PARIS, 11. Juni 2026 /PRNewswire/ -- AM General, ein führender Hersteller von Militärfahrzeugen und mobilen Verteidigungssystemen, wird auf der Eurosatory Fahrzeuge der nächsten Generation wie das Unmanned Ground Vehicle (UGV) und das JLTV A2 vorstellen, die jeweils mit fortschrittlichen Systemen zur Abwehr von Drohnen ausgestattet sind. Die Messe findet vom 15. bis 19. Juni 2026 im Parc des Expositions de Villepinte in Paris, Frankreich, in Halle 5, Stand Nr. B189 – US-Pavillon – statt.
„Die Eurosatory bietet führenden Vertretern aus Industrie und Militär die Gelegenheit, über die sich wandelnden Gegebenheiten auf dem Schlachtfeld zu diskutieren und darüber, wie der Erfolg von Einsätzen durch den Einsatz modernster Technologien wie dem UGV von AM General sichergestellt werden kann", sagte John Chadbourne, President und CEO von AM General. „Mit dieser Plattform konnten wir zeigen, dass autonome mobile Technologie für vielfältige Einsatzzwecke genutzt werden kann, darunter logistische Unterstützung, Evakuierung von Verwundeten, Kampfhandlungen sowie Verteidigungsoperationen – was wir auf der Messe anhand einer ferngesteuerten Waffenstation vom Typ Hornet C-UAS demonstrieren."
Das UGV von AM General zeigt, wie bewährte taktische Fahrzeugplattformen in modulare, einsatzbereite unbemannte Systeme umgewandelt werden können. Die in Zusammenarbeit mit der Textron Systems Corporation und Carnegie Robotics entwickelte Plattform vereint ein robustes Fahrgestell von AM General mit fortschrittlicher Autonomie, Drive-by-Wire-Technologie und skalierbaren Einsatznutzlasten. Mit einem leistungsgesteigerten 250-PS-Motor und einer Nutzlast von bis zu 6.000 Pfund ist das UGV für die Unterstützung vielfältiger Einsatzaufgaben ausgelegt, darunter Logistik, Aufklärung, Evakuierung von Verwundeten und bewaffnete Überwachung. Auf der Messe wird das Fahrzeug mit der Fernwaffenstation „Hornet" ausgestattet sein, die über Funktionen zur Abwehr von Drohnen verfügt. Diese Konfiguration unterstreicht die Modularität der Plattform und ihre Fähigkeit, bereits im Einsatz befindliche, kampfrelevante Systeme zu integrieren, die die Einsatzreichweite vergrößern, den Schutz der Soldaten verbessern und den Kommandanten auf dem modernen Schlachtfeld flexible Optionen bieten.
Ebenfalls zu sehen sein wird der JLTV A2 in der Vier-Mann-Variante, ausgestattet mit dem „Hornet Lite", einem leichten ferngesteuerten Waffensystem, das erweiterte Erkennungs-, Erfassungs- und Identifizierungsfunktionen für Aufklärungszwecke bietet. Neben der Möglichkeit, Verteidigungswaffen zu integrieren, weist das JLTV A2 gegenüber der A1-Plattform deutliche Verbesserungen auf, die sich in über 1.000 Änderungen und Optimierungen am technischen Datenpaket (TDP) niederschlagen. Was als JLTVA1-Plattform begann, hat sich zu einem Fahrzeug der neuen Generation entwickelt, das sich durch erhebliche Verbesserungen auszeichnet, darunter eine effizientere Fertigungsfähigkeit, höhere Zuverlässigkeit, verbesserte Wartungsfreundlichkeit und Nachhaltigkeit sowie eine größere Einsatzfähigkeit, wodurch sich das JLTV A2 weiter als das leistungsfähigste leichte taktische Fahrzeug etabliert, das jemals hergestellt wurde. Der JLTV A2 wird derzeit an die US-Regierung zur Erprobung und Bewertung ausgeliefert.
