Arctech-Flaggschiff SkyLine II: Neue Funktionen erschließen das Potenzial komplexer Solarprojekte

08.04.2026

KUNSHAN, China, 8. April 2026 /PRNewswire/ -- Da erstklassige Flächen immer knapper werden, verlagert sich der Ausbau der Photovoltaik auf komplexes Gelände wie Berge, Hügel und Hänge. Herkömmliche Tracking-Systeme haben Schwierigkeiten bei der Anpassung an das Gelände, verursachen hohe Kosten für die Standortvorbereitung und führen zu Einbußen bei der Effizienz. Das SkyLine II All-Terrain Intelligent Tracking System von Arctech wurde entwickelt, um diese Herausforderungen mit vier Kernwerten zu bewältigen.

All-Terrain-Anpassungsfähigkeit: Das Investitionspotenzial jedes Quadratzentimeters Land erschließen Dank einer Anordnung mit kurzen Pfählen und einem 1V3-Verbindungsdesign passt sich das System an Hänge von bis zu 30° an und steigert die installierte Leistung pro Flächeneinheit um 40–50 %. Dadurch werden schwierige Standorte zu wertvollen Anlagen.

Zuverlässigkeit in allen Szenarien: Intelligenter Schutz der Anlagen

Das System arbeitet zuverlässig bei Temperaturen von -40 °C bis 80 °C und verfügt über Korrosionsschutz der Klasse C5 für extreme Umgebungen. Ausgestattet mit vier intelligenten Schutzmodi widersteht es Windgeschwindigkeiten von bis zu 70 m/s. Im dynamischen Hagelschutzmodus kann es sich um bis zu 75° neigen, wodurch Beschädigungen an den Modulen um 70 % reduziert werden. Automatische Schneeräum- und Hochwasserschutzmodi erhöhen die Widerstandsfähigkeit der Anlage zusätzlich.

Gemeinsamer Erfolg über den gesamten Lebenszyklus: Maximierung der Projektrendite von der Investition bis zur Amortisation

Die ausgezeichnete Anpassungsfähigkeit an Höhenunterschiede reduziert den Aufwand für den Erdbau um 90 % und die Kosten für Pfahlgründungen um 60 %. Das modulare, vormontierte Design verkürzt sich die Montagezeit vor Ort um 35 %. In Kombination mit KI-gestützten Tracking-Algorithmen senkt das System die Anfangsinvestition um 10 %, reduziert die Stromgestehungskosten (LCOE) um 8,5 %, verbessert die interne Rendite (IRR) um 3 % und steigert die Stromerzeugung um 8 %. Somit liefert es messbaren Mehrwert - vom Entwurf über den Betrieb bis hin zur Wartung.

Kompatibilität mit dem gesamten Ökosystem: Förderung kohlenstoffarmer Praktiken entlang der gesamten Lieferkette

Durch die Reduzierung von Erdarbeiten und den Erhalt der Vegetation trägt das System dazu bei, Bodenerosion zu verhindern und die Kosten für die ökologische Sanierung zu senken. Seine Konstruktion optimiert den Stahlverbrauch und nutzt recycelbare Materialien, wodurch die Kohlenstoffemissionen über den gesamten Lebenszyklus um 15–20 % gesenkt werden. Diese Vorteile verbessern die ESG-Bewertungen von Projekten und unterstützen grüne Finanzierungen sowie die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften.

Die All-Terrain-Lösung von Arctech SkyLine II ist eine direkte Antwort auf den Bedarf der Branche an intelligenteren und zuverlässigeren Lösungen für komplexes Gelände. Mit diesen vier Grundwerten hilft Arctech seinen Kunden, schwieriges Gelände in hochwertige Energieanlagen zu verwandeln.

Als weltweit führender Anbieter von PV-Tracking-Systemen setzt Arctech durch technologische Innovationen weiterhin Maßstäbe in der Branche. Mit weltweit über 50 GW installierter Leistung der SkyLine II-Serie stärkt das sich weiterentwickelnde System die Kernkompetenz des Unternehmens im Bereich der Tracking-Systeme weiter.

Auch in Zukunft wird Arctech sein „Tracker+"-Ökosystem weiterentwickeln und intelligente Nachführung, intelligente Bauweise, Robotik für Betrieb und Wartung sowie Energiespeicherung in Lösungen für den gesamten Lebenszyklus integrieren. Diese Lösungen werden über ein globales Servicenetzwerk bereitgestellt, um eine grünere Energiezukunft zu gestalten.

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Insolvenzen steigen erneut: Gastgewerbe, Bau und Logistik besonders unter Druck

14.04.2026

Die Welle an Unternehmensinsolvenzen in Deutschland setzt sich zu Jahresbeginn fort, auch wenn das Tempo zunächst etwas gedämpfter ausfällt. Im Januar meldeten die Amtsgerichte 1.919 beantragte Firmenpleiten, ein Plus von 4,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Im Dezember war der Anstieg mit knapp 14 Prozent noch deutlich kräftiger ausgefallen. Die Statistik bildet zudem nur die Fälle ab, die von den Gerichten so weit bearbeitet werden, dass sie in die amtliche Erfassung einfließen – der Insolvenzantrag selbst kann laut Bundesamt oft fast drei Monate zurückliegen.

Besonders hart trifft es weiterhin das Gastgewerbe. Hier verzeichneten die Statistiker 9,1 Insolvenzen je 10.000 Unternehmen und damit die höchste Quote aller Branchen. Überdurchschnittlich betroffen waren außerdem Verkehr und Lagerei sowie das Baugewerbe. Die Belastungen aus schwacher Nachfrage, gestiegenen Kosten und dem Ende vieler Pandemie-Sonderhilfen spiegeln sich damit weiter im Insolvenzgeschehen wider, auch wenn die Januar-Zahlen im historischen Vergleich noch nicht die stärksten Ausschläge zeigen.

Ein Blick auf die Quartalsdaten des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) deutet jedoch auf eine deutlich angespanntere Lage hin. Das IWH, das die Entwicklung der Insolvenzen monatlich auswertet, zählte im ersten Quartal 2026 insgesamt 4.573 Firmenpleiten – den höchsten Stand seit mehr als 20 Jahren. Höher lagen die Zahlen zuletzt im dritten Quartal 2005. Allein im März registrierte das Institut 1.716 Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften, 71 Prozent mehr als in einem durchschnittlichen März der Jahre 2016 bis 2019 und damit deutlich über dem Niveau der Vor-Corona-Zeit.

Nach Einschätzung von IWH-Forscher Steffen Müller ist kurzfristig keine nachhaltige Entspannung zu erwarten. Es sei möglich, dass sich die sehr hohen Werte aus dem März im laufenden Quartal wiederholten, sagte er. Bereits 2025 war die Zahl der Unternehmenspleiten nach amtlichen Angaben auf den höchsten Stand seit 2014 gestiegen: 24.064 Fälle entsprachen einem Zuwachs von gut 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Schon 2023 und 2024 hatten die Insolvenzen jeweils um mehr als 20 Prozent zugelegt. Vor diesem Hintergrund dürfte der moderate Januar-Anstieg eher als Zwischenstopp in einem längerfristigen Aufwärtstrend zu werten sein als als Beginn einer Trendwende.