CCBill IE Limited erhält von irischer Zentralbank Zulassung als Zahlungsinstitut

16.06.2026

DUBLIN, 16. Juni 2026 /PRNewswire/ -- CCBill IE freut sich bekannt zu geben, dass das Unternehmen von der irischen Zentralbank die Zulassung als Zahlungsinstitut erhalten hat.

Dieser Meilenstein ist das Ergebnis einer umfassenden behördlichen Überprüfung der Unternehmensführung, des Compliance-Rahmens, der operativen Kontrollmechanismen und der Risikomanagementprozesse von CCBill IE. Die irische Zentralbank gilt weltweit als eine der strengsten Finanzaufsichtsbehörden, weshalb dies eine bedeutende Errungenschaft für das Unternehmen darstellt.

Colin Canny, General Manager and Executive Director von CCBill IE, kommentierte: „Diese Zulassung stärktdie Position von CCBillals vertrauenswürdiger Zahlungsdienstleisterund unterstützt gleichzeitig unser weiteres Wachstum in ganz Europa." Mit unserem europäischen Hauptsitz in Dublin bauen wir unsere lokale Präsenz aus und investieren in Mitarbeitende, Prozesse und Infrastruktur, um Händlern in der gesamten Region einen noch besseren Service bieten zu können."

Jake Powers, COO von CCBill LLC, ergänzte: „Dieser Erfolg ist ein entscheidender Schritt in unserer globalen Strategie und spiegelt unser Bekenntnis zu höchsten Standards in Bezug auf Professionalität, Compliance und operative Exzellenz wider, während wir unsere Aktivitäten in Europa weiter ausbauen."

Die Zulassung ermöglicht esCCBill IE, regulierte Zahlungsdienste in ganz Irland und – vorbehaltlich der Erfüllung der jeweils geltenden aufsichtsrechtlichen Anforderungen – im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) anzubieten. Dies stärkt die Fähigkeit des Unternehmens, Händler in ganz Europa zu unterstützen und gleichzeitig im Rahmen eines der weltweit angesehensten regulatorischen Rahmenwerke zu agieren.

Informationen zuCCBill

CCBill ist ein globaler Anbieter von Zahlungslösungen, der Unternehmen weltweit sichere, skalierbare und den gesetzlichen Vorschriften entsprechende Zahlungsabwicklungsdienste bereitstellt. CCBill hat es sich zur Aufgabe gemacht, den sich ständig ändernden Bedürfnissen von Händlern und Verbraucherinnen und Verbrauchern gerecht zu werden, und unterstützt derzeit über 30.000 Händler in 197 Ländern.

CCBill setzt mit seinen firmeneigenen Lösungen für Zahlungsabwicklung, Betrugsschutz, Rechnungsstellung und Mitgliederverwaltung hohe Maßstäbe in Sachen E-Commerce-Compliance und wird von Millionen von Käuferinnen und Käufern weltweit aufgrund des transparenten, bequemen und sicheren Zahlungserlebnisses geschätzt, das es bietet.

Kontakt: CCBill Public Relations | CCBillNewsFeed@ccbill.com

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WIdO-Analyse: Prävention könnte Hunderttausende Demenzerkrankungen verhindern

15.06.2026

Die Zahl der Demenzerkrankungen in Deutschland könnte bis 2060 deutlich ansteigen und das Versorgungssystem spürbar unter Druck setzen. Nach neuen Prognosen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) dürfte die Zahl der Betroffenen bei weiter steigender Lebenserwartung von derzeit rund 1,3 Millionen auf bis zu 2,1 Millionen zunehmen. Grundlage der Berechnungen ist ein kleinräumiges Prognoseverfahren, das das Institut gemeinsam mit den Universitäten Trier, Rostock und Köln entwickelt hat.

Die Analyse reicht hinunter bis auf die Ebene von 400 Kreisen und kreisfreien Städten und macht deutliche regionale Unterschiede sichtbar. Bereits 2020 lag der Anteil der Demenzkranken zwischen 1,0 Prozent in Tübingen und 2,6 Prozent in der brandenburgischen Prignitz. Für das Jahr 2060 erwarten die Forscher eine Spanne von 1,7 Prozent Demenzkranken in München bis zu 6,2 Prozent im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg. Besonders betroffen sind damit vor allem ländliche Regionen im Osten, die überdurchschnittlich altern.

Parallel zur wachsenden Zahl von Demenzfällen schrumpft der Pool potenzieller Pflege- und Betreuungspersonen im Erwerbsalter. Laut Studie kamen im Jahr 2020 rechnerisch noch 38 Menschen im erwerbsfähigen Alter auf einen Demenzfall. Bis 2060 dürfte dieses Verhältnis auf 21 Erwerbspersonen pro Fall sinken. Damit würden deutlich mehr Erkrankte von einer deutlich kleineren Zahl potenziell Erwerbstätiger versorgt werden müssen – mit entsprechenden Konsequenzen für Pflegeinfrastruktur, Kommunen und Sozialversicherungen.

Die Autoren der Studie betonen zugleich, dass der prognostizierte Anstieg nicht zwangsläufig ist. Nach heutigem wissenschaftlichem Stand lassen sich Demenzrisiken durch Prävention spürbar senken. Eine konsequentere Behandlung von Bluthochdruck und Diabetes, der Verzicht auf Rauchen oder ein höheres Bildungsniveau könnten dazu beitragen, etwa die Hälfte der Neuerkrankungen zu vermeiden. In einem solchen Szenario würde sich die Zahl der Demenzfälle im Jahr 2060 nicht weiter erhöhen, sondern sich auf einem Niveau zwischen 1,3 und 1,5 Millionen stabilisieren. Die Spannbreite der Projektionen zeigt damit, wie stark der künftige Versorgungsdruck von heute eingeleiteten Präventionsstrategien abhängen dürfte.