Bridge to Life kündigt Vorträge und Posterpräsentationen auf dem internationalen Kongress 2026 der Internationalen Lebertransplantationsgesellschaft (ILTS) in Genf, Schweiz, vom 6. bis 9. Mai 2026 an

28.04.2026

Präsentationen zu hypothermic oxygenated perfusion (HOPE) mit VitaSmart™ bei Lebertransplantationen, einschließlich pädiatrischer Patienten und partieller Transplantate

DULUTH, Ga., 28.April 2026 /PRNewswire/ -- Bridge to Life™ Ltd., ein globaler Innovator im Bereich der Organkonservierungslösungen und der Perfusionstechnologie, gab heute die Präsentation von 12 akzeptierten Abstracts (fünf mündliche Präsentationen, darunter eine Plenarsitzung, und sieben Posterpräsentationen, darunter eine Nachzüglerpräsentation) auf dem internationalen Kongress 2026 der International Liver Transplantation Society (ILTS) bekannt. Die Konferenz soll vom 6. bis 9. Mai 2026 in Genf, Schweiz, stattfinden.

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Alle Zeiten sind mitteleuropäische Sommerzeit (CEST), UTC+2.

Mündliche Abstract-Präsentationen

Abstrakter Titel: "Spenderserum-FMN spiegelt mitochondriale Schädigung wider und sagt Ergebnisse nach Lebertransplantation voraus: Eine metabolische Spendersignatur der Transplantatqualität"

Session Title: Mündliche Sitzung 4: Auswahlkriterien, Patientenauswahl, Organzuweisung

Datum/Uhrzeit: Donnerstag, 7. Mai 2026 um 13:45 - 15:00 Uhr

Referent: Fatma Selin Yildirim, Cleveland Klinik

Abstract Titel: "Prolonged HOPE Preserves Mitochondrial Function and Enables Logistical Flexibility in Liver Transplantation"

Session Title: Mündliche Sitzung 5: Grundlagenforschung, translationale Forschung und Toleranzinduktion 1

Datum/Uhrzeit: Donnerstag, 7. Mai 2026 um 15:15 Uhr - 16:30 Uhr

Referent: Omer Faruk Karakaya, Cleveland Klinik

Abstrakter Titel: "Mikrobiologie des Perfusats vor und nach hypothermischer sauerstoffhaltiger Perfusion: A Missing Piece in Graft Assessment"

Session Title: Mündliche Sitzung 7: Immunsuppression und Infektion

Datum/Uhrzeit: Freitag, 8. Mai, 10:45 - 12:00 Uhr

Referent: Marco Pascale, Policlinico Universitario Agostino Gemelli

Abstract Titel: "A Donor Risk Factor-Inclusive Machine Learning Equation for Predicting Cholangiocarcinoma Recurrence After Liver Transplantation"

Session Title: Mündliche Sitzung 13: Komorbiditäten und Ergebnisse von Lebertransplantationen II

Datum/Uhrzeit: Freitag, 8. Mai, 14:45 - 16:00 Uhr

Referent: Laura Batista De Oliveira, Cleveland Clinic

Abstrakter Titel: "Erweiterte hypotherme sauerstoffhaltige Perfusion bei pädiatrischen Leberteiltransplantationen: A Bicentric UK Experience"

Session Title: Plenarvortrag Sitzung 2

Datum/Uhrzeit: Samstag, 9. Mai, 8:00 - 9:15 Uhr

Referent: Alba Bueno, Kinderkrankenhaus von Birmingham

Poster-Präsentationen

Late-Breaking Abstract:

Titel des Posters: Sequentielle normotherme regionale Perfusion und hypothermische sauerstoffhaltige maschinelle Perfusion bei Lebertransplantaten von Spendern nach dem Kreislauftod können vor ischämischer Cholangiopathie schützen

Referent: Sergio Cortese, Krankenhaus Universitario Gregorio Maranon

Titel des Posters: Drei Jahre Erfahrung mit dem Einsatz von HOPE in einem einzigen Zentrum

Referent: Dora Gomez Pasantes, Complejo Hospitalario Universitario A Coruna

Poster Titel: "Hypothermic Oxygenated Perfusion (HOPE) erweitert die Kriterien für die Spenderakzeptanz bei optimalen Ergebnissen: A Multicenter Matched-Cohort Study"

Referent: Luis Secanella, Universitäres Krankenhaus von Bellvitge

Poster Titel: "Die Wiederherstellung der weggeworfenen Lebern mit Hilfe der Hoffnung"

Referent: Mireia Caralt, Krankenhaus Universitario Vall d'Hebron

Titel des Posters: "Auswirkungen von HOPE auf sehr alte DCD-Lebern (>70 Jahre): Insights from a Belgian Bi-Centeric Experience"

Referent: Maxime Foguenne, Universitätskliniken Saint-Luc

Poster Titel: "Vorläufige Erfahrungen eines einzelnen Zentrums mit hypothermischer maschineller Perfusion bei Lebertransplantationen mit Spendern, die erweiterte Kriterien erfüllen"

