BrowserStack bringt mit „Test Companion" eine agentenbasierte KI auf den Markt, die eine vollständige Testautomatisierung in die IDE integriert

30.07.2026

DUBLIN, 30. Juli 2026 /PRNewswire/ -- BrowserStack, die führende KI-native Softwaretestplattform, hat heute den Test Companion vorgestellt, eine in die integrierte Entwicklungsumgebung (Integrated Development Environment, IDE) integrierte agentenbasierte KI für die Testautomatisierung. Die Lösung wurde speziell für QA-Teams und Automatisierungsingenieure entwickelt und beschleunigt die Erstellung, Ausführung, Fehlerbehebung und Wartung von Tests für Web- und mobile Anwendungen.

AI-powered Testing, right inside your IDE.

KI-Programmierassistenten haben das Schreiben von Software zwar deutlich beschleunigt, doch diese Geschwindigkeit schlägt sich nicht in den Releases nieder. Eine aktuelle Studie des NBER aus dem laufenden Jahr hat ergeben, dass KI-Programmierassistenten die Anzahl der Commits zwar um 180 % steigerten, die Anzahl der Releases aber lediglich um 30 % zunahm. Das Testen ist Teil dieser Lücke: Programmierassistenten wie GitHub Copilot, Cursor und Claude Code können zwar Testcode generieren, sind jedoch nicht speziell auf den Kontext, die Infrastruktur und die Arbeitsabläufe ausgelegt, die im gesamten Testlebenszyklus erforderlich sind.

Test Companion schließt diese Lücke mit einem in die IDE integrierten Test-Harness, der vom ersten Tag an mit dem bestehenden Code, den Frameworks und dem Test-Stack eines Teams zusammenarbeitet – ganz ohne Einrichtung oder Kontextwechsel.

  • Vollständiger Testzyklus in der IDE: Generiert Testfälle, erstellt und führt Testskripte aus, analysiert und behebt Fehler und arbeitet direkt mit Browsern und Endgeräten – für funktionale Tests, visuelle Tests, Barrierefreiheitstests und API-Tests.
  • Basierend auf echtem Code und echten Geräten: Versteht bestehende Automatisierungs-Frameworks, Page Objects, Hilfsfunktionen und Konventionen und validiert auf mehr als 30.000 realen Endgeräten und Browsern.
  • Entwickelt für spezialisierte Test-Workflows: Nutzt benutzerdefinierte Skills und Sub-Agenten für Ursachenanalyse, Test-Self-Healing und visuelle Tests – jeweils mit speziell abgestimmten Prompts, Tools und Orchestrierungsmechanismen.
  • Nahtlose Integration in bestehende Toolchains: Unterstützt Playwright, Selenium, Cypress, Appium, WebdriverIO und TestNG und lässt sich ohne zusätzlichen Integrationsaufwand in Jira sowie Testmanagement- und Reporting-Lösungen einbinden.
  • Entwickelt für unternehmensweite Standardisierung: Bietet QA-Teams eine einheitliche Testumgebung mit gemeinsamen Modellen, Guardrails, Governance-Mechanismen und lückenloser Nachvollziehbarkeit und unterstützt regulierte Teams dabei, den Überblick über Testabdeckung und Agentenaktivitäten zu behalten.

„Fünfzehn Jahre Erfahrung in der Entwicklung für Testteams haben uns gelehrt, dass ein Test nie endgültig fertig ist. Die Anwendung ändert sich, der Test funktioniert nicht mehr, und jemand muss das Problem beheben. Jede KI, die nur Tests schreibt, bewältigt damit den einfachen Teil. Test Companion deckt den gesamten Zyklus ab, und genau das macht den Unterschied", sagt Nakul Aggarwal, CTO und Mitbegründer von BrowserStack.

Test Companion ist die neueste Ergänzung des KI-Portfolios von BrowserStack. 2025 brachte das Unternehmen BrowserStack AI auf den Markt, – eine Suite mit mehr als 20 Agenten , die den gesamten Testlebenszyklus abdecken. Darauf folgte der Open-Source BrowserStack MCP Server, der die Testplattform des Unternehmens mit KI-Tools wie GitHub Copilot, Cursor und Claude verbindet. Test Companion erweitert diese Intelligenz auf die IDE und integriert agentenbasiertes Testen direkt in bestehende Workflows.

