MADRID, 11. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Die Cecabank startet ihren Verwahrungsdienst für Kryptowerte für Finanzinstitute und begleitet Renta 4 Banco beim Ausbau des Dienstleistungsangebots für den Handel im Kryptobereich. Cecabank, die führende Bank im Bereich Wertpapierdienstleistungen auf dem iberischen Markt und ein maßgeblicher Anbieter im Treasury- und Zahlungsverkehrsgeschäft, überträgt damit ihre umfassende Erfahrung, ihre betrieblichen und technologischen Kompetenzen sowie ihre hohen Standards aus dem traditionellen Geschäft auf digitale Vermögenswerte.
Der Dienst ist in ein Ökosystem eingebettet, in dem die Cecabank die technologische Infrastruktur bereitstellt, die institutionelle Verwahrung von Kryptowerten übernimmt und so ihr traditionelles Modell der Verwahrungs- und Nachhandelsdienstleistungen auf den Bereich digitaler Vermögenswerte erweitert. Für die Ausführung von Kauf- und Verkaufsaufträgen setzt die Cecabank auf Bit2Me, einen auf den Handel mit digitalen Vermögenswerten spezialisierten Partner und Kryptowertdienstleister (CASP) gemäß der Verordnung (EU) 2023/1114 (MiCA), mit dem die Cecabank seit Mai 2024 eine strategische Allianz unterhält.
Dieser Meilenstein markiert die Umsetzung eines Projekts, das in den vergangenen Monaten entwickelt wurde, nachdem die Cecabank die Zulassung zur Erbringung von Kryptowertdienstleistungen erhalten hatte, darunter Verwahrung, Annahme und Übermittlung von Aufträgen (RTO) sowie Transfers. Die Produktivsetzung bestätigt die Fähigkeit der Cecabank, in einem vollständig regulierten Umfeld im Einklang mit dem neuen europäischen MiCA-Regelwerk tätig zu sein.
Die gemeinsam mit Bit2Me entwickelte Lösung verbindet die Fachkompetenz der Cecabank in den Bereichen Wertpapierdienstleistungen und Einhaltung gesetzlicher Vorschriften mit der technologischen Kompetenz von Bit2Me, das die Plattform zur Auftragsausführung, die Liquidität und den Marktzugang bereitstellt und Finanzinstituten damit einen schnellen, sicheren und effizienten Zugang zu Kryptowertdienstleistungen eröffnet.
Das Modell verringert die betriebliche und technologische Komplexität, da es auf einer bereits in Betrieb befindlichen und validierten Infrastruktur basiert und Standards unterliegt, die denen des traditionellen Wertpapiergeschäfts entsprechen. Insbesondere vereint es den Handel mit Kryptowährungen, den Echtzeit-Zugriff auf Marktdaten und fortschrittliche Funktionen zur Auftragsausführung mit einer sicheren Verwahrungsinfrastruktur. Darüber hinaus wurde die Plattform nach einem Ansatz entwickelt, der vollständig auf regulatorische Anforderungen ausgerichtet ist und hohe Standards in Bezug auf Cybersicherheit sowie die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften berücksichtigt.
Das Leistungsangebot der Cecabank umfasst eine durchgängige Dienstleistung, die die gesamte Wertschöpfungskette abdeckt, sodass Institute ihren Endkunden den Handel mit einer ersten Auswahl an Kryptowerten anbieten können, zu der die wichtigsten an den europäischen Rechtsrahmen angepassten Stablecoins gehören.
Aus strategischer Sicht stärkt diese Initiative die Positionierung der Cecabank als Referenzanbieter für den Finanzsektor im Bereich der digitalen Vermögenswerte und als Brücke zwischen dem traditionellen Bankwesen und dem Krypto-Ökosystem. Die Konsolidierung des Rechtsrahmens und das wachsende institutionelle Interesse treiben die schrittweise Einbindung dieser Vermögenswerte in Angebote für Finanzdienstleistungen voran.