Referent: Oscar Caso, Krankenhaus Universitario Doce de Octubre

Poster Titel: "Vom Perfusat abgeleitete biochemische Marker während der hypothermen sauerstoffhaltigen Perfusion sagen frühe Allotransplantat-Dysfunktion nach Lebertransplantation voraus"

Sprecher:Marco Pascale, Policlinico Universitario Agostino Gemelli

Symposium Bridge to Life

Bridge to Life wird auch ein Mittagssymposium sponsern, "The Future of Machine Perfusion": Combining Strategies, Optimizing Care, and Expanding Possibilities", am 7. Mai, 12:45 - 13:45 Uhr MESZ (UTC+2) im Palexpo Convention Centre 1, Raum K.

Zu den Rednern gehören:

  • Damiano Patrono, MD, PhD, AOU Citta della Salute e della Scienza, Torino
  • Rebeca Mateos, MD, Universitätskrankenhaus Birmingham
  • Andrea Schlegel, MD, MBA, Cleveland Clinic Ohio

Informationen zu Bridge to Life™ Ltd

Bridge to Life™ Ltd ist ein Marktführer im Bereich der Organkonservierung und bietet erstklassige Produkte wie Belzer UW®, EasiSlush® und das VitaSmart™ Hypothermic Oxygenated Perfusion System an. Mit einem starken Fokus auf Produktqualität, Innovation und Zugänglichkeit bedient das Unternehmen weltweit führende Transplantationszentren und Organbeschaffungsorganisationen und arbeitet mit ihnen zusammen.

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Von Braunschweig bis München: Die juristische Bilanz des VW-Dieselskandals

14.04.2026

Mehr als zehn Jahre nach Bekanntwerden der Manipulationen an Diesel-Fahrzeugen von Volkswagen geht die strafrechtliche Aufarbeitung in eine weitere Runde. Vor dem Landgericht Braunschweig beginnt ein dritter großer Betrugsprozess im Zusammenhang mit der sogenannten Abschaltsoftware. Angeklagt sind fünf zum Teil ehemalige Mitarbeiter des Konzerns und eines Zulieferers. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen unter anderem Beihilfe zum gewerbsmäßigen Betrug vor; im Falle einer Verurteilung drohen mehrjährige Haftstrafen. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Im Mittelpunkt steht erneut die Software, mit der Millionen Fahrzeuge der VW-Marken auf Prüfständen bessere Abgaswerte erreichten als im regulären Straßenbetrieb. Nach Auffassung der Ermittler entstand den Käufern dadurch ein Milliardenschaden. Die nun angeklagten Beschuldigten sollen zwischen November 2006 und September 2015 in unterschiedlichen Zeiträumen an Entwicklung und Implementierung der Funktion beteiligt gewesen sein oder sie unterstützt haben. Ziel sei es gewesen, Volkswagen hohe Gewinne zu sichern und darüber mittelbar von Gehalts- und Bonuszahlungen zu profitieren.

Der neue Prozess fügt sich ein in eine Serie von Verfahren, mit denen deutsche Gerichte den Dieselskandal juristisch aufarbeiten. Bereits im Mai 2025 endete nach mehreren Jahren Verhandlung der erste große Betrugsprozess in Braunschweig mit Urteilen gegen vier Angeklagte: Zwei erhielten Haftstrafen, zwei Bewährungsstrafen. Die Verurteilten sehen sich als Bauernopfer und haben Revision eingelegt; eine Entscheidung darüber steht aus, der tatsächliche Haftantritt dürfte sich entsprechend verzögern. Ein zweites Verfahren gegen fünf teils ehemalige Führungskräfte des Konzerns läuft seit November 2025, den vier Männern und einer Frau werden unter anderem Betrug, Steuerhinterziehung und strafbare Werbung vorgeworfen. Für diesen Prozess sind Termine bis mindestens Ende 2026 angesetzt.

Prominent, aber derzeit ruhend, bleibt das Verfahren gegen den früheren Vorstandschef Martin Winterkorn. Er war im ersten Braunschweiger Prozess zunächst Mitangeklagter, sein Verfahren wurde jedoch aus gesundheitlichen Gründen abgetrennt und wegen Verhandlungsunfähigkeit vorläufig eingestellt. Winterkorn hatte vor Gericht strafrechtliche Verantwortung zurückgewiesen. Ein rechtskräftiges Urteil im Kontext der Dieselaffäre liegt hingegen aus München vor: Ex-Audi-Chef Rupert Stadler wurde dort zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und neun Monaten sowie zur Zahlung von 1,1 Millionen Euro verurteilt. Parallel dazu hatte VW in den USA, wo der Skandal 2015 durch eine Mitteilung der Umweltbehörde EPA öffentlich geworden war, bereits mehr als 20 Milliarden Dollar an Strafen und Entschädigungen gezahlt; frühere Mitarbeiter wurden dort zu langen Freiheitsstrafen verurteilt.