Dahua Technology stellt WizColor 2.0 vor und verbessert die Vollfarbüberwachung in lichtarmen Umgebungen.

16.04.2026

HANGZHOU, China, 16. April 2026 /PRNewswire/ -- Dahua Technology, ein weltweit führender Anbieter videogestützter AIoT-Lösungen und -Dienste, gab heute die Einführung von WizColor 2.0 bekannt, der neuesten Weiterentwicklung seiner Lösungen für die Überwachung bei wenig Licht. Mit dem neu eingeführten WizColor X bietet die Lösung mehr Klarheit, eine präzisere Farbwiedergabe sowie eine intelligentere Arbeitsweise unter anspruchsvollen Lichtverhältnissen.

WizColor X: Überwachung bei wenig Licht der nächsten Generation

Im Zentrum von WizColor 2.0 steht WizColor X, das die Lichtempfindlichkeit deutlich verbessert und in Umgebungen mit wenig Licht sattere Farbabstufungen sowie feinere Details liefert. Zudem verbessert es die Erfassung und Erkennung bewegter Objekte und reduziert so wirksam Bewegungsunschärfe.

Zu den wichtigsten Merkmalen gehören:

  • UltraSight-Objektiv: Eine ultragroße F0.8-Blende ermöglicht im Vergleich zu F1.0 eine 1,6-mal höhere Lichtaufnahme und sorgt damit sowohl für außergewöhnliche Klarheit als auch für eine verbesserte Lichtausbeute.
  • Sensor mit großer Pixelgröße: Mit einer Pixelgröße von 4 μm ist die lichtempfindliche Fläche jedes Pixels 1,9-mal größer als bei der bisherigen WizColor-Technologie.
  • AI-ISP 2.0: Verbessert die Modellleistung und die Performance bei bewegten Objekten. Die Parameter wurden auf Milliarden skaliert und die Trainingsdatensätze auf Hunderttausende erweitert. Außerdem nutzt die Technologie Referenzbildsegmentierung und die Schätzung der Bewegungsrichtung, um die Segmentierung des aktuellen Bildes zu unterstützen und Bewegungsartefakte in Extremszenarien zu reduzieren.

Zudem integriert die WizColor X TiOC PROX Series die Optical Path Correction (OPC)-Technologie, um die Lichtbrechung für mehr Klarheit zu optimieren. Ein Dual-Mikrofon-System in Kombination mit der VoiceCatcher-Technologie verbessert zudem die Audioleistung, indem es Hintergrundgeräusche reduziert und die Erfassungsreichweite erweitert.

Die Zukunft intelligenter Überwachung vorantreiben

„WizColor 2.0 ist ein weiterer Schritt zur Verbesserung der Vollfarbbildgebung bei wenig Licht", sagte Beryl Bai, Produktmanagerin bei Dahua Technology. „Durch die Kombination aus fortschrittlicher Optik, KI-gestützter Bildverarbeitung sowie einem praxisorientierten Einsatzkonzept helfen wir Kunden, in realen Einsatzszenarien eine zuverlässigere und effizientere Überwachung zu realisieren."

WizColor 2.0 wurde für ein breites Spektrum an Umgebungen entwickelt – darunter Fabriken, Landwirtschaftsbetriebe, Parkplätze, Fischteiche und Innenhöfe im Wohnumfeld – und verbindet Leistung mit einfachem Einsatz.

Durch die Integration fortschrittlicher Bildalgorithmen, innovativen optischen Designs sowie anwendungsorientierter Funktionen liefert Dahua weiterhin umfassende Lösungen, die den sich wandelnden Anforderungen der Branche gerecht werden. WizColor 2.0 verbessert Sichtbarkeit und Genauigkeit und unterstützt zugleich sicherere, effizientere sowie widerstandsfähigere Abläufe.

Weitere Informationen zu WizColor 2.0 finden Sie hier.

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Gutachten soll Lücke bei Finanzierung des Bahnprojekts Leipzig–Chemnitz offenlegen

14.04.2026

Ein neues Gutachten soll Bewegung in den stockenden Ausbau der Bahnstrecke Leipzig–Chemnitz bringen. Nach Angaben des sächsischen Infrastrukturministeriums wird derzeit eine Machbarkeitsuntersuchung für den Nordabschnitt zwischen Geithain und Leipzig erarbeitet. Die Deutsche Bahn hat dafür ein externes Büro beauftragt. Zu den konkreten Inhalten des Auftrags wurden bislang keine Angaben gemacht, Ziel ist jedoch mehr Klarheit über technische Optionen, Kosten und mögliche Ausbauvarianten.

Die Verbindung zwischen Leipzig und Chemnitz gilt als zentrale Achse für Pendler und die Industrieregion Südwestsachsen. Die Strecke bindet die Region an den Fernverkehr an und wird zugleich vom Güterverkehr genutzt. Historische Belastungen erschweren jedoch den heutigen Betrieb: Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde einer der beiden Gleisstränge als Reparation demontiert, zudem fehlt bis heute eine Oberleitung. Seit Jahren wird daher über einen zweigleisigen Ausbau und eine Elektrifizierung diskutiert, die einen 30-Minuten-Takt im Regionalverkehr und Fernzüge bis nach Chemnitz ermöglichen sollen.

Konkreter ist bisher lediglich der südliche Abschnitt zwischen Geithain und Chemnitz. Nach jüngsten Aussagen des Infrastrukturministeriums sollen die Bauarbeiten dort 2032 beginnen und bis 2035 dauern. Die Finanzierung dieses Abschnitts ist über Mittel von Bund und Land vorgesehen. Deutlich weniger greifbar ist dagegen der Fahrplan für den Nordabschnitt bis Leipzig: Hier stehen grundlegende Planungen noch aus, weshalb es keinen belastbaren Zeitplan gibt.

Für den nördlichen Teil der Strecke sind im Rahmen des Strukturwandels in Kohleregionen knapp 500 Millionen Euro eingeplant. Nach Einschätzung der Beteiligten wird dieser Betrag für einen vollständigen Ausbau jedoch nicht ausreichen. Das laufende Gutachten soll deshalb auch die Finanzierungslücke präziser beziffern und Entscheidungsgrundlagen für weitere Mittel schaffen. Bis die Ergebnisse vorliegen und politische Beschlüsse folgen, bleibt der Ausbau der Schienenverbindung zwischen Leipzig und Chemnitz ein Langfristprojekt mit offenen finanziellen und zeitlichen Parametern.