Informationen zu AM General
AM General entwickelt, fertigt und wartet Spezialfahrzeuge für militärische und zivile Kunden. Dank seiner weltweiten Präsenz und seines vielfältigen Produktangebots in über 70 Ländern ist AM General in einer einzigartigen Position, um die Interoperabilität zwischen den Verbündeten zu verbessern und auf seinen langjährigen Partnerschaften in der Verteidigungsindustrie und der Automobilbranche aufzubauen. Der Innovationsgeist von AM General sorgt für fortschrittliche, robuste, widerstandsfähige und zuverlässige Mobilitätslösungen, die Sie begeistern werden. Mit einem breit gefächerten Produktportfolio, zu dem die legendären HUMVEE-Fahrzeuge, das Joint Light Tactical Vehicle A2 (JLTV A2) sowie die revolutionäre Soft-Recoil-Technologie für mobile Plattformen gehören, ist AM General bestrebt, kontinuierliche Verbesserungen anzubieten, die bereits heute verfügbar sind. AM General verfügt über umfangreiche Erfahrung darin, den sich wandelnden Anforderungen der Verteidigungs- und Automobilindustrie gerecht zu werden. Dabei wird das Unternehmen von seinen Mitarbeitern an den großen Standorten in Indiana, Michigan und Ohio sowie von einem starken Lieferantennetzwerk unterstützt, das sich über 46 Bundesstaaten erstreckt. Weitere Informationen zu AM General finden Sie unter www.amgeneral.com und.
Medienkontakt: Deborah Reyes
Vice President, Global Marketing and Strategic Communications
E-Mail: deborah.reyes@amgeneral.com
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Moore gelten als stille Schwergewichte des Klimaschutzes: Sie speichern langfristig CO2 und bieten seltenen Tier- und Pflanzenarten Rückzugsräume. In Sachsen sind solche Ökosysteme jedoch zur Ausnahme geworden. Nach Angaben des Landesamts für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie existieren rund 47.000 Hektar Moore und organische Nassstandorte, was etwa 2,5 Prozent der Landesfläche entspricht. Nur ein Bruchteil davon gilt allerdings noch als naturnahes Moorökosystem. Viele Flächen wurden in der Vergangenheit entwässert, um sie für Land- und Forstwirtschaft nutzbar zu machen; allein gut 11.000 Hektar Moorböden werden heute als Grün- oder Ackerland genutzt.
Die Staatsregierung versucht, daraus politische Konsequenzen zu ziehen. Im Koalitionsvertrag haben CDU und SPD vereinbart, ein Konzept für die sächsischen Moorflächen zu erarbeiten. Ziel ist es, die Reduktion von Netto-CO2-Emissionen, Ökosystemleistungen, Biodiversitätsschutz und landwirtschaftliche Nutzung in Einklang zu bringen. Für Eigentümer und Nutzer der Flächen soll zugleich eine „dauerhafte wirtschaftliche Perspektive“ entstehen. Nach Auskunft des Umweltministeriums befindet sich das Papier auf der Zielgeraden und soll Ende des Jahres veröffentlicht werden. Es ist als Handlungsleitfaden mit fachlich empfehlendem Charakter vorgesehen; konkrete Flächenziele sollen darin jedoch nicht festgeschrieben werden.
Umweltverbände halten den bisherigen Ansatz für zu zögerlich. Der sächsische Landesverband des BUND kritisiert, der Moorschutz gehe bislang nicht über einzelne Modellprojekte hinaus. Nötig sei, einen wesentlichen Teil der Flächen wiederzuvernässen – sowohl in den Lausitzer Niedermooren als auch in den erzgebirgischen Hochmooren, fordert Landesvorsitzender Felix Ekardt. Das Landesamt für Umwelt verweist darauf, dass sich der Zustand entwässerter Flächen generell weiter verschlechtere, während dort, wo Wiedervernässungsmaßnahmen eingeleitet wurden, Anzeichen einer Stabilisierung zu beobachten seien.
Konfliktfrei ist die Revitalisierung der Moorstandorte nicht. Laut Umweltministerium bremsen vor allem komplexe Eigentumsverhältnisse, die Finanzierung umfangreicher Projekte und Nutzungskonflikte mit Landwirtschaft und Trinkwasserschutz den Fortschritt. Aktuell laufen Renaturierungs- und Schutzvorhaben unter anderem in der Mothäuser Heide im Erzgebirge und im Dubringer Moor im Landkreis Bautzen. Parallel bereitet Sachsen mehrere Anträge im Rahmen der Bundesförderrichtlinie „1.000 Moore“ vor, um zusätzliche Mittel für neue Projekte einzuwerben. Mit der seit diesem Jahr angebotenen Beratungsstelle „MoSa – Moorbodenschutz in den Moorregionen Sachsens“ versucht das Landesamt zudem, Akteure vor Ort fachlich zu unterstützen und weitere Flächen für den Moorschutz zu gewinnen.