Neben der im Juli 2025 von der CNMV erteilten MiCA-Lizenz, nach deren Erteilung die Cecabank zum ersten B2B-Verwahrer mit dieser Zulassung wurde, ist die Cecabank seit November/Dezember 2024 das einzige Finanzinstitut in Spanien, das bei der Banco de España als Anbieter von Kryptowertdienstleistungen (CASP) registriert ist. Die Cecabank hat zudem das EU-Passporting-Verfahren eingeleitet, um diese Dienstleistungen auf die Märkte in Irland, Portugal und Luxemburg auszuweiten.
Aurora Cuadros, Leiterin des Geschäftsbereichs Wertpapierdienstleistungen bei der Cecabank, sagte: „Als Referenzanbieter für Verwahrungsdienstleistungen im traditionellen Bereich ist es für uns bei der Cecabank ein logischer Schritt, unsere Erfahrung und unsere Standards auf die Welt der digitalen Vermögenswerte zu übertragen. Mit dem von uns entwickelten Modell, das auf einem Ökosystem mit erstklassigen Anbietern weltweit basiert, begleiten wir unsere Kunden – etwa Renta 4 Banco – bei diesem Prozess und bieten ihnen eine durchgängige Lösung, damit sie ihren Endkunden Dienstleistungen für den Handel mit Kryptowährungen mit größtmöglicher Sicherheit anbieten können", fügte sie hinzu: „Darüber hinaus machen wir es Instituten leichter, diese Dienstleistungen einzubinden, ohne selbst betriebliche und technologische Komplexität übernehmen zu müssen, und zwar in einem vollständig regulierten Umfeld, das Sicherheit und Vertrauen stärkt und Fortschritte im Bereich der Kryptowerte unterstützt."
Gabriel Ayala, Leiter für Banklösungen bei Bit2Me, sagte: „Die Aktivierung des Dienstes mit der Cecabank und Renta 4 Banco ist ein weiterer Schritt zur Festigung des Modells, das wir aufgebaut haben: eine Krypto-Infrastruktur auf institutionellem Niveau, die in traditionelle Bankabläufe integriert ist und unter das MiCA-Regelwerk fällt. Für Bit2Me bestätigen Partnerschaften wie diese, dass Spanien bei der tatsächlichen Integration digitaler Vermögenswerte in den europäischen Finanzsektor eine Vorreiterrolle einnimmt."
Informationen zur Cecabank
Die Cecabank ist die führende Bank im Bereich Wertpapierdienstleistungen auf dem iberischen Markt, unterhält Niederlassungen in Lissabon und Luxemburg und ist ein führender B2B-Anbieter für Treasury- und Zahlungsdienstleistungen.
Informationen zu Bit2Me
Bit2Me ist das führende Unternehmen für Kryptowerte in Spanien und bei der CNMV als Anbieter von Kryptowertdienstleistungen (CASP) registriert. Das Unternehmen baut seit mehr als 10 Jahren Krypto-Infrastruktur auf und verfügt über verschiedene Zertifizierungen in den Bereichen Cybersicherheit und Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, darunter: ISO 27001 für Informationssicherheitsmanagement; ISO 22301 für Business-Continuity-Management; ISO 37001 für Korruptionsbekämpfung und Unternehmensethik; ISO 37301 für Compliance-Managementsysteme; UNE 19601 für Criminal-Compliance-Managementsysteme sowie die Zertifizierung CSA STAR Level 1.
Bit2Me gilt laut Rankia als eine der vertrauenswürdigsten Börsen und wurde in Italien und Portugal als „Beste Kryptobörse" ausgezeichnet.
Bit2Me engagiert sich zudem über die Bit2Me Academy, die größte spanischsprachige Bildungsplattform zum Thema Krypto, für Bildung und Akzeptanz im Kryptobereich und bietet dort mehr als 450 kostenlose Artikel und zertifizierte Kurse an.
