In der Pressemitteilung „Mews stellt das Betriebssystem für das Gastgewerbe vor", die am 28. Mai 2026 von Mews über PR Newswire veröffentlicht wurde, gab es einige Unstimmigkeiten in der Branchenterminologie. Um sicherzustellen, dass der Text vollständig korrekt ist, wurde er überarbeitet. Die vollständig korrigierte Mitteilung folgt unten:
Mews präsentiert das Managementsystem für das Gastgewerbe
Fünf neue Produkte - Revenue Management, Distribution, Guest Messaging, Automations und Finances - vereint in einem KI-nativen Managementsystem, entworfen für das Gastgewerbe.
AMSTERDAM, 28. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Das durchschnittliche Hotel arbeitet mit acht bis zehn verschiedenen Softwareanbietern: einem Property Management System (PMS) für Reservierungen, einem Revenue Management System (RMS) für die Preisgestaltung, einem Channel Manager für den Vertrieb, einem Posteingang für Gästenachrichten, einem Check-in-Kiosk, einem Kassensystem (POS) für Speisen und Getränke sowie einem Tool zur Rechnungsverwaltung. Jedes dieser Tools löst ein Problem. Zusammen schaffen sie ein größeres.

Hoteliers verbringen Stunden damit, Systeme abzustimmen, die eigentlich übereinstimmen sollten. Jede Übergabe kostet Geld, jede nicht zugeordnete Aktualisierung ist ein Support- und Sicherheitsrisiko und jede Kategorie bedeutet eine weitere Zeile auf der Rechnung. Laut einer aktuellen Mews-Umfrage unter 500 Hoteliers in fünf Ländern erwarten Hoteliers von neuen KI-Investitionen nicht einfach mehr KI. Stattdessen möchten sie, dass ihre bestehenden Systeme besser zusammenarbeiten.1
Vierzehn Jahre Arbeit an einer Lösung.
Seit vierzehn Jahren sieht Mews, wohin sich die Branche entwickelt, bevor es andere tun. 2014 führte Mews den ersten Online-Check-in der Hotelbranche ein. 2015 folgten die erste offene API für Hotelsoftware, das erste nativ in ein PMS integrierte Gästekommunikationstool und die ersten in das PMS eingebetteten Zahlungsfunktionen. 2018 wurde der erste Online-Check-out durchgeführt. 2025 stellte Mews den ersten integrierten mobilen digitalen Schlüssel vor. Und allem zugrunde liegt SpaceTime (2021) – das einzige Datenmodell im Gastgewerbe, das Zeit und Raum als kontinuierliche Ressourcen behandelt und nicht als die Abstraktionen von Zimmern und Übernachtungen, die Hotelsoftware seit den 80er-Jahren verwendet. Jede dieser Premieren war eine Wette darauf, dass sich die Grenzen zwischen Hotelsystemen auflösen werden. Heute zahlt sich diese Wette aus.
„Das Gastgewerbe orientiert sich seit Jahrzehnten an einer Kategorisierung, die vor 40 Jahren entworfen wurde. PMS, RMS, CRS, CRM und POS sind einfach Abkürzungen, die von Softwarefirmen erfunden wurden, um mehr Software zu verkaufen. Auf Mews gibt es diese Kategorien nicht als separate Systeme. Sie bilden einen einzigen Workflow mit einem Datenmodell, das KI auf allen Ebenen nutzt. Das ist der iPhone-Moment des Gastgewerbes und heute zeigen wir, wie das Ganze aussieht", so Richard Valtr, Gründer von Mews.
Eine Plattform.
Auf Mews Unfold stellt Mews heute fünf Produkte vor, die das KI-native Mews Managementsystem als erste einheitliche Plattform und Datenebene für das Gastgewerbe vervollständigen.
