APES 2026: Über 2.000 chinesische Hersteller, Direktbeschaffung aus einer Hand - Maximierung der Käufermargen

18.06.2026

SHANGHAI, 18. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Die APES Auto Parts Expo Shanghai 2026, Chinas führende Automobilzuliefermesse für den globalen Markt, findet vom 5. bis 7. August 2026 im National Exhibition and Convention Center (NECC) in Shanghai statt. Die APES 2026 vereint über 2.000 geprüfte Hersteller auf einer Ausstellungsfläche von 60.000 Quadratmetern; es werden mehr als 35.000 Fachbesucher aus 60 Ländern erwartet. Mehr als 1.000 neue Produkte werden vor Ort vorgestellt, wodurch eine Beschaffungsplattform aus einer Hand entsteht, auf der Einkäufer direkt mit Herstellern in Kontakt treten können – ohne Zwischenhändler, ohne Aufschläge, sondern zu reinen Herstellerpreisen auf der Halbjahresmesse. 

Acht Hauptkategorien decken die gesamte Lieferkette ab: Fahrwerk, Motor und elektrische Bauteile (50 % der Ausstellung), Getriebe/Antriebsstrang und Karosserieteile (20 %), Verschleißteile (15 %), Klimaanlagen (8 %) und NEV-Komponenten (7 %). Zum ersten Mal werden 12 industrielle Cluster vorgestellt, darunter: Yuhuan liefert Fahrwerks- und Motorsysteme; Ruian bietet Elektrik- und Fahrwerkskomponenten an; Qinghe ist auf Filter spezialisiert; DongyingYantai produziert Bremsscheiben; Longquan konzentriert sich auf Klimaleitungen und Ventile; Hejian überholt Anlasser, Lichtmaschinen und Kupplungen; Shiyan und Jinan bedienen beide den Bereich der Schwerlast-Lkw – Shiyan deckt Motoren, Getriebe, Achsen, Fahrerhäuser und Fahrgestelle ab, während Jinan zusätzlich Hydraulik und Elektrik anbietet; Changzhou/Danyang stellt Karosserieteile wie Leuchten, Stoßfänger und Kühlergrills her; Wenzhou liefert Elektronik und Präzisionskomponenten; Hengshui stellt Bremsbeläge her; und Baoying produziert Bleche, Stanzteile und Strukturbauteile.

APES wird in Zusammenarbeit mit QPZONE, , während der Messe die „ Gold Chain Awards" vorstellen, die ausländischen Einkäufern dabei helfen sollen, die wichtigsten Akteure in der chinesischen Automobilzulieferkette effizient zu identifizieren. Der Preis umfasst drei Kategorien: Chinas führende Autoteilehersteller, Chinas führende Autoteile-Integratoren und Chinas führende Autoteile-Dienstleister, der erste mit 100 Werken, die die gesamte Bandbreite von Forschung und Entwicklung über Produktion bis hin zur Qualitätskontrolle abdecken; der zweite mit 100 Experten für die Systemintegration aller großen Marken; und der dritte, der Logistik, Lagerhaltung, Handel, E-Commerce, Zertifizierung und digitale Lösungen für die globale Expansion anbietet.

Für Käufer von, die die Messe besuchen, stehen exklusive Gruppenvorteile zur Verfügung. Gruppen zu je zwei Personen erhalten zwei Übernachtungen kostenlos sowie bevorzugten Zugang zu Werksführungen. Gruppen ab 5 Personen profitieren zudem von einem kostenlosen Flughafentransfer bei Ankunft und Abreise. Weitere Informationen finden Sie unter, https://www.huaautoparts.com/en und.

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Französische Budgetpläne lösen Kursdruck auf Rheinmetall-Aktie aus

15.06.2026

Die Zukunft des deutsch-französischen Panzerprojekts MGCS gerät zunehmend ins Wanken. Armin Papperger, Vorstandschef des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall, schließt einen Rückzug Frankreichs aus dem Vorhaben nicht mehr aus. In einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ sprach er von einem „Gefahrenszenario“, betonte allerdings, dass bislang keine endgültigen Entscheidungen gefallen seien. Die Diskussionen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem mit dem Ende des Kampfflugzeugprojekts FCAS (Scaf) bereits ein anderes zentral geplantes Vorzeigeprojekt der Verteidigungskooperation zwischen Berlin und Paris gescheitert ist.

Nach Informationen Pappergers plant Frankreich, das Budget für das „Main Ground Combat System“ (MGCS) drastisch zu kürzen. Im Gespräch ist demnach ein Ansatz von weniger als der Hälfte der ursprünglichen Planungen. Zwar unterstrich der Rheinmetall-Chef, dass es „null Entscheidungen über das finale Budget“ gebe, doch ein reduzierter Finanzrahmen hätte nach seiner Einschätzung unweigerlich die Streichung von Leistungsumfängen und weitere Verzögerungen zur Folge. „Wenn man weniger Geld zur Verfügung hat, wird man nicht schneller, und wir sind jetzt schon sehr langsam“, sagte er. Bereits jetzt liegt das Programm, das seit rund einem Jahrzehnt läuft, weit hinter den ambitionierten politischen Ankündigungen zurück.

Das MGCS-Projekt wurde auf Initiative der Regierungen Frankreichs und Deutschlands gestartet, um ein gemeinsames, plattformübergreifendes Bodenkampfsystem zu entwickeln, das ab etwa 2040 die Kampfpanzer Leopard 2 und Leclerc ersetzen soll. Beteiligt sind neben Rheinmetall der französische Technologiekonzern Thales sowie KNDS – ein Zusammenschluss des deutschen Herstellers Krauss-Maffei Wegmann und des staatlichen französischen Rüstungsunternehmens Nexter. Trotz der politischen Bedeutung des Vorhabens sind die finanziellen Mittel bislang überschaubar: Die vier Partnerunternehmen haben in rund zehn Jahren zusammen lediglich 25 Millionen Euro erhalten, was Papperger als „offensichtlich sehr wenig Geld“ bezeichnete.

Parallel zum schleppend verlaufenden MGCS treiben Rheinmetall und KNDS Deutschland auf deutscher Seite bereits eine Zwischenlösung voran. Der in der Militärfachpresse inoffiziell „Leopard 3“ genannte neue Kampfpanzer soll nach aktueller Planung Anfang der 2030er Jahre in Dienst gestellt werden und damit die Lücke überbrücken, bis ein mögliches MGCS-System verfügbar wäre. Für MGCS selbst wird die Einsatzreife derzeit erst in den 2040er Jahren erwartet – ein Zeithorizont, den Papperger als „eine Wahnsinnszeit“ bezeichnete. Vor diesem Hintergrund stellte er die grundsätzliche Realisierung des Projekts offen in Frage: „Ich kann heute nicht sagen, ob es überhaupt ein MGCS geben wird.“ Die jüngsten Budgetüberlegungen in Paris verstärken diese Unsicherheit und nähren Zweifel daran, ob Europa den angestrebten gemeinsamen Panzer der Zukunft tatsächlich auf die Spur bringen kann.