVERPOOL, England, 3. August 2026 /PRNewswire/ -- Seit 1976 verarbeitet Centriforce Products Ltd. Kunststoffabfälle aus dem Endverbraucherbereich und der Industrie zu einer breiten Palette von Produkten zur Schadensverhütung. Während die Welt eifrig danach strebt, die Netto-Null zu erreichen, lesen sich die Gründungsprinzipien dieses Herstellers aus Liverpool wie ein Leitfaden zur Nachhaltigkeit, der ein halbes Jahrhundert zu früh verfasst wurde.

Centriforce, ursprünglich unter dem Namen Chisholm Plastics gegründet, produziert seit seiner Gründung ausschließlich aus recyceltem Kunststoff aus dem Endverbraucherbereich. Das Geschäftsmodell basiert darauf, bereits gebrauchten Kunststoff (Flaschen, Tragetaschen und Industrieverpackungen) zu nehmen und ihn in etwas Langlebiges, Funktionales und wirtschaftlich Wertvolles umzuwandeln.

Heute ist Centriforce der britische Marktführer für Schutzprodukte aus recyceltem Kunststoff. Das Unternehmen beliefert die Branchen Versorgungswirtschaft, Bauwesen, Landwirtschaft und Maschinenbau und exportiert in über 50 Länder.

Seine Kernprodukte – von Stokbord®, der führenden recycelten Kunststoffplatte Großbritanniens, bis hin zur kürzlich eingeführten Protrack™-Produktreihe für Bodenschutzmatten – werden zu 100 % aus recyceltem Post-Consumer- und Industrie-Kunststoff hergestellt, der andernfalls auf Deponien landen würde.

Die an seinem sechs Acre großen Standort in Liverpool hergestellten Produkte schützen unterirdische Stromkabel, Wasserleitungen, Gasleitungen, Glasfasernetze und landwirtschaftliche Infrastruktur in ganz Großbritannien und darüber hinaus. Stokbord® und Tapetile® werden von großen Strom-, Gas- und Telekommunikationsnetzbetreibern eingesetzt, um unterirdische Infrastruktur in ganz Großbritannien und weltweit zu schützen.

Wenn das Unternehmen im Jahr 2026 sein 50-jähriges Jubiläum feiert, geschieht dies vor einem Hintergrund, der sich grundlegend zu seinen Gunsten gewandelt hat. Beschaffungsrahmen enthalten mittlerweile ausdrückliche Anforderungen hinsichtlich des Recyclinganteils, der CO₂-Bilanz über den gesamten Lebenszyklus, der Kreislaufwirtschaft sowie eines nachhaltigen Lieferkettenmanagements. Was Centriforce als Geschäftsmodell entwickelt hat, dient nun anderen als regulatorische Grundlage.

„Dieses Unternehmen wurde auf der Idee gegründet, dass Kunststoffabfälle etwas Nützliches sein können – etwas, das Leben, Vermögenswerte und Infrastruktur schützt. Im Jahr 1976 nannten wir das noch nicht Kreislaufwirtschaft, sondern einfach nur gesunden Menschenverstand", sagte Jonathan Pearce, CEO von Centriforce.

„Die Zukunft des Unternehmens sieht äußerst vielversprechend aus, da wir neue geografische Märkte erschließen, neue Produkte entwickeln und unseren Beitrag zur Erreichung der Netto-Null-Emissionsziele für unseren Planeten leisten."

Die „Netto-Null"-Roadmap des Unternehmens für das Jahr 2026 sieht eine Reduzierung der CO₂-Emissionen um mehr als 70 % vor, die durch Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz am Standort Liverpool erreicht werden soll.

Während Europa die für die Erreichung seiner Klimaziele erforderliche Infrastruktur für erneuerbare Energien aufbaut, ist Centriforce bestens positioniert, um zum Schutz aller unterirdischen Kabel und Rohrleitungen auf dem gesamten Kontinent beizutragen und so die Versorgung mit sauberer Energie für die Zukunft zu sichern.

Cision View original content:https://www.prnewswire.com/news-releases/funfzig-jahre-kreislaufwirtschaft-centriforce-feiert-meilenstein-302840372.html

Bundesrat stärkt Apotheken mit neuen Befugnissen bei Prävention und Therapie

15.06.2026

Apotheken in Deutschland erhalten deutlich mehr Handlungsspielraum: Der Bundesrat hat eine Reform der schwarz-roten Koalition passieren lassen, die die Rolle der Offizinen im Gesundheitswesen spürbar aufwertet. Ziel ist es, die wohnortnahe Versorgung zu stärken, Wartezeiten in Arztpraxen zu reduzieren und Prävention sowie Früherkennung auszubauen. Das Paket war zuvor bereits vom Bundestag beschlossen worden.

Kern der Reform ist ein erweitertes Leistungsangebot in Apotheken. Künftig sollen dort zusätzliche Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen möglich sein, etwa zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Angeboten rund um das Rauchen. Apotheken können damit stärker als bisher in der Prävention ansetzen und Risiken identifizieren, bevor es zu manifesten Erkrankungen kommt.

Auch im Impfbereich werden die Kompetenzen ausgeweitet. Neben den bereits etablierten Grippe- und Corona-Impfungen dürfen Apotheken künftig alle Schutzimpfungen mit sogenannten Totimpfstoffen anbieten, darunter etwa Tetanus. Ergänzend werden Blutabnahmen erlaubt, etwa um Medikamentenwirkungen zu kontrollieren. Damit rücken Apotheken näher an klassische ärztliche Tätigkeitsfelder heran, ohne diese vollständig zu ersetzen.

Besonders sensibel ist die neue Möglichkeit, in eng begrenzten Fällen verschreibungspflichtige Medikamente ohne ärztliche Verordnung abzugeben. Erlaubt ist künftig die einmalige Ausgabe der kleinsten Packungsgröße auf Selbstzahlerbasis, wenn ein Arzneimittel seit längerem eingenommen wird und die Fortführung der Therapie keinen Aufschub erlaubt. Die Regelung soll Versorgungslücken schließen, etwa wenn ein Rezept nicht rechtzeitig vorliegt, und bleibt zugleich strikt begrenzt, um Missbrauch zu vermeiden.