Mews RMS bettet die dynamische Preisgestaltung nativ in die Plattform ein, indem es 150 Millionen Preisberechnungen pro Tag durchführt und die Raten ohne manuelle Eingriffe an die Live-Nachfrage anpasst. Dadurch steigt der Umsatz pro Quadratmeter im Durchschnitt um 13,7 % gegenüber Hotels ohne RMS.2
Mews Channel Manager powered by SiteMinder bringt den Vertrieb über eine branchenweit einzigartige technische Partnerschaft nativ in die Plattform ein und verbindet Hotels mit über 400 Online-Reiseagenturen (OTAs). Ein Vertrag, eine Abrechnung, ein Support-Team.
Guest Messaging ist ein zentraler Posteingang für die Gästekommunikation. Er bündelt WhatsApp-, SMS-, OTA-Nachrichten sowie E-Mails und verknüpft sie mit dem vollständigen Kontext der Reservierung, des Gästeprofils und des Zimmers. Der native Mews Agent kann die Konversation autonom führen sowie Aufgaben selbstständig erkennen, zuordnen und verwalten.
Automations setzen Erkenntnisse über Gäste automatisch in die Tat um, indem sie etwa wiederkehrende Gäste upgraden, Extras anbieten und Aufgaben an das richtige Team weiterleiten. Die zugrundeliegenden Workflows lassen sich aus Vorlagen erstellen, visuell anpassen oder in natürlicher Sprache beschreiben.
Accounts Receivable integriert den gesamten B2B-Workflow von der Rechnungsstellung bis zum Zahlungseingang in die Plattform. So wird die branchenübliche Verzögerung von sieben bis acht Tagen bei der Rechnungsstellung durch eine automatische Ausstellung bei Rechnungsabschluss ersetzt, die einen vollständig automatisierten Abgleich ermöglicht.
„Unsere Aufgabe ist es nicht, das Bestehende neu zu schaffen, sondern alles, was Hotels brauchen, an einem Ort zu vereinen. Eine im letzten Monat veröffentlichte unabhängige IDC-Studie zeigt, was dabei herauskommt: Hotels, die mit dem Mews Managementsystem arbeiten, erzielen ein Umsatzwachstum von 8,7 %, einen jährlichen Mehrwert von 350.000 € pro 100 Zimmer und einen ROI von 476 % innerhalb von drei Jahren mit einer Amortisationszeit von vier Monaten.3 Eine Plattform, ein Datenmodell, eine Rechnung", betont Matthijs Welle, CEO von Mews.
Für das Hotel entworfen.
Preisgestaltung führt zum Vertrieb. Vertrieb zur Buchung. Buchung zur Konversation. Konversation zum Check-in. Check-in zum Gästekonto. Gästekonto zur Rechnung. Rechnung zur Bank. Eine Plattform. Ein Datenmodell. Eine Rechnung. Die Plattform ist da. Was darauf aufbaut, ist die Zukunft.
Über Mews
Mews ist das Managementsystem für das Gastgewerbe, das die Arbeitsabläufe in den Bereichen Umsatz, Betriebsabläufe und Guest Journey vereinheitlicht, damit Teams die alltäglichen Dinge automatisieren und sich auf unvergessliche Gästeerlebnisse konzentrieren können. Die Mews Plattform umfasst PMS, POS, RMS, Housekeeping und Payments, um Hoteliers dabei zu helfen, vom Property Management zum Profitmanagement überzugehen. Das Unternehmen, das 15.000 Kunden in 85 Ländern betreut, wurde vom Hotel Tech Report als Bestes PMS (2024, 2025, 2026) und Bestes Kassensystem (2026) ausgezeichnet und sechs Jahre in Folge unter den besten Arbeitsplätzen in der Hoteltechnikbranche aufgeführt.
Medienkontakt: press@mews.com
1 Mews H1 2026 Hotelierumfrage, Dezember 2025 bis März 2026, n=500 Hoteliers in den USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich und Deutschland.
