e& schließt Verkauf der Vodafone-Beteiligung erfolgreich ab und erzielt einen Barerlös von 5,95 Milliarden US-Dollar

19.07.2026

ABU DHABI, VAE, 19. Juli 2026 /PRNewswire/ -- In Ergänzung zur Ankündigung der Emirates Telecommunications Group Company PJSC („e&") vom 10. Juli 2026 bezüglich der Unterzeichnung einer verbindlichen Vereinbarung mit Vega – einer Akquisitionsgesellschaft, die sich vollständig im Besitz der Unternehmensgruppe der Familie Niel befindet – über den Verkauf der gesamten Beteiligung von e& an der Vodafone Group PLC („Vodafone"), gab e& heute den erfolgreichen Abschluss der Übertragung seiner 3.944.743.685 Stammaktien an Vodafone auf BNPP Financial Markets, Crédit Agricole Corporate and Investment Bank sowie Société Générale bekannt.

e& Successfully Completes Sale of Vodafone Stake, Realizing Cash Proceeds of USD 5.95 Billion

Der erfolgreiche Abschluss der Übertragung hat e& einen Brutto-Bareinnahmenbetrag in Höhe von 21,5 Mrd. AED (5,84 Mrd. USD) eingebracht, was ca. 110,5 GBX pro Aktie entspricht. Der verbleibende Teil der Gegenleistung in Höhe von 2,02 GBX Dividende pro Aktie (entspricht 0,4 Mrd. AED / 0,11 Mrd. USD), der sich auf die Schlussdividende für das Geschäftsjahr 2026 bezieht, soll am 30. Juli 2026 ausgezahlt werden. Damit beläuft sich die Gesamtgegenleistung auf 21,9 Mrd. AED (entspricht 5,95 Mrd. USD), was einen Netto-Bareinnahmenüberschuss von 4,8 Mrd. AED (1,3 Mrd. USD) ergibt. Diese Transaktion spiegelt die natürliche Weiterentwicklung der strategischen Prioritäten von e& wider und ermöglicht es dem Konzern, seinen strategischen Fokus auf seine Kerngeschäfte zu schärfen und gleichzeitig den durch seine Investitionen geschaffenen Wert zu realisieren.

Kontakt:  

Nancy Sudheer

+971 50 705 5290 

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Nach Bauverzögerung: Bahn öffnet Kernkorridor Hamburg–Berlin mit Einschränkungen

15.06.2026

Nach gut zehn Monaten Bauzeit ist die stark befahrene Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin wieder vollständig in Betrieb – allerdings mit sechs Wochen Verspätung gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan. Am frühen Morgen fuhr der erste Fernzug um 5.36 Uhr mit leichter Verspätung vom Hamburger Hauptbahnhof in Richtung Hauptstadt ab, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Bereits seit Samstagabend nutzen Güterzüge den Korridor, seit Sonntag rollen auch wieder Fern- und Regionalzüge regulär über die sanierte Verbindung.

Für Tausende Pendlerinnen und Pendler entfällt damit der belastende Ersatzverkehr mit Bussen. Während der Generalsanierung war der Fernverkehr über Stendal und Uelzen umgeleitet worden, regionale Verbindungen zwischen Hamburg und Berlin fielen monatelang aus. Schon Mitte Mai hatte die Bahn einen ersten Teilabschnitt entlastet und die durchgehende Verbindung zwischen Hamburg und Schwerin wieder aufgenommen. Nun ist die gesamte Achse zurück im Netz – die Bahn warnt jedoch vor Anlaufschwierigkeiten und empfiehlt, Fahrzeiten vorab zu prüfen.

Die Wiederinbetriebnahme verläuft holprig. Am ersten Betriebstag sammelten sich auf der frisch sanierten Strecke Verspätungen von mindestens 15 Minuten, teils deutlich darüber. Fernzüge benötigten am Sonntag in der Regel mehr als zwei Stunden und 15 Minuten zwischen den Hauptbahnhöfen, obwohl die schnellsten ICE nach Abschluss der Arbeiten eigentlich in rund einer Stunde und 47 Minuten verkehren sollen. Hintergrund ist unter anderem, dass das für Tempo 230 ausgelegte LZB-Zugsicherungssystem auf Teilen der Trasse noch nicht abgenommen ist. Auf diesen Abschnitten gilt vorerst das PZB-System mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 160 Stundenkilometern.

Die Bauarbeiten auf der 2025 begonnenen Generalsanierung umfassten nach Bahnangaben die Erneuerung von 165 Kilometern Gleisen und die Instandsetzung weiterer 61 Kilometer. Zudem wurden 249 Weichen eingebaut und 28 Bahnhöfe modernisiert. Der ursprünglich bis Ende April angesetzte Abschluss verzögerte sich durch einen harten Winter und gefrorenen Boden, der den Zeitpuffer aufbrauchte. Mit der jetzt abgeschlossenen Kernsanierung ist die Verbindung zwischen den beiden größten deutschen Städten infrastrukturell deutlich erneuert, ihre geplante Höchstleistung im Fahrplanbetrieb dürfte aber erst erreicht werden, wenn die technischen Zugsicherungssysteme auf der gesamten Strecke vollumfänglich verfügbar sind.