Aravind Eye Care System und Alcon eröffnen in Coimbatore, Indien, ein globales Kompetenzzentrum für die Ausbildung im Bereich Netzhautmedizin

24.07.2026
  • Zweites Kompetenzzentrum baut die Partnerschaft zwischen Alcon und Aravind aus, um die Ausbildung im Bereich der Netzhautversorgung zu stärken
  • Ein spezielles Schulungszentrum wird dazu beitragen, den Zugang zu einer hochmodernen Netzhautversorgung zu erweitern

COIMBATORE, Indien, 24. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Das Aravind Eye Care System und Alcon, weltweit führend im Bereich der Augenheilkunde, gaben heute die Eröffnung des „Aravind Alcon Global Centre of Excellence (CoE)" für die Ausbildung in vitreoretinaler Chirurgie in Coimbatore bekannt. Anknüpfend an die erfolgreiche Eröffnung des „Global Cataract Centre of Excellence" im Jahr 2024 markiert das neue Zentrum die zweite Phase der Partnerschaft zwischen Aravind und Alcon, mit der eine der größten Lücken in der weltweiten Augenversorgung geschlossen werden soll – der Zugang zu Fortbildungen im Bereich der Netzhautheilkunde. Das spezialisierte Kompetenzzentrum für Vitreoretinalchirurgie wird die chirurgischen Kapazitäten stärken, indem es Augenärzten eine fortgeschrittene Ausbildung im Bereich der Netzhautchirurgie ermöglicht und den Zugang zu hochwertiger augenärztlicher Versorgung in unterversorgten Regionen verbessert.

Während die Versorgung bei Grauem Star erfolgreich ausgebaut wurde, ist die Versorgung bei Netzhauterkrankungen aufgrund eines Mangels an ausgebildeten Fachärzten nach wie vor eingeschränkt, insbesondere in Afrika, Lateinamerika und Teilen Asiens. Das im Rahmen des Aravind Eye Care System gegründete Zentrum ist als globales Ausbildungszentrum konzipiert, das praktische chirurgische Schulungen mit skalierbaren virtuellen Bildungsangeboten verbindet und den Schwerpunkt auf praktische chirurgische Fähigkeiten sowie den langfristigen Kapazitätsaufbau legt. Das Zentrum verfügt zudem über ein hochmodernes Nasslabor für die vitreoretinale Ausbildung und wird zunächst jährlich etwa 60 Teilnehmer ausbilden, während es gleichzeitig seine Reichweite durch virtuelle Stipendienprogramme ausweitet.

Bei dieser Gelegenheit erklärte Raj Narayanan, Senior Vice President und President International bei Alcon: „Seit mehr als zwei Jahrzehnten arbeiten Alcon und Aravind partnerschaftlich zusammen, um die chirurgische Ausbildung voranzutreiben und die Augenversorgung weltweit zu stärken. Die Einweihung dieses neuen globalen Kompetenzzentrums für Netzhauterkrankungen ist ein wichtiger Schritt in unserem gemeinsamen Engagement, die nächste Generation von Fachkräften in der Augenheilkunde durch erstklassige Ausbildung und Kompetenzaufbau zu fördern. Wir sind stolz darauf, eine Partnerschaft fortzusetzen, die dazu beiträgt, die Behandlungsergebnisse für Patienten zu verbessern und den Zugang zu hochwertiger Augenversorgung weltweit zu erweitern."

Dr. Narendran, medizinischer Leiter des Aravind Eye Care Hospital in Coimbatore, sagte: „Beim Aravind Eye Care System spielt die Ausbildung von Anfang an eine zentrale Rolle bei unserem Bestreben, unnötige Erblindung zu beseitigen." Seit mehr als zwei Jahrzehnten hilft uns unsere Partnerschaft mit Alcon dabei, dieses Engagement in eine chirurgische Ausbildung von Weltklasse umzusetzen. Wir sind stolz darauf, dass das Aravind Eye Hospital in Coimbatore nun Indiens erstes globales Kompetenzzentrum für Netzhauterkrankungen beherbergt. Dies geschieht zu einem entscheidenden Zeitpunkt, da Netzhauterkrankungen in Indien und weltweit eine immer häufiger auftretende Ursache für Sehverlust sind und der Bedarf an qualifizierten Netzhautchirurgen weiter steigt. Das Zentrum bietet der nächsten Generation von Augenärzten einen strukturierten, praxisorientierten Ausbildungsweg, um komplexe Eingriffe präzise und sicher zu beherrschen. Gemeinsam mit Alcon freuen wir uns darauf, die Augenversorgung zu stärken, die Behandlungsergebnisse für Patienten zu verbessern und den Zugang zu hochwertiger Behandlung für alle zu erweitern, die diese benötigen."