Haftungsausschluss
Wichtige Informationen zu Kryptowerten. Diese Marketingmitteilung wurde von keiner zuständigen Behörde der Europäischen Union geprüft oder genehmigt. Bit2Me ist als zugelassener Anbieter von Kryptowertdienstleistungen tätig. Unbedingt zu beachten ist, dass Kryptowerte nicht durch Einlagensicherungssysteme oder in der EU eingerichtete Anlegerentschädigungssysteme abgesichert sind. Die Wechselkurse sind sehr volatil, und es besteht das Risiko eines Totalverlusts der Anlage. Weitere Informationen zu den Risiken finden Sie auf bit2me.com/legal/riesgos
Website: www.bit2me.com
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Moore gelten als stille Schwergewichte des Klimaschutzes: Sie speichern langfristig CO2 und bieten seltenen Tier- und Pflanzenarten Rückzugsräume. In Sachsen sind solche Ökosysteme jedoch zur Ausnahme geworden. Nach Angaben des Landesamts für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie existieren rund 47.000 Hektar Moore und organische Nassstandorte, was etwa 2,5 Prozent der Landesfläche entspricht. Nur ein Bruchteil davon gilt allerdings noch als naturnahes Moorökosystem. Viele Flächen wurden in der Vergangenheit entwässert, um sie für Land- und Forstwirtschaft nutzbar zu machen; allein gut 11.000 Hektar Moorböden werden heute als Grün- oder Ackerland genutzt.
Die Staatsregierung versucht, daraus politische Konsequenzen zu ziehen. Im Koalitionsvertrag haben CDU und SPD vereinbart, ein Konzept für die sächsischen Moorflächen zu erarbeiten. Ziel ist es, die Reduktion von Netto-CO2-Emissionen, Ökosystemleistungen, Biodiversitätsschutz und landwirtschaftliche Nutzung in Einklang zu bringen. Für Eigentümer und Nutzer der Flächen soll zugleich eine „dauerhafte wirtschaftliche Perspektive“ entstehen. Nach Auskunft des Umweltministeriums befindet sich das Papier auf der Zielgeraden und soll Ende des Jahres veröffentlicht werden. Es ist als Handlungsleitfaden mit fachlich empfehlendem Charakter vorgesehen; konkrete Flächenziele sollen darin jedoch nicht festgeschrieben werden.
Umweltverbände halten den bisherigen Ansatz für zu zögerlich. Der sächsische Landesverband des BUND kritisiert, der Moorschutz gehe bislang nicht über einzelne Modellprojekte hinaus. Nötig sei, einen wesentlichen Teil der Flächen wiederzuvernässen – sowohl in den Lausitzer Niedermooren als auch in den erzgebirgischen Hochmooren, fordert Landesvorsitzender Felix Ekardt. Das Landesamt für Umwelt verweist darauf, dass sich der Zustand entwässerter Flächen generell weiter verschlechtere, während dort, wo Wiedervernässungsmaßnahmen eingeleitet wurden, Anzeichen einer Stabilisierung zu beobachten seien.
Konfliktfrei ist die Revitalisierung der Moorstandorte nicht. Laut Umweltministerium bremsen vor allem komplexe Eigentumsverhältnisse, die Finanzierung umfangreicher Projekte und Nutzungskonflikte mit Landwirtschaft und Trinkwasserschutz den Fortschritt. Aktuell laufen Renaturierungs- und Schutzvorhaben unter anderem in der Mothäuser Heide im Erzgebirge und im Dubringer Moor im Landkreis Bautzen. Parallel bereitet Sachsen mehrere Anträge im Rahmen der Bundesförderrichtlinie „1.000 Moore“ vor, um zusätzliche Mittel für neue Projekte einzuwerben. Mit der seit diesem Jahr angebotenen Beratungsstelle „MoSa – Moorbodenschutz in den Moorregionen Sachsens“ versucht das Landesamt zudem, Akteure vor Ort fachlich zu unterstützen und weitere Flächen für den Moorschutz zu gewinnen.