Mehr als 1.000 Teams nutzen Test Companion bereits, um Tests bis zu viermal schneller zu erstellen, zu debuggen und zu pflegen. Der Companion ist ab sofort verfügbar und kann installiert werden über den Marketplace – in VS Code, JetBrains, Cursor und Antigravity.

Informationen zu BrowserStack 

BrowserStack ist die führende Plattform für Softwaretests, die mithilfe von künstlicher Intelligenz Entwicklern und QA-Teams hilft, qualitativ hochwertige Software in kürzester Zeit zu liefern. Auf BrowserStack vertrauen über 50.000 Teams, darunter Amazon, Microsoft sowie NVIDIA, und die Plattform führt täglich mehr als drei Millionen Tests in 21 globalen Rechenzentren durch. Die Plattform bietet Teams sofortigen Zugriff auf über 30.000 reale Geräte und Browser.

BrowserStack wurde 2011 gegründet und ist ein privat geführtes Unternehmen, das von Accel, Bond und Insight Partners unterstützt wird. Weitere Informationen finden Sie auf https://www.browserstack.com.

Medienkontakt 

PR-Team

press@browserstack.com

 

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Nach Bauverzögerung: Bahn öffnet Kernkorridor Hamburg–Berlin mit Einschränkungen

15.06.2026

Nach gut zehn Monaten Bauzeit ist die stark befahrene Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin wieder vollständig in Betrieb – allerdings mit sechs Wochen Verspätung gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan. Am frühen Morgen fuhr der erste Fernzug um 5.36 Uhr mit leichter Verspätung vom Hamburger Hauptbahnhof in Richtung Hauptstadt ab, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Bereits seit Samstagabend nutzen Güterzüge den Korridor, seit Sonntag rollen auch wieder Fern- und Regionalzüge regulär über die sanierte Verbindung.

Für Tausende Pendlerinnen und Pendler entfällt damit der belastende Ersatzverkehr mit Bussen. Während der Generalsanierung war der Fernverkehr über Stendal und Uelzen umgeleitet worden, regionale Verbindungen zwischen Hamburg und Berlin fielen monatelang aus. Schon Mitte Mai hatte die Bahn einen ersten Teilabschnitt entlastet und die durchgehende Verbindung zwischen Hamburg und Schwerin wieder aufgenommen. Nun ist die gesamte Achse zurück im Netz – die Bahn warnt jedoch vor Anlaufschwierigkeiten und empfiehlt, Fahrzeiten vorab zu prüfen.

Die Wiederinbetriebnahme verläuft holprig. Am ersten Betriebstag sammelten sich auf der frisch sanierten Strecke Verspätungen von mindestens 15 Minuten, teils deutlich darüber. Fernzüge benötigten am Sonntag in der Regel mehr als zwei Stunden und 15 Minuten zwischen den Hauptbahnhöfen, obwohl die schnellsten ICE nach Abschluss der Arbeiten eigentlich in rund einer Stunde und 47 Minuten verkehren sollen. Hintergrund ist unter anderem, dass das für Tempo 230 ausgelegte LZB-Zugsicherungssystem auf Teilen der Trasse noch nicht abgenommen ist. Auf diesen Abschnitten gilt vorerst das PZB-System mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 160 Stundenkilometern.

Die Bauarbeiten auf der 2025 begonnenen Generalsanierung umfassten nach Bahnangaben die Erneuerung von 165 Kilometern Gleisen und die Instandsetzung weiterer 61 Kilometer. Zudem wurden 249 Weichen eingebaut und 28 Bahnhöfe modernisiert. Der ursprünglich bis Ende April angesetzte Abschluss verzögerte sich durch einen harten Winter und gefrorenen Boden, der den Zeitpuffer aufbrauchte. Mit der jetzt abgeschlossenen Kernsanierung ist die Verbindung zwischen den beiden größten deutschen Städten infrastrukturell deutlich erneuert, ihre geplante Höchstleistung im Fahrplanbetrieb dürfte aber erst erreicht werden, wenn die technischen Zugsicherungssysteme auf der gesamten Strecke vollumfänglich verfügbar sind.