Das Aravind Eye Care System ist weltweit dafür bekannt, eine hochwertige Augenversorgung sowie medizinische Ausbildung und Wissensvermittlung auf Weltklasseniveau anzubieten. Das neue Zentrum wird die Ausbildung im Bereich der vitreoretinalen Chirurgie vorantreiben, indem es dazu beiträgt, die chirurgischen Kapazitäten zu stärken und den Zugang zur Netzhautversorgung in Regionen zu verbessern, in denen spezialisierte Netzhautdienste nach wie vor rar sind. Durch die Kombination von praxisorientierten Schulungen mit skalierbaren virtuellen Bildungsangeboten zielt die Initiative darauf ab, langfristig Kapazitäten im Gesundheitswesen aufzubauen und weltweit zu besseren Behandlungsergebnissen beizutragen.

Über Alcon

Alcon verhilft Menschen zu brillantem Sehen. Als weltweit führendes Unternehmen im Bereich der Augenpflege mit einer über 75-jährigen Tradition bieten wir das breiteste Produktportfolio an, um das Sehvermögen zu verbessern und die Lebensqualität der Menschen zu steigern. Unsere Produkte für die Chirurgie und Augenheilkunde verbessern jedes Jahr das Leben von mehr als 260 Millionen Menschen in über 140 Ländern, die unter Erkrankungen wie Grauem Star, Glaukom, Netzhauterkrankungen und Fehlsichtigkeiten leiden. Unsere mehr als 25.000 Mitarbeiter tragen durch innovative Produkte, Partnerschaften mit Augenärzten und Fachkräften sowie Programme, die den Zugang zu hochwertiger Augenversorgung verbessern, zur Steigerung der Lebensqualität bei. Weitere Informationen finden Sie unter, www.alcon.com und.

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Mr. Rajkumar Narayanan, Senior Vice President, President Alcon International inaugurates the Aravind Alcon Global Centre of Excellence (CoE) for Vitreoretinal Surgery

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Bayerns Grenzraum als Chancenregion: Regierung stellt Heimatstrategie 2033 vor

15.06.2026

Bayern stellt seine Heimatpolitik auf ein neues Fundament: Mit der weiterentwickelten „Heimatstrategie 2033“ will der Freistaat seine regionalen Strukturen stärken, gesellschaftlichen Zusammenhalt sichern und dabei vor allem den bayerisch-tschechischen Grenzraum stärker in den Blick nehmen. Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) sieht darin eine Fortschreibung der 2014 gestarteten Heimatstrategie, die nun angesichts neuer Herausforderungen angepasst und ausgebaut werden soll. In Nürnberg präsentierte er dazu ein umfangreiches Maßnahmenpaket, das sowohl Kommunen als auch engagierte Bürgerinnen und Bürger gezielt einbinden soll.

Füracker verweist darauf, dass sich in der Grenzregion zu Tschechien bereits viel getan habe, aber weiterhin erhebliches Potenzial schlummere. Dieses wolle man „gemeinsam mit den Menschen“ besser nutzen. Bayerns Erfolgsmodell beruhe auf wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, Innovationskraft und starken Regionen, aber ebenso auf sozialem Zusammenhalt, gelebten Traditionen und einem starken Ehrenamt, so der Minister. Ziel sei es, das besondere Lebensgefühl im Freistaat – in Stadt und Land – langfristig zu sichern und zugleich die Widerstandskraft der Regionen zu erhöhen.

Einen Schwerpunkt der „Heimatstrategie 2033“ legt die Staatsregierung auf Personen, die sich vor Ort in besonderer Weise engagieren. Bereits im Juni ist das Forschungsvorhaben „Heimat-Kümmerer“ gemeinsam mit der Technischen Hochschule Nürnberg angelaufen. Es soll Schlüsselpersonen identifizieren, unterstützen und vernetzen, die ihre Heimat aktiv mitgestalten. Ergänzend ist für den Herbst 2026 eine Bürgerumfrage zum Thema „Werte“ vorgesehen sowie ein „Heimat-Newsletter“, über den Informationen gebündelt und der Austausch mit der Bevölkerung ausgebaut werden sollen.

Parallel dazu sollen die Kommunen finanziell und strukturell gestärkt werden, da sie nach Fürackers Worten der zentrale Ort des Lebens und Zusammenhalts sind. Die bisherige Bilanz der seit 2014 laufenden Strategie – darunter Behördenverlagerungen, Investitionen in den Breitbandausbau oder Initiativen wie ein Dialektpreis – wertet der Minister als Beleg dafür, dass Heimatpolitik konkrete Auswirkungen auf Infrastruktur und Identität haben kann. Mit der Fortschreibung bis 2033 will die Staatsregierung diese Linie fortsetzen, bewährte Maßnahmen weiterführen und neue Initiativen starten, um Bayern als attraktiven und zukunftsfähigen Lebensraum zu positionieren.