e.solutions, ein Unternehmen der Volkswagen-Gruppe, wählt HCLTech aus, um Innovationen für Infotainment- und Konnektivitätslösungen der nächsten Generation im Automobilbereich voranzutreiben

17.06.2026

ERLANGEN, Deutschland und NOIDA, Indien, 17. Juni 2026 /PRNewswire/ -- HCLTech, (NSE: HCLTECH) (BSE: HCLTECH) ein weltweit führendes Technologieunternehmen, gab heute eine mehrjährige strategische Partnerschaft mit e.solutions bekannt. e.solutions ist ein in Deutschland ansässiger Spezialist für Automobilsoftware und Teil des Volkswagen Konzerns. Gemeinsam werden softwaregesteuerte Infotainment- und Konnektivitätslösungen der nächsten Generation entwickelt. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht die Skalierung KI-gestützter Infotainment- und Konnektivitätsplattformen auf Basis von Android Automotive, um der wachsenden Nachfrage nach vernetzten, digitalen Fahrerlebnissen gerecht zu werden. HCLTech wird die Entwicklung, Integration und Validierung von serienreifer Human-Machine-Interface-Software (HMI) für verschiedene Fahrzeugprogramme unterstützen und so eine konsistente Bereitstellung auf unterschiedlichen Hardwareplattformen sowie in globalen Märkten ermöglichen.

HCLTech Logo

„Bei e.solutions erweitern wir kontinuierlich die Grenzen der vernetzten Mobilität und der Innovation im Bereich digitaler Cockpits. Unsere Partnerschaft mit HCLTech ermöglicht es uns, die HMI-Softwareentwicklung auf verschiedene Fahrzeugprogramme auszuweiten und dabei höchste Standards in Bezug auf Qualität, Konsistenz und Benutzererfahrung aufrechtzuerhalten. Gemeinsam legen wir den Grundstein für die nächste Generation softwaredefinierter Mobilität", sagte Uwe Reder, CEO von e.solutions.

„Durch die Kombination von KI-gestütztem Engineering und einem tiefgreifenden Verständnis der Automobilbranche werden wir e.solutions in die Lage versetzen, Infotainment-Plattformen von Weltklasse zu entwickeln und deren Einführung zu beschleunigen. Die Partnerschaft unterstreicht unser langfristiges Engagement für das Automobil-Ökosystem und unsere Fähigkeit, komplexe Engineering-Programme in großem Maßstab auf internationalen Märkten zu unterstützen", sagte Pankaj Tagra, Chief Growth Officer und Global Head Mobility bei HCLTech.

Über e.solutions GmbH

e.solutions entwickelt komplexe Software für Infotainment und Kommunikation im und aus dem Fahrzeug heraus. Das Unternehmen entwirft Frameworks, Anwendungen und grafische Benutzeroberflächen für seine Kunden und kombiniert diese mit Modulen aus seinem weltweiten Partnernetzwerk. Zur Sicherung der SOPs führt e.solutions Systemsoftwareanalysen und Softwareintegrationen für OEM- und Tier-1-Kunden an SDVs und an den Zielfahrzeugen durch. In allen Aspekten des Entwicklungsprozesses setzt e.solutions KI-gestützte Tools und Prozesse zum Nutzen seiner Kunden ein. Weitere Informationen finden Sie unter www.esolutions.de.

Über HCLTech

HCLTech ist ein globales Technologieunternehmen mit mehr als 227.000 Mitarbeitenden in 60 Ländern. Das Unternehmen bietet branchenführende Kompetenzen in den Bereichen KI, Digitalisierung, Engineering, Cloud und Software, gestützt auf ein breites Portfolio an Technologiedienstleistungen und -Produkten. Wir arbeiten mit Kunden aus allen wichtigen Branchen zusammen und entwickeln branchenspezifische Lösungen für Finanzdienstleistungen, Fertigung, Life Sciences und Gesundheitswesen, Technologie und Dienstleistungen, Halbleiter, Telekommunikation und Medien, Einzelhandel und Konsumgüter, Mobilität sowie öffentliche Dienste. Der konsolidierte Umsatz belief sich in den zwölf Monaten bis März 2026 auf insgesamt 14,7 Milliarden US-Dollar. Weitere Informationen dazu, wie wir den Fortschritt beschleunigen, finden Sie auf hcltech.com.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

HCLTech

Meredith Bucaro, Amerika

meredith-bucaro@hcltech.com

Elka Ghudial, Europa

elka.ghudial@hcltech.com

James Galvin, APAC

james.galvin@hcltech.com

Nitin Shukla, Indien, Naher Osten und Afrika

nitin-shukla@hcltech.com

 

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Streit um unbegrenzte Datentarife: Oberverwaltungsgericht kassiert Kölner Urteil

15.06.2026

Im Streit um die Behandlung sogenannter Heavy User im Mobilfunk hat das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht (OVG) die Bundesnetzagentur vorläufig in die Schranken gewiesen. Die Bonner Aufsichtsbehörde hatte einem bundesweit tätigen Mobilfunkanbieter untersagt, Kunden mit unbegrenztem oder sehr großem Datenvolumen bei überlasteten Funkzellen mit geringerer Priorität zu bedienen. Diese Form der sogenannten Depriorisierung darf nach der einstweiligen OVG-Entscheidung vorerst weiter angewendet werden. Der Beschluss im Eilverfahren ist nicht anfechtbar.

Nach Auffassung des 13. Senats ist derzeit offen, ob die entsprechende Vertragsklausel des Anbieters mit europäischem Recht vereinbar ist. Im Kern geht es um die Frage, ob eine nachrangige Behandlung von Vielnutzern eine nicht gerechtfertigte Ungleichbehandlung von Kunden darstellt. Bevor in der Hauptsache entschieden wird, will das OVG Münster den Europäischen Gerichtshof (EuGH) um eine Vorabentscheidung bitten. Damit wird der Konflikt um Datenpriorisierung und Netzmanagement auf die europäische Ebene verlagert.

Gegenstand des Verfahrens ist insbesondere, ob der Datentransport datenintensiver Anwendungen wie hochauflösendem Videostreaming während einer Netzüberlastung eingeschränkt oder verlangsamt werden darf. Der betroffene Mobilfunkanbieter sieht dies in seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen vor, um Kapazitäten in ausgelasteten Funkzellen zu steuern. Die Bundesnetzagentur hatte angeordnet, dass diese Klausel nicht umgesetzt werden darf und damit faktisch einen Riegel vor entsprechende Maßnahmen gegen Heavy User geschoben.

In der Vorinstanz hatte sich die Bundesnetzagentur noch durchgesetzt: Das Verwaltungsgericht Köln hatte die Position der Behörde bestätigt. Das OVG änderte diese Entscheidung nun (Az. 13 B 1232/25) und gab dem Anbieter im Eilverfahren Recht. Mit der geplanten Vorlage an den EuGH dürfte der Fall Signalwirkung für die Auslegung europäischer Vorgaben zur Gleichbehandlung von Internetverkehr und zu den Spielräumen der Netzbetreiber beim Umgang mit stark belasteten Mobilfunkzellen entfalten.