OSAKA, Japan, 27. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Die Geschäftsbereichseinheit „High Performance Polymers" (HPPs) der Daicel Corporation (ehemals Polyplastics Co., Ltd.), ein weltweit führender Anbieter von technischen Kunststoffen, hat vier neue DURACON®-POM-Typen auf den Markt gebracht, die 30 % Post-Consumer-Recyclingmaterial (PCR) enthalten. Dieses neue PCR-POM-Sortiment umfasst die Typen „Standard", „VOC-arm", „gleitfähig" und „hochfest", sodass Kunden das Material auswählen können, das ihren Anwendungsanforderungen am besten entspricht.
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Diese neu entwickelten Typen wurden erstmals auf der CHINAPLAS 2026 vorgestellt, die im April in Shanghai stattfand. Die Standardausführung PCR-POM weist eine Schmelzflussrate von 9 auf, während Materialien mit niedrigem VOC-Gehalt die Anforderungen der Erstausrüster erfüllen. Die gleitfähige Art bietet deutlich bessere Gleiteigenschaften, während robuste Werkstoffe die gleiche Leistung wie POM-Neuware erbringen.
Seit 2023 bietet Daicel den DURACIRCLE®-Re-Compounding-Service an, bei dem Kunststoffabfälle aus den Werken der Kunden recycelt werden. Während der Schwerpunkt bisher auf dem postindustriellen Recycling (PIR) lag, bei dem in der Fertigung anfallende Abfälle wiederverwertet werden, nutzt das derzeit in der Entwicklung befindliche PCR-POM POM-Kunststoffe, die bereits auf dem Markt im Einsatz waren, als recycelten Rohstoff.
Eine große Herausforderung bei der Verwendung von PCR-Materialien ist die Variabilität der Eigenschaften und die Gewährleistung einer gleichbleibenden Qualität. Auf der Grundlage seiner langjährigen Erfahrung im Bereich Compounding und seiner Technologien zur Qualitätskontrolle hat Daicel bestätigt, dass die wichtigsten mechanischen Eigenschaften auch bei einem Recyclinganteil von 30 % auf einem Niveau bleiben, das mit herkömmlichen Typen vergleichbar ist (basierend auf internen Testbedingungen).
DURACON® POM wird in einer Vielzahl von Industriezweigen eingesetzt. Es zeichnet sich durch hohe mechanische Festigkeit und Steifigkeit, hervorragende Verschleißfestigkeit, gute Gleiteigenschaften sowie hohe Formstabilität aus. Es findet breite Anwendung in Bereichen wie Zahnrädern, Steckverbindern, Präzisionsteilen und Automobilkomponenten.
Daicel führt weitere Entwicklungsmaßnahmen durch, um sein PCR-POM-Angebot zu erweitern und damit einem breiteren Spektrum an Anforderungen gerecht zu werden.
Weitere Informationen finden Sie auf: https://hpps.daicel.com/global/s/ourapproach/a5nRB000005SAUbYAO/272?language=en_US
Informationen zum Geschäftsbereich „High Performance Polymers" der Daicel Corporation
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DURACON® ist eine eingetragene Marke der Daicel Corporation in Japan und anderen Ländern.
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Bayern stellt seine Heimatpolitik auf ein neues Fundament: Mit der weiterentwickelten „Heimatstrategie 2033“ will der Freistaat seine regionalen Strukturen stärken, gesellschaftlichen Zusammenhalt sichern und dabei vor allem den bayerisch-tschechischen Grenzraum stärker in den Blick nehmen. Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) sieht darin eine Fortschreibung der 2014 gestarteten Heimatstrategie, die nun angesichts neuer Herausforderungen angepasst und ausgebaut werden soll. In Nürnberg präsentierte er dazu ein umfangreiches Maßnahmenpaket, das sowohl Kommunen als auch engagierte Bürgerinnen und Bürger gezielt einbinden soll.
Füracker verweist darauf, dass sich in der Grenzregion zu Tschechien bereits viel getan habe, aber weiterhin erhebliches Potenzial schlummere. Dieses wolle man „gemeinsam mit den Menschen“ besser nutzen. Bayerns Erfolgsmodell beruhe auf wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, Innovationskraft und starken Regionen, aber ebenso auf sozialem Zusammenhalt, gelebten Traditionen und einem starken Ehrenamt, so der Minister. Ziel sei es, das besondere Lebensgefühl im Freistaat – in Stadt und Land – langfristig zu sichern und zugleich die Widerstandskraft der Regionen zu erhöhen.
Einen Schwerpunkt der „Heimatstrategie 2033“ legt die Staatsregierung auf Personen, die sich vor Ort in besonderer Weise engagieren. Bereits im Juni ist das Forschungsvorhaben „Heimat-Kümmerer“ gemeinsam mit der Technischen Hochschule Nürnberg angelaufen. Es soll Schlüsselpersonen identifizieren, unterstützen und vernetzen, die ihre Heimat aktiv mitgestalten. Ergänzend ist für den Herbst 2026 eine Bürgerumfrage zum Thema „Werte“ vorgesehen sowie ein „Heimat-Newsletter“, über den Informationen gebündelt und der Austausch mit der Bevölkerung ausgebaut werden sollen.
Parallel dazu sollen die Kommunen finanziell und strukturell gestärkt werden, da sie nach Fürackers Worten der zentrale Ort des Lebens und Zusammenhalts sind. Die bisherige Bilanz der seit 2014 laufenden Strategie – darunter Behördenverlagerungen, Investitionen in den Breitbandausbau oder Initiativen wie ein Dialektpreis – wertet der Minister als Beleg dafür, dass Heimatpolitik konkrete Auswirkungen auf Infrastruktur und Identität haben kann. Mit der Fortschreibung bis 2033 will die Staatsregierung diese Linie fortsetzen, bewährte Maßnahmen weiterführen und neue Initiativen starten, um Bayern als attraktiven und zukunftsfähigen Lebensraum zu positionieren.