2 Basierend auf der Methodik der kausalen Inferenz über Unterkünfte, die Mews RMS mit aktivierten automatischen Empfehlungen seit neun oder mehr Monaten nutzen, im Vergleich zu einer Kontrollgruppe von Mews-Kunden ohne RMS.
3 IDC-Studie "Business Value of Mews", April 2026, n=8 Kunden aus dem Gastgewerbe.

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In Berlin und im saarländischen Völklingen haben Tausende Stahlarbeiter und Unterstützer gegen eine weitere Zuspitzung der Krise in der deutschen Stahlindustrie demonstriert. Unter dem Motto „Stahl hat Zukunft – bei uns!“ zogen Beschäftigte vom Brandenburger Tor zum Bundeswirtschaftsministerium, parallel formierten sich im Saarland mehrere Demonstrationszüge. Nach Angaben der IG Metall nahmen in Berlin rund 1.700 Beschäftigte aus mehr als 40 Betrieben teil, die Polizei zählte dort etwa 900 Menschen. In Völklingen kamen laut Polizei 8.500 Teilnehmer zusammen.
Die Branche steht nach Einschätzung von Gewerkschaften und Politikern unter massivem Druck. Genannt werden die schwache Konjunktur, Probleme in wichtigen Kundenindustrien wie dem Automobilbau, hohe Energiepreise und Konkurrenz durch preisgünstigen Stahl, vor allem aus Asien. Zusätzlich belasten hohe US-Zölle auf Stahlimporte die exportorientierten Hersteller, die in Regionen wie Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und dem Saarland besonders stark vertreten sind. Die IG Metall fordert deshalb zusätzliche politische Unterstützung, um Arbeitsplätze und industrielle Wertschöpfung zu sichern.
Im Zentrum der Proteste steht zugleich die Frage, wie die Dekarbonisierung der Stahlproduktion finanziell und regulatorisch abgesichert werden kann. Unternehmen wie Salzgitter und Saarstahl haben bereits mit dem Umbau in Richtung „grünen“ Stahl begonnen. Neue Anlagen, die zunächst mit Erdgas und später mit Wasserstoff betrieben werden sollen, erfordern allerdings hohe Investitionen, während der Markt für klimafreundlichen Stahl noch am Anfang steht. Der Konzern ArcelorMittal hat Pläne für einen klimaneutralen Umbau seiner Werke in Bremen und Eisenhüttenstadt für 2025 gestoppt, was in der Branche als Warnsignal gilt.
Zentrale Streitfrage ist der europäische Emissionshandel. Die IG Metall und Vertreter aus dem Saarland warnen vor einer Aufweichung der Klimavorgaben, weil dies nach ihrer Einschätzung die Planungssicherheit für Unternehmen untergraben und laufende Transformationsprojekte gefährden könnte. Die saarländische Europaabgeordnete Manuela Ripa bezeichnet die Stahlindustrie als „Rückgrat“ der Region und fordert, frühe und umfangreiche Investitionen in klimafreundliche Technologien politisch zu honorieren. Ministerpräsidentin Anke Rehlinger warnte in einem Schreiben an Bundeskanzler Friedrich Merz vor einer „Rolle rückwärts“ beim Umbau der Stahlindustrie, während die EU-Kommission im Juli Vorschläge für eine Revision des Emissionshandels vorlegen will.
Die IG Metall sieht den Emissionshandel nur als „Spitze des Eisbergs“ und verweist auf die Kombination aus globalem Wettbewerbsdruck, Handelskonflikten und Transformationskosten. Der stellvertretende Gewerkschaftsvorsitzende Jürgen Kerner betonte, die Branche wolle klimaneutrale Produktion erreichen, benötige dafür aber verlässliche politische Rahmenbedingungen. Aus Sicht der Demonstranten geht es damit nicht nur um einzelne Standorte oder Betriebe, sondern um die langfristige Zukunft ganzer Industrieregionen in Deutschland.