Der neue jährliche Gedenktag am 18. April ruft Gemeinden und Reiseziele in aller Welt dazu auf, die Menschen und Praktiken zu würdigen, die gefährdete Ernährungstraditionen am Leben erhalten.
LONDON, 17. April 2026 /PRNewswire/ -- Angesichts der Globalisierung, der industriellen Standardisierung und der sich wandelnden Verbrauchergewohnheiten, die die traditionellen Ernährungsgewohnheiten unter zunehmenden Druck setzen, hat die World Food Travel Association (WFTA) heute den World Culinary Heritage Day ins Leben gerufen - eine jährliche weltweite Veranstaltung, die jedes Jahr am 18. April stattfindet und der Feier und dem Schutz der kulinarischen Traditionen gewidmet ist, die Gemeinschaften, Identitäten und Reiseziele auf der ganzen Welt prägen. Die Veranstaltung ist aus dem World Food Travel Day hervorgegangen, den die WFTA seit acht Jahren organisiert. Die neue Marke spiegelt eine breitere Mission und eine größere globale Anziehungskraft wider - der Schwerpunkt wird von kulinarischen Reisen auf das kulinarische Erbe selbst verlagert - und macht den Tag für Gemeinden, Medien und politische Entscheidungsträger weltweit verständlicher.

Von Familienrezepten und handwerklichen Herstellungsverfahren bis hin zu regionalen Zutaten und altehrwürdigen Kochtechniken - das kulinarische Erbe ist eine der zugänglichsten und aussagekräftigsten Ausdrucksformen der Kultur - und doch ist es im Verschwinden begriffen. Auf der Grundlage einer vergleichenden Untersuchung von 29 Ländern schätzt die WFTA, dass etwa 13 % der traditionellen kulinarischen Praktiken verschwunden oder extrem gefährdet sind - ein Verlust, der immer schneller voranschreitet. Die Menschen, die diese Traditionen bewahren - Bauern, Fischer, Erzeuger, Köche und lokale Gemeinschaften - bleiben allzu oft unsichtbar.
„Kulinarisches Erbe ist nicht einfach nur das, was auf dem Teller liegt - es geht um die Großmutter, deren Rezept seit Generationen weitergegeben wird, um den Bauern, der ein fast vergessenes Getreide anbaut, um die Fischereigemeinschaft, deren Techniken der geschriebenen Geschichte vorausgehen", so Erik Wolf, Executive Director der World Food Travel Association. „Diese Traditionen verschwinden schneller, als wir sie dokumentieren können. Der Welttag des kulinarischen Erbes ist ein weltweiter Aufruf, ihren Wert zu erkennen, bevor es zu spät ist."
Teilnehmen kann jeder, egal wo - von Hobbyköchen und Köchen bis hin zu Tourismusverbänden, Bildungseinrichtungen und kulturellen Organisationen:
Wie man sich beteiligt
Eine Geschichte. Ein Gericht. Eine Tradition. Geben Sie es weiter.
Der Welttag des kulinarischen Erbes zielt darauf ab, das kulinarische Erbe als wesentliche Säule der kulturellen Identität, des nachhaltigen Tourismus und der lokalen Wirtschaft zu etablieren und die nächste Generation zu inspirieren, die Traditionen zu schützen, die jeden Ort unersetzlich machen.
Der Welttag des kulinarischen Erbes ist die Vorzeigeinitiative der Bewegung Taste of Place. Schließen Sie sich der Bewegung unter JoinTasteofPlace.org an.
Medienkontakt
Erik Wolf, Geschäftsführer
World Food Travel Association
help@worldfoodtravel.org
WorldFoodTravel.org
Über die World Food Travel Association
Die 2001 gegründete World Food Travel Association (WFTA) ist die weltweit führende Autorität im Bereich des Lebensmittel- und Getränketourismus und betreut Fachleute, Reiseziele und Unternehmen in mehr als 100 Ländern. Mit ihrer Bewegung „Taste of Place" setzt sich die WFTA für den Schutz und die Förderung der kulinarischen Traditionen ein, die Gemeinden auf der ganzen Welt prägen. WorldFoodTravel.org
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Im hessischen Wirtschaftsministerium steht ein personeller Einschnitt an: Ressortchef Kaweh Mansoori (SPD) hat Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) darum gebeten, seinen Staatssekretär Umut Sönmez mit sofortiger Wirkung aus dem Beamtenverhältnis zu entlassen. Das teilte das Ministerium am Montag mit. Offiziell nannte eine Sprecherin keine Gründe für den Schritt, sprach aber von einer Entscheidung, die rasch umgesetzt werden solle. Nach Angaben der Staatskanzlei ist für die formale Entlassung noch ein Kabinettsbeschluss erforderlich.
Hintergrund der Personalentscheidung sind Vorwürfe sexueller Belästigung gegen den 43-jährigen SPD-Politiker. Einem früheren Bericht des Hessischen Rundfunks zufolge läuft im Wirtschaftsministerium eine interne Untersuchung zu Vorkommnissen bei einer Fastnachtsfeier für Beschäftigte des Hauses. Bei der Veranstaltung soll es demnach zu einer sexuellen Belästigung gekommen sein. Sönmez soll laut dem Bericht eine Mitarbeiterin wiederholt angefasst, sie zum Tanzen gedrängt und unangemessen eng mit ihr getanzt haben. Die Betroffene habe sich anschließend offiziell im Ministerium beschwert.
Aus der Staatskanzlei hieß es, das für eine „gedeihliche Zusammenarbeit erforderliche Vertrauensverhältnis“ sei nicht mehr gegeben. Ministerpräsident Rhein werde Sönmez daher mit sofortiger Wirkung entlassen, sobald das Kabinett den formalen Beschluss gefasst habe. Politisch ist der Fall brisant, weil Sönmez als Amtschef bislang auch für Personalfragen im Haus zuständig war – ein Punkt, den die Grünen im Landtag bereits kritisch als möglichen Interessenkonflikt bei der Aufklärung der Vorwürfe bezeichnet hatten.
Sönmez selbst weist die gegen ihn erhobenen Anschuldigungen zurück. In einer von einem privaten Mail-Konto verschickten Stellungnahme sprach er von „vorverurteilender Presseberichterstattung“ über ein „angebliches Vergehen“ seinerseits. Zugleich begrüßte er seine Entlassung ausdrücklich, um Schaden vom Land Hessen, dem Ministerium, der Koalition und der SPD abzuwenden. Den Vorwurf einer sexuellen Belästigung weise er entschieden zurück, betonte Sönmez. Er begrüße die eingeleitete interne Untersuchung und erhoffe sich von dem im öffentlichen Dienst etablierten Verfahren die Möglichkeit zur Richtigstellung und Rehabilitation.