Emirates NBD schließt erfolgreich einen syndizierten Kredit in Höhe von 250 Mio. USD für Dar Global ab und beschleunigt damit das globale Wachstum und die Expansion

16.04.2026

DUBAI, VAE, 16. April 2026 /PRNewswire/ -- Emirates NBD, eine führende Bankengruppe in der Region Naher Osten, Nordafrika und Türkiye (MENAT), hat den erfolgreichen Abschluss einer syndizierten Darlehensfazilität in Höhe von 250 Mio. USD ("Projekt Radium II") für Dar Global plc, den in London notierten internationalen Entwickler von Luxusimmobilien, bekannt gegeben. Dar Global plc, das sich mehrheitlich im Besitz der Dar Al Arkan Real Estate Development Company befindet, sicherte sich diese Finanzierung in Höhe von 250 Mio. USD als Teil seines kontinuierlichen Wachstums und seiner Expansion in wichtigen globalen Märkten.

Emirates NBD successfully executes USD 250 Million Syndicated Term Loan facility for Dar Global, Accelerating Global Growth and Expansion

Emirates NBD Capital fungierte als Joint Mandated Lead Arranger, Bookrunner und alleiniger Dokumentationsagent bei der Durchführung der 250-Millionen-Dollar-Transaktion. Die Finanzierung wird die globalen Expansionspläne von Dar Global unterstützen und es dem führenden Immobilienentwickler ermöglichen, bestehende Projekte zu beschleunigen und neue Immobilienentwicklungen in wichtigen Märkten zu verfolgen.

Diese Finanzierung unterstreicht die Strukturierungs- und Vertriebskapazitäten von Emirates NBD im Bereich der Konsortialfinanzierung und stärkt die Rolle des Unternehmens als zuverlässiger Partner für regionale und internationale Immobilienentwickler in einer Zeit anhaltender Dynamik auf den globalen Immobilienmärkten.

Ahmed Al Qassim, Group Head of Wholesale Banking bei Emirates NBD, sagte: "Diese Transaktion unterstreicht das Vertrauen, das globale Institutionen in die Fähigkeit von Emirates NBD setzen, große Konsortialfinanzierungen zu initiieren und durchzuführen. Die starke Beteiligung einer breiten Gruppe von Kreditgebern spiegelt die breite Streuung in unserem Netzwerk und den anhaltenden Appetit auf immobilienbezogene Kredite wider. Wir freuen uns, eine Fazilität strukturiert zu haben, die mit den geschäftlichen Ambitionen von Dar Global übereinstimmt und unser Engagement unterstreicht, maßgeschneiderte Finanzierungslösungen anzubieten, die das nachhaltige Wachstum des Luxusimmobiliensektors in den wichtigsten globalen Märkten unterstützen."

Diese Transaktion unterstreicht die zentrale Rolle von Emirates NBD bei der Strukturierung und Bereitstellung der Fazilität, wobei die Bank den Dokumentationsprozess bis zum rechtzeitigen und erfolgreichen Abschluss vorantrieb. Die Finanzierung, die in Abstimmung mit anderen regionalen Banken durchgeführt wurde, ist so strukturiert, dass Dar Global über die nötige Flexibilität verfügt, um seinen Finanzierungsbedarf und seine künftigen Wachstumspläne zu decken.

Ziad El Chaar, CEO von Dar Global, sagte, "Diese mit Emirates NBD strukturierte Fazilität bringt eine starke Gruppe von Finanzinstituten zusammen, die das weitere Wachstum von Dar Global unterstützen. Sie erhöht unsere Liquidität und gibt uns die Flexibilität, unsere bestehenden Entwicklungen voranzutreiben und gleichzeitig ein diszipliniertes und selektives Vorgehen bei neuen Gelegenheiten beizubehalten. Als in London börsennotierte Plattform mit einem globalen Portfolio bleibt der Zugang zu diversifizierten Finanzierungsquellen ein zentraler Bestandteil unserer Strategie, während wir auf den wichtigsten internationalen Märkten expandieren."

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Insolvenzen steigen erneut: Gastgewerbe, Bau und Logistik besonders unter Druck

14.04.2026

Die Welle an Unternehmensinsolvenzen in Deutschland setzt sich zu Jahresbeginn fort, auch wenn das Tempo zunächst etwas gedämpfter ausfällt. Im Januar meldeten die Amtsgerichte 1.919 beantragte Firmenpleiten, ein Plus von 4,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Im Dezember war der Anstieg mit knapp 14 Prozent noch deutlich kräftiger ausgefallen. Die Statistik bildet zudem nur die Fälle ab, die von den Gerichten so weit bearbeitet werden, dass sie in die amtliche Erfassung einfließen – der Insolvenzantrag selbst kann laut Bundesamt oft fast drei Monate zurückliegen.

Besonders hart trifft es weiterhin das Gastgewerbe. Hier verzeichneten die Statistiker 9,1 Insolvenzen je 10.000 Unternehmen und damit die höchste Quote aller Branchen. Überdurchschnittlich betroffen waren außerdem Verkehr und Lagerei sowie das Baugewerbe. Die Belastungen aus schwacher Nachfrage, gestiegenen Kosten und dem Ende vieler Pandemie-Sonderhilfen spiegeln sich damit weiter im Insolvenzgeschehen wider, auch wenn die Januar-Zahlen im historischen Vergleich noch nicht die stärksten Ausschläge zeigen.

Ein Blick auf die Quartalsdaten des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) deutet jedoch auf eine deutlich angespanntere Lage hin. Das IWH, das die Entwicklung der Insolvenzen monatlich auswertet, zählte im ersten Quartal 2026 insgesamt 4.573 Firmenpleiten – den höchsten Stand seit mehr als 20 Jahren. Höher lagen die Zahlen zuletzt im dritten Quartal 2005. Allein im März registrierte das Institut 1.716 Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften, 71 Prozent mehr als in einem durchschnittlichen März der Jahre 2016 bis 2019 und damit deutlich über dem Niveau der Vor-Corona-Zeit.

Nach Einschätzung von IWH-Forscher Steffen Müller ist kurzfristig keine nachhaltige Entspannung zu erwarten. Es sei möglich, dass sich die sehr hohen Werte aus dem März im laufenden Quartal wiederholten, sagte er. Bereits 2025 war die Zahl der Unternehmenspleiten nach amtlichen Angaben auf den höchsten Stand seit 2014 gestiegen: 24.064 Fälle entsprachen einem Zuwachs von gut 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Schon 2023 und 2024 hatten die Insolvenzen jeweils um mehr als 20 Prozent zugelegt. Vor diesem Hintergrund dürfte der moderate Januar-Anstieg eher als Zwischenstopp in einem längerfristigen Aufwärtstrend zu werten sein als als Beginn einer Trendwende.