LONDON, 23.April 2026 /PRNewswire/ -- Das in Minneapolis ansässige Unternehmen FLEX Vascular gab die Präsentation der 12-Monats-Ergebnisse des FLEX FIRST AV Registry bekannt, einer prospektiven, multizentrischen, praxisnahen Studie zur Bewertung des FLEX™ Vessel Prep Systems bei Patienten mit dysfunktionalem Hämodialysezugang. Die Daten wurden am 21. April 2026 auf dem Charing Cross (CX)-Symposium in London, England, von Dr. Ari Kramer, National Principal Investigator und Vorsitzender des Vascular Access Program am Spartanburg Regional Medical Center, South Carolina, vorgestellt.

An der Studie nahmen 130 Patienten aus vier US-Zentren teil, die eine vielfältige, risikoreiche Population repräsentieren, die der realen klinischen Praxis entspricht. Die Ergebnisse zeigten eine überzeugende Kombination aus Sicherheit, Haltbarkeit und Leistung bei komplexen Läsionen, die das FLEX™ Vessel Prep System als differenzierte mechanische Gefäßpräparationsstrategie unterstützt.
Wichtigste 12-Monats-Ergebnisse
"Diese Ergebnisse deuten auf einen bedeutenden Wandel in der Herangehensweise an AV-Zugangsinterventionen hin", so Dr. Ari Kramer. "In einer realen Population sehen wir eine hohe Sicherheit, weniger Re-Interventionen und eine ermutigende Haltbarkeit - selbst bei schwierigen Läsionen wie dem Schädelbogen."
Realitätsnahe Beweise für die klinische Praxis
Die Registerpopulation umfasste Patienten mit erheblichen Begleiterkrankungen, darunter 64,6 % mit Diabetes und 95,4 % mit Bluthochdruck. Die Patientenpopulation umfasste 60 % afroamerikanische Patienten, was eine breite Anwendung der Ergebnisse in der täglichen Praxis widerspiegelt.
Ein neuer Ansatz für die Gefäßvorbereitung
Das FLEX™ Vessel Prep System nutzt die Kinetic Endovascular Micro-Incision Creation (KEMIC), ein mechanisches, medikamenten- und implantatfreies Verfahren zur Optimierung der Gefäßcompliance vor einer Standardangioplastie.
"Zusammengenommen unterstützen diese Ergebnisse ein neues Versorgungsparadigma bei Zugangsinterventionen - eines, das sich durch verbesserte Sicherheit, weniger Re-Interventionen und dauerhafte Ergebnisse ohne zusätzliche Komplexität auszeichnet", so Dr. Jordan Knepper, Chief Medical Officer von Flex Vascular.
Über FLEX Vascular
Flex Vascular (VentureMed Group, Inc.) ist ein bahnbrechendes, in Privatbesitz befindliches Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Minnesota, das sich der Entwicklung endovaskulärer Lösungen für arteriovenöse (AV) Zugänge und periphere Gefäßinterventionen widmet. Das Flaggschiff des Unternehmens, das FLEX Vessel Prep™ System, ist ein von der FDA 510(k)-zugelassenes und mit dem CE-Zeichen versehenes Gerät zur Optimierung der Gefäßvorbereitung unter Verwendung der firmeneigenen Kinetic Endovascular Micro-incision Creation (KEMIC)-Technologie.
Pressekontakt: Tom Michals
tmichals@flexvascular.com
+1(763) 951-0280
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Recycelte Baustoffe sollen nach dem Willen von Umweltminister Carsten Schneider bei künftigen Bauvorhaben des Bundes deutlich stärker zum Einsatz kommen. Der SPD-Politiker sprach in Berlin von einer „Bevorzugungspflicht für Sekundärrohstoffe“, die auch für Großinvestoren wie die Deutsche Bahn und die Autobahngesellschaft gelten solle. In den kommenden Jahren wollen diese staatlichen Akteure Milliardenbeträge in Infrastrukturprojekte stecken – ein Volumen, das aus Sicht des Ministers genutzt werden soll, um den Markt für Recyclingmaterialien zu stärken. Schneider räumte zugleich ein, dass es für eine solche Vorrangregelung bislang keinen abschließenden Konsens innerhalb der Bundesregierung gibt.
Anlass der Ankündigung war die Übergabe eines neuen Gutachtens des Sachverständigenrats für Umweltfragen (SRU) zum sogenannten zirkulären Bauen, die Schneider gemeinsam mit Bauministerin Verena Hubertz (SPD) entgegennahm. Zirkuläres Bauen bedeutet zum einen, bestehende Gebäude möglichst weiter zu nutzen, statt sie abzureißen. Zum anderen sollen im Fall von Abriss oder Umbau möglichst viele Bauteile – von tragenden Materialien bis hin zu Fenstern und Türen – wiederverwendet oder hochwertig recycelt werden. Das Gutachten sieht darin einen zentralen Hebel, um den Ressourcenverbrauch und die Umweltbelastung des Bausektors zu senken.
Die Expertinnen und Experten des SRU verweisen darauf, dass mehr als ein Drittel des deutschen Rohstoffbedarfs auf den Hoch- und Tiefbau entfällt. Zudem verursachen Bau und Gebäude demnach mehr als die Hälfte des jährlichen Abfallaufkommens und einen großen Teil des Flächenverbrauchs. Auch beim Klimaschutz spielt die Branche eine erhebliche Rolle: Die Produktion von Baustoffen steht laut Gutachten für rund acht Prozent der deutschen Treibhausgasemissionen. Durch konsequentes zirkuläres Bauen ließen sich diese Belastungen reduzieren, stoßen in der Praxis jedoch auf Hindernisse wie rechtliche Unsicherheiten bei der Nutzung recycelter Materialien, Sorgen vor Schadstoffbelastungen und höhere Kosten.
Der Sachverständigenrat regt daher an, Umwelt- und Klimafolgen stärker im Preis neuer Baustoffe abzubilden – etwa über eine eigene Steuer oder den CO₂-Preis. Eine solche Verteuerung von Primärrohstoffen soll Recyclingmaterial wirtschaftlich attraktiver machen. Schneider erteilte diesem Vorschlag allerdings eine Absage. Mit „weiteren Steuererhöhungen“ befasse er sich derzeit nicht, betonte der Umweltminister. Stattdessen setzt er auf die Nachfragemacht des Bundes: Wenn staatliche Bauherren systematisch recycelte Baustoffe bevorzugen, sieht Schneider darin den entscheidenden Hebel, um den Markt in Richtung zirkuläres Bauen zu bewegen.