Gefährliche iPhone-Malware Darksword: Wie Nutzer jetzt reagieren sollten

24.03.2026


Eine neue Schadsoftware mit dem Namen Darksword sorgt bei iPhone-Nutzern für erhöhte Alarmbereitschaft. Betroffen sind Geräte, die noch mit den veralteten Betriebssystemversionen iOS 18.4 bis 18.7 laufen. Nach Angaben der Stiftung Warentest kann die Malware diese iPhones "im Handumdrehen" befallen und damit ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen.

Besonders brisant: Für eine Infektion reicht demnach bereits ein Fingertipp auf einen Link zu einer infizierten Internetseite. Wird eine solche Seite aufgerufen, kann Darksword das Gerät kompromittieren und auf gespeicherte Inhalte zugreifen. Auf befallenen Telefonen sind nach der Warnung eine Reihe von Daten und Werten gefährdet, die ausgelesen und entwendet werden könnten; dazu zählen etwa persönliche Informationen, Kommunikationsinhalte und andere sensible Inhalte auf dem Gerät.

Als wirksamste Gegenmaßnahme empfehlen Verbraucherschützer, das iOS-Betriebssystem umgehend zu aktualisieren. Nutzer sollten prüfen, ob auf ihrem iPhone bereits die aktuellste Softwareversion installiert ist oder ein Update aussteht. Entscheidend ist, nicht dauerhaft auf den Versionen iOS 18.4 bis 18.7 zu verbleiben, da genau diese Spanne als verwundbar beschrieben wird.

Die Aktualisierung lässt sich direkt auf dem Gerät anstoßen. In den Einstellungen führt der Weg über "Allgemein" zu "Softwareupdate". Dort zeigt das System an, ob eine neuere iOS-Version verfügbar ist. Ist dies der Fall, genügt ein Tipp auf "Laden und installieren", anschließend sind den eingeblendeten Anweisungen zu folgen. Wer diesen Schritt zeitnah vollzieht, reduziert das Risiko eines erfolgreichen Darksword-Angriffs deutlich.

Verdi erhöht Druck auf Awo NRW: Eltern müssen sich auf Ausfälle in Kitas einstellen

24.03.2026


Wegen eines landesweiten Warnstreiks bei der Arbeiterwohlfahrt (Awo) müssen Eltern in Nordrhein-Westfalen heute mit teils erheblichen Einschränkungen in der Kinderbetreuung rechnen. Betroffen sind Einrichtungen in Trägerschaft der Awo, darunter nach Verbandsangaben 840 Kindertagesstätten und 519 offene Ganztagsschulen (OGS) an Grundschulen. Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen, um im laufenden Tarifkonflikt vor der nächsten Verhandlungsrunde den Druck auf die Arbeitgeberseite zu erhöhen.

In den Kitas und Ganztagsangeboten kann es nach Verdi-Angaben zu Gruppenzusammenlegungen und temporären Schließungen kommen. Nicht alle Standorte sind gleichermaßen betroffen, da die Teilnahme am Warnstreik freiwillig ist und regional unterschiedlich ausfallen kann. In Köln, Bochum und Herford sind Kundgebungen der Streikenden angekündigt, mit denen Verdi die Tarifforderung unterstreichen will. Die Gewerkschaft verlangt monatlich 500 Euro brutto mehr für alle Beschäftigten; darüber hinaus fordert sie einen zusätzlichen Aufschlag von 300 Euro brutto, deren genaue Ausgestaltung in den vorliegenden Texten nicht weiter ausgeführt wird.

Das nordrhein-westfälische Familien- und Schulministerium verweist angesichts der Ausstände auf die Verantwortung der Träger und Einrichtungen vor Ort. Eltern sollten eng mit ihren Kitas und OGS-Angeboten in Kontakt bleiben, um aktuelle Informationen über Ausfälle, verkürzte Öffnungszeiten oder Notgruppen zu erhalten. Für Kinder, deren Eltern zwingend auf Betreuung angewiesen sind, können Träger nach eigenen Angaben Notbetreuungen organisieren. Familien werden angehalten, sich frühzeitig mit der jeweiligen Einrichtung oder, falls nötig, mit dem zuständigen Jugendamt über alternative Betreuungsmöglichkeiten abzustimmen.

Auch im Bereich der offenen Ganztagsschulen setzt das Schulministerium auf lokale Lösungen. In vielen Betreuungsverträgen seien Regelungen zu unvorhergesehenen Ausfällen wie Streiktagen hinterlegt, etwa zur Einrichtung einer Notbetreuung. Parallel zu dem Konflikt bei der Awo läuft ein weiterer Tarifstreit im kommunalen Nahverkehr. Dort sind für die betroffenen Beschäftigten derzeit keine neuen Warnstreiks angekündigt; für diese Gruppe steht nun die dritte Verhandlungsrunde an. Damit konzentrieren sich die aktuellen Arbeitskampfmaßnahmen im Land vor allem auf die sozialen Dienste der Awo und treffen unmittelbar den Alltag zahlreicher Familien.